Archäologie und Nespresso-Alternativen

Kompost, das ist für den einen eine Wissenschaft, für den anderen nur so ein Haufen in der Ecke des Gartens, der seinen Job, wieder Natur zu werden, auch allein erledigt. Unser Kompost muss ohne Liebe, Zuwendung, Umschichten, Kalkeinstreu klarkommen – und das tut er auch.

In diesem Frühjahr trug ich aber wieder einen Haufen ab, und stieß dabei auf unerwartete Funde aus der Jungsteinzeit des Kaffees. Wir steigen in den deLorean und erinnern uns: Ich hatte einmal Geschmack und Preis alternativer Nespresso-Kapseln beurteilt, und sie schnitten damals nicht so gut ab. Scheinbar aber waren sie zumindest ökologisch sinnvoll, denn ihre Kapseln waren kompostierbar. Nach nur einem halben Jahr, so rühmte sich die Ethical Coffee Company, wären die biologischen Pflanzenfasern und Stärke weg, sogar geregelt in der EN 13432.

Kompostkapseln

Nun, da sind sie zu meiner Verblüffung immer noch. Wann schrieb ich den Artikel noch gleich? 2012!

Ich trinke vier Jahre später übrigens immer noch Nespresso, ein teures Vergnügen, ökologisch aber heute viel weiter als damals, denn ich kann die Kapseln zum Recycling in die Boutique zurückbringen. Aluminium ist beliebig oft wiederverwendbar, energieintensiv zwar, aber zumindest nachweislich, anders als dieser Kaffeezauber.

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Schwebefähren können nicht sinken

Wenn ich als Möchtegern-Romanautor eins in der Schublade habe, dann sind das angefangene Romane. Für einen aufsehenerregenden Anfang braucht es etwas, das einem das „wahre Leben“ nicht so schnell nachmachen kann.

Denkt man. Für meinen Roman über einen fiktiven Rendsburger Kriminalkommissar, Nachfahre meines realen Ur-Urgroßvaters, des Rendsburger Polizeikommissars Carl Arbs, hatte ich mir 2008 einen richtigen Knall ausgedacht: ein russischer Tanker kollidierte mit der Schwebefähre der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke. Der estnische Rudergänger verschwand – ging er bei der Kollision über Bord, oder war er abgehauen und hatte den Zusammenprall damit erst ausgelöst?

russicher Frachter und Rendsburger Schwebefähre

russischer Frachter passiert Rendsburger Schwebefähre, eigenes Bild, 2006

Kann man sich nicht ausdenken, oder? Tja. Am 8. Januar kollidierte die Fähre mit dem Frachter „Evert Prahm“. Der einzige Passagier, ein Radfahrer, stürzte an Deck und wurde von seinem Fahrradhelm vor schweren Verletzungen bewahrt (SHZ-Artikel mit einem tollen Video). Die über 100 Jahre alte Fähre soll wieder hergestellt werden, wird aber wohl für wenigstens ein Jahr ausfallen.

Die „Toyvo Vyakhya“, ein russischer Küstentanker, glitt durch die Abenddämmerung des Nord-Ostsee-Kanals. Der Kapitän schnarchte in seiner Kabine, man mochte es einen Schlaf der Gerechten nennen: Vor einer Stunde hatte ihn sein Matrose am Ruder abgelöst, und er hatte vergleichsweise wenig Wodka intus. Schiffe wie seins hatte die sowjetische Handelsmarine wie vom Fließband in die Ostsee hinausgeschickt, langgezogene, blecherne Schuhkartons, mit groben Holzbalken zum Abfendern der kleineren Kollisionen des Alltags benagelt. Einzelne hatten die glorreichen Zeiten des Kommunismus überdauert – sie hatten schon damals bessere Zeiten gesehen – und tuckerten heute noch zwischen St. Petersburg, das sie noch als Leningrad kannten, und Schweden, Dänemark oder Deutschland hin und her.

Die einsetzende Dämmerung begann die Sicht zu beeinträchtigen. Die recht voraus auftauchende Schwebefähre an der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke hätte der Junge am Ruder trotzdem nicht übersehen können, denn sie war beleuchtet wie ein Weihnachtsbaum. Doch das Ruder war mit einem Holzkeil festgestellt, niemand war auf der Brücke.

Als ich vor der Polizeiinspektion gerade in meinen Wagen steigen wollte, hörte ich die Sirenen der Feuerwehr, die wenige hundert Meter hinter mir zum Kanal hin aufbrach. Offensichtlich die volle Besetzung. Ich zögerte, überlegte, kehrt zu machen und mich nach dem Grund zu erkundigen, entschied mich aber dagegen. Unfälle sind nicht meine Sache. Feierabend.

Doch ich war noch nicht weit gefahren, als mein Handy klingelte. Es war der junge Beamte, den ich eben noch am Empfangstresen passiert hatte. „Sie sollten auch mit zur Schwebefähre fahren. Die Kollegen von der Feuerwehr haben einen Notruf, der uns auch betreffen könnte. Es gab eine Havarie mit einem russischen Tanker. Ölunfall. Aber außerdem eine vermisste Person.“

Ein gespenstisches Bild bot sich im flackernden Blaulicht. Der Tanker hatte den Brückenpfeiler knapp unterhalb der Rampe für die Schwebefähre gerammt. Die Fähre hatte wohl gerade abgelegt, sie hing an ihren Stahltrossen wenige Meter von der Rampe entfernt wie eine Marionette, die vom Puppenspieler zurückgelassen worden war. Etliche Autos standen auf ihrem Deck, und man konnte die aufgeregten Fahrgäste sehen, die dort hilflos ausharren mussten.

Eine Schwebefähre ist eigentlich kein Schiff, sondern einfach eine Plattform, die an Tauen hängend unter einer Brücke hin- und hergezogen wird. Weil sie aber eine Wasserstraße kreuzt, unterliegt sie den gleichen Beleuchtungs- und Verkehrsvorschriften, als würde sie auf dem Wasser schwimmen. Die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke und ihre Schwebefähre stammten von 1911, und beide Teile des Bauwerks waren immer noch in Betrieb.

Auf dem Wasser war das kleine Boot der Feuerwehr beschäftigt, eine Ölsperre um den Tanker zu legen, aber es war zu sehen, dass sie nicht ausreichte. Zu viel Öl trat aus. Der ganze Rest der Feuerwehrleute, das sah ich sofort, war nicht mit dem Schiff beschäftigt, sondern suchte nach Personen im Wasser. Es fehlte also jemand von der Besatzung. Ich trat zum Einsatzleiter, der an seinem kleinen Bus lehnte und gerade telefonierte. Er begrüßte mich und kam sofort zur Sache: „Das ist gerade noch mal gut gegangen für die Menschen auf der Fähre. Der Fährmann sah die Havarie kommen und legte sofort ab, einen Augenblick später rammte das Schiff genau die Anlegestelle. Aber wir haben Sie aus einem anderen Grund gerufen. Der Rudergänger fehlt.“ – „Ist er bei der Havarie über Bord gegangen? Er war doch wohl auf der Brücke?”

„Das ist genau das Problem“ antwortete mir Paul Hansen. Der erfahrene Feuerwehrmann war sicher zu demselben Schluss gekommen, dass die Erschütterung, die durch einen auflaufenden Tanker lief, nicht reichen würde, um einen Mann aus dem geschlossenen Ruderhaus herauszukatapultieren. Er würde allenfalls stürzen und vielleicht nach der Havarie orientierungslos an Deck herumirren. Aber das war es auch nicht: „Der Kapitän sitzt da drüben. Er ist sturzbetrunken, aber er sagt, dass er die Flasche erst nach dem Unglück geleert hat, und ich glaube ihm. Er sagt, er hat auf der Brücke nur ein festgestelltes Ruder gefunden, von dem jungen Mann, ein Este, keine Spur. Er glaubt, dass der Mann mal eben pinkeln war, und das Schiff auch auf der kurzen Geraden zu weit vom Kurs abkam. Als es dann krachte, hätte der Typ wohl die Panik gekriegt und sei abgehauen. Wenn’s stimmt, müssen Sie ihn an Land suchen, nicht wir im Wasser. Wir haben sowieso genug mit dem Öl zu tun. Der Wind treibt es zurück zur Eider, und mit unserem kleinen Boot können wir es nicht aufhalten. Wir brauchen das große Ölbekämpfungsschiff aus Kiel, und das ist noch unterwegs. So lange stehen wir hier mit den Händen in den Hosentaschen.“

Mein Anfang ist damit natürlich „verbrannt“, und ich muss mir alles neu ausdenken. Denn das glaubt mir ja wieder kein Mensch.

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Hell and High Water – Swimming the length of Britain

More than once while following the adventures of Sean Conway on the interwebs I was convinced he was outright risking his life. But, as much as that is obviously what an adventurer does, the one moment he really almost came to death was what could have happened to any of us – on his bike, by the side of the road, through a car. (OK, he was on another record attempt, cycling round the world, whilst I am cycling down to the grocer’s to buy fruit and milk, but still, the cars are very much the same…)

There are more ways that connect his doings to mine, in fact more than I previously knew. They are current (This very moment Sean camps at Fort Williams, on the banks of Neptune’s Staircase, where we had a friendly family camping last summer, whereas he runs from John O’Groats to Lands End to round off his giant triathlon of Britain) and past. You can read about the past in his last book, „Hell and High Water, one man’s attempt to swim the length of Britain“.

Hell and High Water and meThe short news, he succeeded, which effectively made him the first and only man who did swim from Lands End to John O’Groats, clockwise. I guess in Britain he’s fairly well known for that now. The somewhat longer story, which makes me recommend to read his book, is one of „if I can do that, so can you“: Apparently the odds were against him a lot more than I’d have thought from merely following him on Twitter. Not only had no one done it before, not only were his funds limited, so was also his experience. In fact it would appear he was little more of a swimmer than I am, claiming his last and only experience was from a race he swam when he was fourteen (his overall fitness certainly beat mine, though). It would also appear I knew a lot more about the accompanying logistics, in particular his team boat, a half-a-century old 26′ wooden sloop named „Friday“, having been raised on a half-a-century-old 24′ fiber glass sloop named „Diogenes“. Were I not a family dad who can’t just leave it all behind, I would have offered myself as his skipper when he needed one. Instead, all I did was throw in a measly share in a crowdfunding run. The adventure points all go to him.

And he did need a skipper. It was just one of the things that did not run as expected, things he can talk about openly now that the glamorous end shines over it all. How he never tried a day at sea before the start, so he was surprised at seasickness and made much smaller day’s runs, which extended his trip deep into winter. How he almost drowned at Cape Wrath, and totally not drowned at the Sound of Sleat. How he ran out of funds and it was us crowdfunders who helped him get along almost more than his sponsor. And the beautiful things. How people along the way helped him with food, fuel, hands and advice. How a beard helped protect him from jellyfish. How overcoming his fear from swimming at night was rewarded with a phosphorous experience. How a girl never stopped smiling even though she was afraid of the water, for months.

Really, if ever a guy grew over himself and finished the unfinishable, underweight, unshowered, unorganized and very, very unshaven, it’s Sean.

And I guess it’s never too late to support his charity of choice, War Child.

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Schreck in der Mittagsstunde

Wenn ich den Ordner „Entwürfe“ meines Blogs öffne, finde ich manchmal unfertige Denkschnipsel, die so lange da gelegen haben, dass sie von der Wirklichkeit überholt wurden. Aber diesmal kriegte ich wirklich einen Schreck: Das hier, „in absehbarer Zeit werden wir erfahren, dass der beliebte Autor seinem Leben ein Ende setzt, solange er selbst es noch kann“, habe ich im Juli 2014 so wie hier gezeigt ausformuliert.

Ich wollte noch mehr zum Thema Sterbehilfe schreiben (einiges ist seitdem in meine Geschichte bei „1000 Tode“ eingeflossen), Terry Pratchett sollte nur die Einleitung sein.

Screenshot meines EntwurfsAber diese „Chronik eines angekündigten Todes“ habe ich tatsächlich genau so geschrieben. Ich habe kommen sehen, dass Terry Pratchett sterben würde. Und ich traue mich auch heute zu sagen, wir werden womöglich nie erfahren, ob er selbst seinem Leben ein Ende setzte oder ob er eines natürlichen Todes starb, darüber wird seine Familie wahrscheinlich Diskretion wahren, aber es ist bei allem, was wir über ihn wissen, doch absolut denkbar.

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Hinterheiabettzimmer und ISBN

Wer viel liest und auch gern schreibt, ob er nun bloggt oder was mit Social Media macht, hat nicht selten auch Ambitionen, sich richtig Schriftsteller nennen zu können. Ich nehme mich da nicht aus. Ich nenne einen Ordner Romanentwürfe mein Eigen, er enthält etliche Synopsen, erste Kapitel, ein paar zweite, viel zu wenige dritte. Auch Versuche, den Druck zu erhöhen, wie NaNoWriMo, ein November, bei dem man sich gegenseitig anspornt, eine Story in einer Wortzahl durchzupeitschen, die eigentlich nur mit Vollzeit zu schaffen ist, gingen vorbei.

Nun aber habe ich eine ISBN. Genau genommen bin ich Teil eines Gesamtwerks, Nr. 175 von derzeit 246, am eBook 1000 Tode schreiben von Christiane Frohmann. Es ist eine Sammlung von Kurzgeschichten zum Thema Tod. Und ich fand darin genug Grund, ein paar Worte zu lancieren, die mein Leben begleiteten:

  • Hinterheiabettzimmer
  • Kästeklippen
  • Leutaschklamm

Zwei sind in Google Maps. Eines nicht. Dabei könnte ich jeden Zentimeter dieses Zimmers beschreiben, das es so nicht mehr gibt, seit ich zehn war. Hier stelle ich also vor: meinen Opa.

„Wie geht es ihm?“ – „Moin. Na, er ist verstorben.“ Die psychologische Schulung Hamburger Rettungswagensanitäter ist ausbaufähig.

Das ist es natürlich nicht, was ich denke in diesem Augenblick. Der Vermieter meines Großvaters hatte uns angerufen, und den Notarzt gleichzeitig. Mein Vater und ich rasten zu seiner Wohnung, und dies war der Dialog zur Begrüßung, als wir ankamen und die beiden Männer gerade wieder ihren RTW bestiegen. Ihr Job war bereits erledigt. Unser Tag fing erst an.

Rückblick. Ein Samstag im September 1989, ich bin ein junger Erwachsener, Opa war bis gerade ein rüstiger Senior von 99 Jahren. Bis Dienstag war er bei bester Gesundheit gewesen. Eigentlich stehen die Bilanzen nicht schlecht, ein langes, erfülltes Leben und ein kurzer, gnädiger Tod.

Tieferer Rückblick. Der kleine Thomas freute sich am meisten auf die Sonntage bei Opa, er durfte im Hinterheiabettzimmer schlafen, im Flur der Altbauwohnung mit den hohen Decken war eine lange Schaukel montiert, und am Sonntagmorgen ging es oft ins Planetarium im Wasserturm oder zum Schwimmen in den Stadtparksee. Der mittelgroße Thomas reiste mit Opa in den Harz oder nach Mittenwald, sie stiegen auf die Kästeklippen, wanderten am Dammgraben oder nahmen die Seilbahn auf den Karwendel, stiegen in die Leutaschklamm. Ein alter Mann mit einem Stock, der noch überall hinkam, die Leute guckten neugierig, dabei sahen sie ihm gar nicht an, wie alt er in Wirklichkeit war.

Zwischen dem kleinen Thomas und dem mittelgroßen lag ein Ereignis. Zehn Jahre war Thomas alt, Opa 88, als der Krebs ihn fällte. Es war eine seltene Ausprägung, vor allem aber „war er ja schon alt“, kaum ein Arzt räumte ihm Hoffnung ein. Sie hatten ihre Rechnung ohne einen Menschen gemacht, der zwei Weltkriege überlebt hatte, zwei Ehefrauen und zwei Söhne, der seit seinem 26. Lebensjahr mit einer Kriegsbehinderung lebte. Als es ihm richtig dreckig ging, erzählt Vater erst viel später, sagte Opa auch, er wolle nicht mehr leben. Wollte er dann aber doch. Als Opa ein halbes Jahr später nach einer Operation nach Hause ging, kaufte er sich erst einmal ein neues Fahrrad. Die folgenden elf Jahre sind Geschichte, zumindest für Thomas, den Enkel. Eine Kindheit und Jugend ohne diesen Großvater? Unvorstellbar.

Zurück zum Samstag. Zu den Formalitäten, die man niemand wünscht, gehören zwei verständnisvolle Polizisten, auf deren Anruf der Notarzt bestanden hat, und ein fischkalter Hausarzt. Kühl sagt er uns, dass der Krebs Opa wieder eingeholt hatte, habe er schon seit einem halben Jahr gewusst, aber niemand etwas gesagt, denn es sei ja klar gewesen, dass da nichts mehr zu machen war. „Er war ja schon alt.“

Ich kann an keiner Diskussion über das Altern in Würde und die Grenzen des Lebens teilnehmen, ohne daran zu denken, was gewesen wäre, wenn die einen Ärzte beim ersten Mal – scheinbar mit jeder Berechtigung! – genauso gedacht hätten wie der andere beim zweiten.

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Zwei England-Reisen und Köln: Harry-Potter-Rundumschlag

Wir erinnern uns nicht mehr ganz genau, wie es begann. Wir waren keine „early adopters“, die schon kurz nach 1997 von Harry Potter wussten und Fans wurden. Wir wurden es eher Anfang des Jahrtausends.

Aber wir erinnern uns, wie wir 2003 unsere Fahrradreise durch Schweden so zu planen versuchten, dass wir um Mittsommer in einer größeren Stadt mit einer internationalen Buchhandlung waren, damit wir gleich am Morgen des Erscheinens den „Order of the Phoenix“ aus dem Regal reißen konnten (was in Karlskrona nicht klappte, weil an Mittsommer alle Geschäfte geschlossen haben, so dass wir erst etwas später in Kalmar erfolgreich waren), und wieder am 21.7.2007 im niederländischen Breda, als der Abschlussband „Deathly Hallows“ erschien (wir lesen die Originalfassungen). 2005 erschien das Buch nicht in unserem Urlaub…

Eine Lesegeneration später haben wir die aus Buchstaben gespeiste Fackel an unsere Kinder weitergegeben, und in unserer zehnjährigen Tochter vielleicht einen der größten Harry-Potter-Fans erzeugt. Ihr manchmal etwas ungezähmtes Haar, ihre manchmal etwas pedantische Art und ihre Liebe für Eulen, bevor diese eine allgemeine Mode wurden, machen sie zur personifizierten Hermine.

Als wir dann beschlossen, unsere Campingreisen 2013 und 2014 nach England zu verlegen, war ein Harry-Potter-Thema eine recht klare Sache. Und so sahen wir Alnwick Castle, das schöne Schloss in Northumberland, in dem die Außenaufnahmen von Hogwarts gedreht wurden, sahen und benutzten den Jacobite Train von Fort William nach Mallaig, jene Dampfeisenbahnlinie, auf der der Hogwarts Express verkehrte, sahen die Warner Brothers Studio Tour in London, die originale Filmkulissen bis ins kleinste Detail für die Besucher auferstehen lassen. Und schlossen den Kreis ganz nah am Zuhause mit der reisenden Harry Potter Exhibition, die zur Zeit in Köln gastiert.

Alnwick ist auch für sich allein ein schönes Schloss in schöner Landschaft. Aber sein typisches Museum von Innenräumen ist für Kinder wenig spannend. Der große Schlosshof ist es, in dem die Aufnahmen z. B. der Flugstunden von Harry Potter gemacht wurden, und diese Bekanntheit nutzt man aus, hier werden Shows mit Potter-inspirierten Charakteren angeboten, Besen-Flugstunden, aber auch „normale“ Ritterspiele und anderes. Ein sicherer Tagesausflug mit Picknick auf englischem Rasen. Wir profitierten von einem Gag: Jede Eintrittskarte kann kostenlos zur Jahreskarte umgewandelt werden, als wir im nächsten Sommer wiederkamen, waren erst ca. 335 Tage verstrichen, und wir konnten noch einmal schauen. Einen weiteren Ausflug im Städtchen Alwnick wert ist Barter Books, ein Second-Hand-Buchladen in einem alten Bahnhof. Wunderschön, sehens- und „lesenswert“, und ein gutes Bistro ist auch noch drin.

Fort William liegt in den landschaftlich schönen schottischen Highlands, hat mit Ben Nevis (1.344 m, ein Munro) einen Hausberg, den höchsten Großbritanniens, ist aber als Stadt nicht wirklich spannend. Wer wandern will, findet hier reichlich Gelegenheit, wer shoppen will, findet nur Trekking-Läden. Aber von hier zum Fischerdorf Mallaig, malerisch, aber noch kleiner, führt The Jacobite, eine täglich unter Dampf betriebene Strecke, an der die Szenen des Hogwarts Express gedreht wurden. Die echte 5972 Olton Hall fährt aber nicht mehr mit, bzw. fuhr dort sowieso nur für die Dreharbeiten, sie steht heute in London. Wir fuhren genauso gern mit der 44871.

Über die Londoner Studio Tour habe ich einen eigenen Blogartikel geschrieben. Sie ist allein schon fast eine Reise nach London wert. Ein kleiner Harry-Potter-Treff ist auch im Bahnhof King’s Cross, wo das Gleis 9 3/4 für Fotos nachgestellt wurde. Und wer so richtig sein Geld raushauen will, schläft anscheinend neu im Georgian House, einem Hotel mit Harry-Potter-Theme-Rooms. 460 €/Nacht im Familienzimmer, ich sage mal nichts…

Wer als Fan nicht ganz so weit reisen mag, findet im Kölner Odysseum die Wanderausstellung vor. Sie zeigt viele Kostüme, Requisiten und Teile von einzelnen Kulissen. Es ist ein „you ain’t seen nothing yet“-Erlebnis, wenn man es mit London vergleicht, und wenn der Tag noch nicht rum ist, ist das Odysseum natürlich auch schön für die Kids. Was uns aber vor allem aufstieß, ist das Geld: Das Familienticket kostet hundert! Euro!! – das ist fast schon genau so viel wie das für das Londoner Studio (93 Pfund sind ca. 115 €), für das man doch sehr viel mehr sieht, und dann geht es immer weiter so: 18 € für das Gruppenfoto, das man am Eingang machen lassen kann, 45 € für einen Zauberstab im Shop, den man bei eBay für 31 € kriegt. Praktisch alle Artikel im Shop sind teurer als ihre unverbindliche Preisempfehlung. Mein Votum: Nicht in dem Sinne schlecht, aber zu teuer.

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LED Lenser H7.2, die ideale neue LED Stirnlampe

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Man hat mir mal wieder eine neue LED Lenser zum Testen anvertraut. Klar, dass ich dazu nicht „nein“ sagen kann, zumal hier für mich zwei der drei besten aller Welten vereint sind: Eine LED Stirnlampe, die ich am liebsten trage, und ein Modell der 7er Reihe, die ich für die ideale Größe halte. (Die dritte wäre ein R-Modell, also eines mit wiederaufladbaren Akkus. Man kann nicht alles haben…)

Die neu gemachte LED Lenser H7.2 ersetzt die „alte“ H7, und die musste sich auch schon nicht verstecken. Aber auch ein gutes Produkt lässt sich immer verbessern, und was man mit der M7RX gemacht hat, das kann man auch bei der passenden Kopfleuchte tun. beide StirnlampenDie Lichtleistung wurde verbessert (der Lichtstrom erheblich, die Leuchtweite ein bisschen), der zu zahlende Preis ist ein etwas größeres Gewicht, da jetzt eine Batterie mehr drin ist. Dabei reden wir aber immer noch von einer schön leichten Lampe, die deutlich weniger wiegt als ein Fahrradhelm und damit am Kopf kaum auffällt. Am deutlichsten fällt aber die Verbesserung des Leuchtbildes auf, ein schönes, klar umrissenes kreisförmiges Feld, das gleichmäßig ausgeleuchtet ist, ist eine deutliche Verbesserung gegenüber einem ausgefransten und gerade am Rande helleren, das die alte Leuchte bot; man kann das im Video sehr deutlich sehen. Beim Fahrradfahren auf dem unbeleuchteten Waldweg oder beim Joggen fällt dieser Unterschied wirklich ins Gewicht.

neue H7.2Weitere Veränderungen betreffen den verbesserten Tragekomfort, die veränderte Bedienung (Drehrad statt Hebel vorn wie hinten), die Kabelführung, die Smart Light Technology SLT2.

Der Wegfall des Blendenhebels hat mich zunächst erstaunt, ich reime mir zusammen, dass man mit Gurtzeug daran hängenbleiben konnte, aber die Rädchen sind leichtgängig und angenehm zu bedienen. Das Batteriefach wurde verbessert und mit einer neuen Gummilippe abgedichtet. Es schließt jetzt etwas stramm, aber das ist gewollt. (Ist euch schon mal im Wald eine billige Stirnlampe runtergefallen, und ihr durftet im Dunkeln die Batterien zusammensuchen und wieder einsetzen? Mir schon.) Wichtig ist, dass die obere Lasche zuerst einrastet, dann folgt die untere fast von selbst.

Ich habe die Lampe beim Geocaching genutzt, und zwar konkret in der Osternacht, mein persönlicher Cache im nahen Wald aus Eiern und Hasen war nie öffentlich und nur am nächsten Morgen zu loggen, dafür lohnte sich der Trade… Aber natürlich kommt sie diesen Sommer mit zum Camping, voraussichtlich nach Schweden, wo das Allemansrätten es erlaubt, auch ohne Campingplatz in freier Natur sein Zelt aufzuschlagen. Das mögen wir als Familie am liebsten.

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Thunder and howling, a surf-roaring night

This will be a lengthier comment on an American Facebook thread, so I’ll rather put it in a blog post. It touches on so many of my pet peeves, real vs. perceived danger, the cost of rescue, and sailing!, I can’t just write a witty sentence or two.

Somewhere out in the Pacific, a circumsailing family – including a baby – got under way, and it so happened the baby fell ill and they needed rescuing. As much as the same thing could happen to the infant in its cot at home, and then an ambulance would be needed, too, there is a community of commentators out there who think the family was ignorant of dangers and neglected their child’s safety.

„You cannot submit your child to such dangers!“ say some. To which I point out that children die outside their school under the wheels of cars driven by other parents who drove their kid there because it was „safer“. That most people die in beds, many in bathtubs, yet neither beds nor bathtubs are banned. But most of all that only a way of embracing life and its risks also gives you its chances. But I leave that paragraph to someone who has walked the walk and talked the talk: Nancy, who also pointed me to this, has already said it far better.

Nis Randers„Who will pay for that rescue, we must!“ howl others. The history of rescue begins with the biblical Samaritan and has never ended with a professional fireman or a volunteer mountain rescuer. People go out of their way and risk life and limb for others without asking if those others deserve it, if those others are better men as themselves, or worse. If two cars crash, shall the ambulance driver establish first who is at fault and who the victim, and then save only one? What if the driver who had right of way is a mean drug pusher and the one who was texting and didn’t look out is a „proper“ employee and father of two, whom will you rescue first now? Those who go out and save others do so without consideration of their own risk or the other’s benefit. And who pays for it? We all do, that’s called solidarity principle. If you fall ill, no matter if undeserved from cancer or self-inflicted from years of heavy smoking, the cost of treatment will be borne by the community of the insured – by us, the healthy ones. If you are shipwrecked in German waters, you will be saved by the German Maritime Search and Rescue Service, a donation-funded volunteers organisation. Funded by those safe ashore. And yes, before I go sailing, I make a donation just as before I go skiing I make a donation to the Rega, the Swiss mountain rescuers equally dependent on such patrons.

I grew up with my parents‘ holiday sailing craft. I was brought aboard for the first time when I was perhaps about three months old, almost drowned in my sleeping-bag around age two, fell overboard – in my life jacket – countless times, of whom only about one or two were remotely dangerous, we almost got lost at sea in fog in pre-GPS times. Of all the leisure sailors I know all returned safely to port almost all times, reefing their sails for a last time at old age. Some saved others from damage, one even saved other lives at sea. I personally know circumsailors. I learned that while at sea you are in God’s hand, the risks of a well-prepared voyage are straightforward. „A ship is safe in port, but that’s not what ships are built for.“

I conclude with link to a German poem about the dangers and benefits of naval rescue as well as an early example of helicopter parenting, „Nis Randers“ by Otto Ernst. I was lucky enough to find a very lively English translation by Peter G. Czerny far better than I could have done it. Read it, and read it out loud!

Final word to my normally German readers: Das Gedicht „Nis Randers“ von Otto Ernst findest du idealerweise im eigenen Bücherschrank. Wenn nicht: Google ist dein Freund. Und Achim Reichel macht spannende rockige Musik aus solchen alten Balladen:

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Fasten, Vegetarisches, Methan und das Apfelbäumchen

Mein jährliches Fastenversprechen, in diesem Jahr bezogen auf Fleisch und Schokolade, bringt mir ein paar für mich, den „Fleisch-und-Kartoffeln“-Deutschen, erstaunliche Erkenntnisse.

Da wäre zunächst die schiere Tatsache, dass gemüsebasierte Gerichte tadellos lecker sind, ein bisschen in der Pfanne Zusammengeschnippeltes richtig Spaß macht und ich unter der Woche nicht das Gefühl habe, etwas zu entbehren – während ich mich zugleich am Tag des Herrn auf ein schönes Stück Fleisch auf dem Grill weiter freue. Ein Vegetarier wird also darüber nicht aus mir.

Und sicher erst recht kein Veganer. Milch und Käse, aber auch Eier sind mir dazu viel zu lecker. Womit natürlich jeder Versuch scheitert, mit dieser Ernährungsumstellung die Welt zu retten, denn eine Studie hat gerade erst endgültig bestätigt, dass Kühe mit ihrem Methanausstoß mit 9% zur globalen Erwärmung beitragen, ironischerweise umso mehr, wenn es grasernährte Biorinder sind. Schweinen bleibt von meiner Seite im Moment einiges erspart, die Kühe müssen weiter Milch geben, und den Hühnern geht es bekanntlich meist dreckig. Gerade erst wurden wieder falsch deklarierte Bio-Eier entdeckt, es scheint die alte Weisheit zu stimmen, dass man den Hühnerbauern schon persönlich kennen muss, soll es bei den Eiern mit rechten Dingen zugehen, und welcher Stadtmensch kann das schon?

Glaubt man der NASA, ist es aber ohnehin zu spät, die Welt noch zu retten. Die redlichen Bemühungen Einzelner, mit Radfahren, Naturstrom und Mülltrennung den unvermeidlichen Untergang aufzuhalten, sind wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein, und der ist schon ziemlich heiß. Ressourcen-Überverbrauch und die weiter aufklaffende Schere zwischen Arm und Reich, und das alles weltweit, machten das Schicksal des Homo sapiens unabwendbar.

Es fehlt der Studie gottseidank an einer konkreten Zeitangabe. Da halten wir es also am besten mit Luther. „Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ – stammt übrigens gar nicht von ihm, macht es nicht weniger treffend.

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Ein Stück Zeitgeschichte für 1,90

Hochverehrtes Publikum, immer um den 25. ist das Hochfest der Düsseldorfer Verkäufer der Obdachlosenzeitung fiftyfifty, denn dann erscheint die neue Ausgabe für den Folgemonat. Die Stammkunden, die schon drei Wochen lang abgewunken haben, wenn sie ihre Stammverkäuferin sahen, kommen dann wieder, und es gibt endlich wieder etwas Umsatz.

Heute sollten Sie aber einmal schauen, ob Sie nicht noch eine Februarausgabe ergattern können, es gibt immer Verkäufer, die erst alte Zeitungen abverkaufen müssen, ehe sie sich neue leisten können (denn die Verkäufer müssen ja in Vorkasse treten, wenn sie sie abholen). Das ist Ihre Chance, für 1,90 € können Sie ein Stück Zeitgeschichte erhalten: Die letzte Ausgabe mit dem Grußwort von Schirmherr Bruder Matthäus. Und halten Sie sich fest: Es geht um Schuld und Vergebung. Eine wahrhaft prophetische Ausgabe.

Für diejenigen, die jetzt eher „hä?“ sagen, muss ich kurz ausholen: Der Verein „Asphalt“ unter der Leitung von Hubert Ostendorf als Herausgeber der Obdachlosenzeitung und der Franziskanerorden mit Bruder Matthäus sind sich in jahrzehntelanger Zuneigung verbunden. Unter der Trägerschaft des Ordens entstanden Wohnprojekte für Obdachlose, für die auch „Asphalt“ Geld sammelte. Die beiden Menschen bezeichneten sich auch als Freunde. Dann krachte es: Die Armenbrüder, die auch noch Seniorenheime betreuen und demnach mit etlichen Immobilien wohl nicht ganz so arm sind, hatten ihre Baurücklage in Millionenhöhe spekulativ angelegt – und diese ist weg. Die Presse berichtete, die armen Brüder wanden sich, mögen sich aber bis heute nicht recht zu Konsequenzen durchringen. „Wir wurden schlecht beraten und hatten einfach Pech, da kann man nichts machen“ klingt dürr angesichts von 7,2 Millionen, die jetzt woanders sind. Die Obdachlosen mit ihrer Zeitung vor dem Supermarkt mussten es ausbaden – weil die Menschen immer gut im Diskriminieren, aber schlecht im Differenzieren sind, wurden sie mit ihrem Schirmherrn mitgefangen und mitgehangen und als „Spekulanten“ verspottet. In einem Versuch, hier Klarheit zu schaffen, wandte Ostendorf sich an die Öffentlichkeit und erklärte, die Zusammenarbeit ruhen zu lassen, bis die Mönche das verlorene Vertrauen wieder aufarbeiten könnten. Damit aber war das Tischtuch zerschnitten, der Orden kündigte das Projekt komplett, auf Anweisung von ganz oben, wie Ostendorf munkelt. Das Geld hat ein weiteres Mal über die Freundschaft obsiegt.

Diese Entwicklung ist traurig. Klar, da fehlt jetzt eine Riesenmenge Geld, das kann man nicht einfach abtun, aber anders als bei vielen Fällen, die wir jeden Tag der Zeitung entnehmen, hat sich ja niemand willentlich bereichert, man war einfach nur dumm und, ja, gierig, eine Schuld, die man mit vielen teilt, Einzelpersonen, Organisationen, Kommunen. „Als Christ glaube ich, dass es bei Gott Vergebung gibt“, schloss Bruder Matthäus sein letztes Editorial. Dieser Vergebung gewiss, hätten sich auch die beteiligten Menschen anders verhalten sollen. Ich glaubte zunächst, dass Hubert Ostendorf vorschnell den ersten Stein warf, denn den schmalen Grat zwischen „Zusammenarbeit aussetzen“ und „aufkündigen“ vermochte ich nicht recht zu sehen. Wer sich dann aber wirklich ohne weiteres klärendes Gespräch abwandte, das waren anscheinend die Ordensbrüder, möglicherweise getrieben von einem Aussitzreflex auf seiten des Geschäftsführers, der eines Politikers, nicht eines Gottesmannes würdig wäre.

Wenn Sie eine fiftyfifty kaufen, tun Sie immer unmittelbar Gutes – der erste Euro landet direkt beim Verkäufer, der ihn am nötigsten hat. Mittelbar unterstützen Sie die Arbeit von „Asphalt“, die ihr Geld für anständige Projekte ausgeben und in ehrlicher Armut nix übrig behalten, was sie schlecht anlegen könnten. Und schließlich ist die Transaktion kein Gnadenakt, Sie erhalten auch Lesenswertes. Ob es die Vor-Ort-Reportagen von Hubert Ostendorf aus Rumänien sind, die Glossen und Rezensionen von Dr. Olaf Cless, Artikel über das Leben auf der Straße, mal von namhaften Persönlichkeiten, mal von den Obdachlosen selbst: Sie können sich aus erster Hand ein Bild machen und lernen Ihre Stadt von einer ganz anderen Seite kennen. Und schon morgen können Sie dann die Märzausgabe kaufen, vermutlich eingeleitet von Hubert Ostendorf.

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