Thunder and howling, a surf-roaring night

This will be a lengthier comment on an American Facebook thread, so I’ll rather put it in a blog post. It touches on so many of my pet peeves, real vs. perceived danger, the cost of rescue, and sailing!, I can’t just write a witty sentence or two.

Somewhere out in the Pacific, a circumsailing family – including a baby – got under way, and it so happened the baby fell ill and they needed rescuing. As much as the same thing could happen to the infant in its cot at home, and then an ambulance would be needed, too, there is a community of commentators out there who think the family was ignorant of dangers and neglected their child’s safety.

“You cannot submit your child to such dangers!” say some. To which I point out that children die outside their school under the wheels of cars driven by other parents who drove their kid there because it was “safer”. That most people die in beds, many in bathtubs, yet neither beds nor bathtubs are banned. But most of all that only a way of embracing life and its risks also gives you its chances. But I leave that paragraph to someone who has walked the walk and talked the talk: Nancy, who also pointed me to this, has already said it far better.

Nis Randers“Who will pay for that rescue, we must!” howl others. The history of rescue begins with the biblical Samaritan and has never ended with a professional fireman or a volunteer mountain rescuer. People go out of their way and risk life and limb for others without asking if those others deserve it, if those others are better men as themselves, or worse. If two cars crash, shall the ambulance driver establish first who is at fault and who the victim, and then save only one? What if the driver who had right of way is a mean drug pusher and the one who was texting and didn’t look out is a “proper” employee and father of two, whom will you rescue first now? Those who go out and save others do so without consideration of their own risk or the other’s benefit. And who pays for it? We all do, that’s called solidarity principle. If you fall ill, no matter if undeserved from cancer or self-inflicted from years of heavy smoking, the cost of treatment will be borne by the community of the insured – by us, the healthy ones. If you are shipwrecked in German waters, you will be saved by the German Maritime Search and Rescue Service, a donation-funded volunteers organisation. Funded by those safe ashore. And yes, before I go sailing, I make a donation just as before I go skiing I make a donation to the Rega, the Swiss mountain rescuers equally dependent on such patrons.

I grew up with my parents’ holiday sailing craft. I was brought aboard for the first time when I was perhaps about three months old, almost drowned in my sleeping-bag around age two, fell overboard – in my life jacket – countless times, of whom only about one or two were remotely dangerous, we almost got lost at sea in fog in pre-GPS times. Of all the leisure sailors I know all returned safely to port almost all times, reefing their sails for a last time at old age. Some saved others from damage, one even saved other lives at sea. I personally know circumsailors. I learned that while at sea you are in God’s hand, the risks of a well-prepared voyage are straightforward. “A ship is safe in port, but that’s not what ships are built for.”

I conclude with link to a German poem about the dangers and benefits of naval rescue as well as an early example of helicopter parenting, “Nis Randers” by Otto Ernst. I was lucky enough to find a very lively English translation by Peter G. Czerny far better than I could have done it. Read it, and read it out loud!

Final word to my normally German readers: Das Gedicht “Nis Randers” von Otto Ernst findest du idealerweise im eigenen Bücherschrank. Wenn nicht: Google ist dein Freund. Und Achim Reichel macht spannende rockige Musik aus solchen alten Balladen:

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Fasten, Vegetarisches, Methan und das Apfelbäumchen

Mein jährliches Fastenversprechen, in diesem Jahr bezogen auf Fleisch und Schokolade, bringt mir ein paar für mich, den “Fleisch-und-Kartoffeln”-Deutschen, erstaunliche Erkenntnisse.

Da wäre zunächst die schiere Tatsache, dass gemüsebasierte Gerichte tadellos lecker sind, ein bisschen in der Pfanne Zusammengeschnippeltes richtig Spaß macht und ich unter der Woche nicht das Gefühl habe, etwas zu entbehren – während ich mich zugleich am Tag des Herrn auf ein schönes Stück Fleisch auf dem Grill weiter freue. Ein Vegetarier wird also darüber nicht aus mir.

Und sicher erst recht kein Veganer. Milch und Käse, aber auch Eier sind mir dazu viel zu lecker. Womit natürlich jeder Versuch scheitert, mit dieser Ernährungsumstellung die Welt zu retten, denn eine Studie hat gerade erst endgültig bestätigt, dass Kühe mit ihrem Methanausstoß mit 9% zur globalen Erwärmung beitragen, ironischerweise umso mehr, wenn es grasernährte Biorinder sind. Schweinen bleibt von meiner Seite im Moment einiges erspart, die Kühe müssen weiter Milch geben, und den Hühnern geht es bekanntlich meist dreckig. Gerade erst wurden wieder falsch deklarierte Bio-Eier entdeckt, es scheint die alte Weisheit zu stimmen, dass man den Hühnerbauern schon persönlich kennen muss, soll es bei den Eiern mit rechten Dingen zugehen, und welcher Stadtmensch kann das schon?

Glaubt man der NASA, ist es aber ohnehin zu spät, die Welt noch zu retten. Die redlichen Bemühungen Einzelner, mit Radfahren, Naturstrom und Mülltrennung den unvermeidlichen Untergang aufzuhalten, sind wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein, und der ist schon ziemlich heiß. Ressourcen-Überverbrauch und die weiter aufklaffende Schere zwischen Arm und Reich, und das alles weltweit, machten das Schicksal des Homo sapiens unabwendbar.

Es fehlt der Studie gottseidank an einer konkreten Zeitangabe. Da halten wir es also am besten mit Luther. ”Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen” – stammt übrigens gar nicht von ihm, macht es nicht weniger treffend.

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Ein Stück Zeitgeschichte für 1,90

Hochverehrtes Publikum, immer um den 25. ist das Hochfest der Düsseldorfer Verkäufer der Obdachlosenzeitung fiftyfifty, denn dann erscheint die neue Ausgabe für den Folgemonat. Die Stammkunden, die schon drei Wochen lang abgewunken haben, wenn sie ihre Stammverkäuferin sahen, kommen dann wieder, und es gibt endlich wieder etwas Umsatz.

Heute sollten Sie aber einmal schauen, ob Sie nicht noch eine Februarausgabe ergattern können, es gibt immer Verkäufer, die erst alte Zeitungen abverkaufen müssen, ehe sie sich neue leisten können (denn die Verkäufer müssen ja in Vorkasse treten, wenn sie sie abholen). Das ist Ihre Chance, für 1,90 € können Sie ein Stück Zeitgeschichte erhalten: Die letzte Ausgabe mit dem Grußwort von Schirmherr Bruder Matthäus. Und halten Sie sich fest: Es geht um Schuld und Vergebung. Eine wahrhaft prophetische Ausgabe.

Für diejenigen, die jetzt eher “hä?” sagen, muss ich kurz ausholen: Der Verein “Asphalt” unter der Leitung von Hubert Ostendorf als Herausgeber der Obdachlosenzeitung und der Franziskanerorden mit Bruder Matthäus sind sich in jahrzehntelanger Zuneigung verbunden. Unter der Trägerschaft des Ordens entstanden Wohnprojekte für Obdachlose, für die auch “Asphalt” Geld sammelte. Die beiden Menschen bezeichneten sich auch als Freunde. Dann krachte es: Die Armenbrüder, die auch noch Seniorenheime betreuen und demnach mit etlichen Immobilien wohl nicht ganz so arm sind, hatten ihre Baurücklage in Millionenhöhe spekulativ angelegt – und diese ist weg. Die Presse berichtete, die armen Brüder wanden sich, mögen sich aber bis heute nicht recht zu Konsequenzen durchringen. “Wir wurden schlecht beraten und hatten einfach Pech, da kann man nichts machen” klingt dürr angesichts von 7,2 Millionen, die jetzt woanders sind. Die Obdachlosen mit ihrer Zeitung vor dem Supermarkt mussten es ausbaden – weil die Menschen immer gut im Diskriminieren, aber schlecht im Differenzieren sind, wurden sie mit ihrem Schirmherrn mitgefangen und mitgehangen und als “Spekulanten” verspottet. In einem Versuch, hier Klarheit zu schaffen, wandte Ostendorf sich an die Öffentlichkeit und erklärte, die Zusammenarbeit ruhen zu lassen, bis die Mönche das verlorene Vertrauen wieder aufarbeiten könnten. Damit aber war das Tischtuch zerschnitten, der Orden kündigte das Projekt komplett, auf Anweisung von ganz oben, wie Ostendorf munkelt. Das Geld hat ein weiteres Mal über die Freundschaft obsiegt.

Diese Entwicklung ist traurig. Klar, da fehlt jetzt eine Riesenmenge Geld, das kann man nicht einfach abtun, aber anders als bei vielen Fällen, die wir jeden Tag der Zeitung entnehmen, hat sich ja niemand willentlich bereichert, man war einfach nur dumm und, ja, gierig, eine Schuld, die man mit vielen teilt, Einzelpersonen, Organisationen, Kommunen. “Als Christ glaube ich, dass es bei Gott Vergebung gibt”, schloss Bruder Matthäus sein letztes Editorial. Dieser Vergebung gewiss, hätten sich auch die beteiligten Menschen anders verhalten sollen. Ich glaubte zunächst, dass Hubert Ostendorf vorschnell den ersten Stein warf, denn den schmalen Grat zwischen “Zusammenarbeit aussetzen” und “aufkündigen” vermochte ich nicht recht zu sehen. Wer sich dann aber wirklich ohne weiteres klärendes Gespräch abwandte, das waren anscheinend die Ordensbrüder, möglicherweise getrieben von einem Aussitzreflex auf seiten des Geschäftsführers, der eines Politikers, nicht eines Gottesmannes würdig wäre.

Wenn Sie eine fiftyfifty kaufen, tun Sie immer unmittelbar Gutes – der erste Euro landet direkt beim Verkäufer, der ihn am nötigsten hat. Mittelbar unterstützen Sie die Arbeit von “Asphalt”, die ihr Geld für anständige Projekte ausgeben und in ehrlicher Armut nix übrig behalten, was sie schlecht anlegen könnten. Und schließlich ist die Transaktion kein Gnadenakt, Sie erhalten auch Lesenswertes. Ob es die Vor-Ort-Reportagen von Hubert Ostendorf aus Rumänien sind, die Glossen und Rezensionen von Dr. Olaf Cless, Artikel über das Leben auf der Straße, mal von namhaften Persönlichkeiten, mal von den Obdachlosen selbst: Sie können sich aus erster Hand ein Bild machen und lernen Ihre Stadt von einer ganz anderen Seite kennen. Und schon morgen können Sie dann die Märzausgabe kaufen, vermutlich eingeleitet von Hubert Ostendorf.

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Hermes und das Weihnachtspaket, eine lange Geschichte

Fangen wir von hinten an:

14.1.2014 – Das Weihnachtspaket meiner Eltern ist angekommen. Da ich am Nachmittag nicht da war, nahm unsere Nachbarin es dankenswerterweise für uns an, auch wenn ich so um die Möglichkeit kam, unseren Zusteller persönlich zu sprechen.

Ansonsten folgen wir der langen Reise eines Weihnachtspakets aber von vorn:

14.12.2013 – Meine Eltern bringen das Weihnachtspaket in den Hermes-Paketshop.

Start der ersten TourDas Paket ist korrekt adressiert, wir wohnen seit fünf Jahren dort, unser Name steht am Briefkasten, es ist genügend Zeit bis Weihnachten, niemand ahnt etwas Böses.

Briefkasten mit NamenNiemand? Doch, ich fragte meine Mutter am Telefon sorgenvoll: “Warum hast du nur Hermes genommen?” Sie antwortete treuherzig “ich dachte, jeder Zustelldienst ist besser als die alte Bundespost…”

erste Tour korrekt adressiertIn den darauffolgenden Tagen bis Weihnachten werden Gesichter länger: Das Paket bleibt aus. Genauer gesagt, bleiben alle Hermes-Sendungen für Weihnachten aus, mindestens drei. Sendungen von DHL, DPD und Briefe der Deutschen Post kommen inzwischen – wie immer – problemlos an.

18.12.2013 – Was wir nicht wissen: Unser Zusteller hat wohl Wahrnehmungsstörungen.

erste Tour kam nie anEs ist an der Zeit, ein Eingeständnis zu machen: Unser Haus hat zwei Eingänge. Am vorderen Eingang wohnen vier Parteien, wir wohnen am Seiteneingang. Dieses überschaubare Hindernis hat bisher noch jeder Zusteller, Pizzadienst, Taxifahrer und Kindergeburtstagsbesucher überwunden. Für die, denen es Schwierigkeiten macht, steht am vorderen Klingelschild ein kleiner Sticker “Arbs: Seiteneingang”.

Klingelschild am Haupteingang

Hermes hätte auch jederzeit den Absender kontaktieren können, mein Vater war so gescheit, dem Paket seinen Stempel samt Telefonnummer aufzudrücken.

Absender war immer erreichbarAber Hermes macht etwas anderes:

19.12.2013 – Sie schreiben dem Empfänger einen Brief. Genau. Mit derselben Adresse, die ihr eigener Zusteller nicht finden kann. Kein Problem, die Zustellerin der Deutschen Post kann. Nur: Wir sind am Wochenende vor Weihnachten, sechs Tage nach Absenden des Pakets, in die Ferien gefahren… Und da wir somit den Brief nicht mehr rechtzeitig erhalten, geschieht das Unvermeidliche.

30.12.2013 – Die Sendung geht zurück. Weihnachten fällt aus.

erste Tour kam zurückMeine Eltern sind zwar sehr traurig, ansonsten aber unerschütterlich:

3.1.2014 Das Paket wird ein weiteres Mal auf die Reise geschickt. Wieder mit Hermes, es wird sogar für dasselbe Paket ein zweites Mal Porto aufgewendet, da die Mitarbeiterin im Paketshop nicht verhandlungsbereit ist.

start der zweiten tourAuch diese Sendung ist korrekt adressiert, man hat sogar dazugelernt und den Adreßzusatz “Nebeneingang” angebracht.

zweite Tour korrekt adressiertZwar bin ich immer noch besorgt, habe aber die Hoffnung, dass der Zusteller, der im Dezember ein Totalausfall war, nur eine Weihnachts-Aushilfe war und es im Januar besser klappt. Mitnichten.

Um den 6.1.2014 – Wir kommen aus dem Urlaub zurück, finden den Brief von Hermes vor und hören uns die ganze Geschichte an. Ich rufe bei der Hermes-Hotline an. Der Hotline-Mitarbeiter ist leider auch zu keiner ergiebigen Aussage zu bewegen: “Das Paket ist bereits zurückgeschickt, was wollen Sie jetzt von mir?” Ich versuche geduldig, ihm zu erklären, was ich will, nämlich Grundsätzliches, nämlich dass zukünftige Pakete bei uns ankommen. Weil wir dort tatsächlich wohnen und das nicht so einfach ändern können. Er verspricht, es aufzunehmen. Tja.

8.1.2014 – Unser Zusteller ist unerschütterlich in seinem Glauben. Auch Adreßzusätze erleichtern ihm sein Leben nicht.

zweite Tour kam nie anUnd so geht die Sendung in die “Adreßklärung”. Sicher wird man dort etwas erreichen? Ins Telefonbuch schauen (ist angekreuzt)? Den Absender anrufen (ist angekreuzt)? Anscheinend nein.

zweite Tour endet in KlärungWir erinnern uns, die Absender-Telefonnummer ist aufgestempelt.

Absender war immer erreichbarUnd, naja, also, im Telefonbuch stehen wir auch.

doch Eintrag Telefonbuch

 

10.1.2014 – Statt dessen schreibt Hermes wieder einen Brief. Aber diesmal will man es besser machen, und scannt die Adresse, statt sie einzutippen, mit einer Software für OCR, Optical Character Recognition, optische Zeichenerkennung. Leider keiner guten.

da war selbst die Postzustellerin ratlosDen Herrn “Privatservice OCR” kennt selbst unsere Postzustellerin nicht. Aber sie kann, was der Hermes-Zusteller nicht kann: klingeln und fragen. So kommt am 14.1.2014 selbst dieser Brief an. Aber inzwischen…

13.1.2014 – Ich habe mir von meinen Eltern die Sendungsnummer geben lassen und rufe bei Hermes an. Dort erfahre ich, dass die Sendung nicht zugestellt werden konnte, weil der Absender diesmal keinen Namen zur Straße angegeben hat. Das wundert mich zwar (und wir sahen ja oben, dass es nicht stimmt), aber ich gebe bereitwillig meinen Namen an. Und der wird auch notiert.

zweite Tour Ende gutWomit sich dann, siehe oben, am 14.1.2014 der Kreis schließt, und das Paket wirklich ankommt.

Ende gut, alles gut. Tja, was will ich denn dann eigentlich? Liebe Hermes Logistik Gruppe, ich will, dass ihr ernsthaft nachdenkt über die Geschichte, die dieses nach einem Monat Rundkurs ziemlich zerschlissene und mit Aufklebern übersäte Paket erzählt. Ich will, dass ihr eure Mitarbeiter mit Bedacht auswählt und ordentlich schult (und eigentlich auch anständig bezahlt), so dass sie gewillt und imstande sind, ihre Arbeit mit Sorgfalt auszuführen. Diese Geschichte hat Inkompetenz auf allen Ebenen – beim Zusteller, an der Hotline, in der Adreßklärung – und über den Einzelfall hinaus gezeigt. Ich will nicht ein paar wenige Cent sparen, und dafür ein aufregendes Leben erhalten. Ich finde eigentlich auch, dass vier bzw. fünf Tage Paketlaufzeit, selbst wenn es dann angekommen wäre, eine Menge sind. Und ich finde es schließlich recht dreist, meinen Eltern die von euch selbst verbockte Paketbeförderung ein zweites Mal zu berechnen.

15.1.2014 Update – unsere Nachbarin hat die Mitteilung gefunden, die der Hermes-Zusteller hinterließ, um uns auf die Ablieferung beim Nachbarn hinzuweisen. Sie klebte im vorderen Treppenhaus – an der Kellertür.

Hermes MitteilungDas nährt einen unangenehmen Verdacht: Dass nämlich der Zusteller zwar froh ist, dieses eine Paket los zu sein, aber immer noch nicht begriffen hat, wo wir wirklich wohnen. “Die Kellertür ist doch eine Art Nebeneingang”, sagte die Nachbarin trocken.

Hermes, bitte übernehmen Sie. Es könnten immer mal wieder Pakete für uns kommen. Sie können nicht alle zurückgehen.

 20.1.2014 2. Update – Das Twitter Social Media Team von Hermes (danke an “^b“!), aktiviert durch diesen Beitrag, hat nicht nur versprochen, zusammen mit der Zustellbasis dafür zu sorgen, dass solche Fälle in Zukunft der Vergangenheit angehören, sondern uns auch im Ersatz für doppeltes Porto und andere Unbill eine sympathische Entschädigung zugesagt. Nicht zum ersten Mal lässt der Rückkanal Social Media plötzlich funktionieren, was Im Richtigen Leben einfach nicht laufen will. Das ist gut für uns, aber nicht gut für alle; Hilfe erlangt so nur, wer an den richtigen Stellen nach Hilfe fragt.

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Wenn das Leben der Kuh am seidenen Faden hängt

Schon in der ersten Woche der Skiferien, bei meiner ersten roten Talabfahrt, wurde ich mit dem Rettungshelikopter der REGA konfrontiert. Ich spüre eine große Unsicherheit, in einen Hang einzufahren, in dem noch jemand anderes mit Unsicherheiten ist, ein Kind, ein gestürzter Skifahrer, ein Snowboardfahrer, der am Boden absitzt. Ich weiß inzwischen, dass ich solchen Hindernissen ausweichen kann, will aber instinktiv immer abwarten, bis sie ganz sicher weg sind. Ist der Snowboardfahrer dann endlich abgefahren, ist sicher ein weiteres Kind gekommen, und so zögere ich an steileren Stellen manchmal unglaublich lange. Hier nun aber war wirklich ein Unfall passiert, der Verunglückte wurde abseits der Piste von Bergrettern versorgt, und während ich noch abwartete, landete tatsächlich der Hubschrauber auf einem seitlichen Abschnitt der Piste und nahm den Patienten auf. Für einmal wartete ich also zu Recht…

Den Helikopter sollte ich noch öfter sehen, allein über die Silvestertage flog die REGA über 130 Einsätze, und man gewöhnt sich dann doch daran. Als ich einmal mit meinem Skilehrer im Lift saß und das Klappern der Flugmaschine wieder ganz in der Nähe zu hören war, kam unser Gespräch darauf, dass auch wir, obwohl nur Gäste, eine REGA-Gönnerschaft halten. Als Segler kenne ich von Kind auf die Arbeit der DGzRS und weiß, dass diese Organisationen, auf die man im Ernstfall angewiesen sein kann, sich nur durch Spenden finanzieren, und dass man ihre Arbeit deshalb gleich unterstützen sollte, und nicht erst, wenn man sie wirklich braucht. Tja, der Skilehrer war denn auch ein Gönner, was mich nicht überraschte, wohl aber der Grund: Seine Familien-Gönnerschaft decke auch die Rinder auf der Alp mit ab…

Kuh am HelikopterWie bitte? Ich hörte es mit Staunen und habe es seither überprüft: Es stimmt, die REGA transportiert auch Kühe aus Bergnot, und für die Abrechnung dieses Diensts werden die Rindviecher sogar tatsächlich wie Familienangehörige behandelt. Auf meine Frage, ob das die Tiere denn nicht völlig verstöre, beruhigte er mich, sie würden das ganz gut überstehen. Beruhigungsmittel würde man ihnen dafür nicht geben. Tja, aber die Idee vom sorglosen Leben der glücklichen Kühe auf der Alp bekommt dabei zumindest einen zusätzlichen Blickwinkel… “Holy cow, Batman!”

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Ferienhotel Wörthersee – Urlaub auf höchstem Niveau

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Während wir gerade unseren Sommerurlaub antreten, ist es trotzdem genau der rechte Zeitpunkt, sich Gedanken zu machen über einen Kurzurlaub in der Adventszeit. Augustwärme und Septemberregen beiseite denken und sich ausmalen, wie eine Landschaft im Tiefschnee aussieht, wie den Kindern heißer Kakao statt Apfelschorle schmeckt und dem Papi Glühwein statt Bier. Und wenn an des Lesers Urlaubsort das WLAN besser fließt als an dem des Autors, kann man den Gedanken an Urlaub auf höchstem Niveau schon heute umsetzen – mit einem Besuch der Website der Premium Hotels am Wörthersee.

Messeeinladung A 4

Denn dort ist der Weihnachtsmarkt nicht matschig, sondern alles glänzt und lässt glänzen, nämlich die Augen. Und die Kinder backen Plätzchen in der Hotelküche, die Mami hinterher nicht saubermachen muss. Hier ein Vorausblick auf das, was in der Adventszeit geboten wird.

Kinder backen am Wörthersee

Die kleine Sterneköchin freut sich an der Betreuung, und Mami muss hinterher nicht putzen

Spaziergänge, Wanderungen oder Schlittenfahrten, die Landschaft macht das ganze Jahr lang Lust auf Premium Urlaub. Die 4 und 5 Sterne Hotels am Wörthersee geben sich um jeden einzelnen Gast die größte Mühe. Und es sind nicht beliebige Hotels, sondern ein illustrer Kreis: gerade eben neun Hotels wurde diese höchste Auszeichnung verliehen.

Kalter sonniger Tag am Wörthersee

Die schönste Landschaft lockt rund um den See. Die Schifffahrt fährt auch in der Adventszeit – wenn es das Eis erlaubt…

Auch Skireviere sind nicht weit, und die zweite Dezemberhälfte kann durchaus schon super Konditionen bieten – früher als zum zweiten Advent würde ich mit Skiern nicht starten.

Unterkünfte kann man auf der Wörthersee Premium Website super auswählen, indem man oben auf der Seite einfach das Datum mit den Schiebern einstellt. Einstimmen tut einen die Site derzeit allerdings eher auf Sommerurlaub, der Bereich Winter ist noch nicht voll eröffnet. Auch ein Blick in die Sektion Angebote lohnt. Aber vor allem: zur festlichen Zeit kann man sich auch einmal etwas gönnen.

Adventskranz auf dem See

Ein wunderschöner Anblick: ein auf dem See schwimmender erleuchteter Adventskranz

Klar, dass es auch eine likenswerte Facebook-Seite und einen ausbaufähigen Youtube-Channel gibt.

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Bald geht’s los!

Der Abenteuerbus ist beladen, die Räder, Zelt usw. sind an Bord, nach tausenddrölfzig Details wird noch gefahndet. Die Fähre und der Campingplatz für das erste Wochenende sind gebucht. Vollgetankt. Diesel ist teuer in England.

Räder auf Rädern

Wir sind urlaubsreif und bereit.

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LED LENSER® SEO® 7R – eine neue LED Stirnlampe

[blab-Review]
blab Statistik

logo_ledlenserInzwischen habe ich in meinem Hobbykeller schon eine rechte Sammlung von LED Lenser-Taschenlampen, über die ich schon einige Reviews schrieb. Darunter sind gewaltige Apparate wie die M14X, und winzige Penlights wie die K2L, oder ausgewogene Mitteldinger wie die M7R – aber eine Sorte ist mir am Liebsten: Stirnlampen. Und genau da hat LED Lenser jetzt eine komplett neue Reihe aufgelegt, deren Verhältnis von Größe zu Leistung beinahe unverschämt perfekt ist: die SEO.

SEO-Reihe

Ich durfte die SEO7R testen, und was könnte passender sein, als eine ausgiebige Sportsession mit meiner Nachbarin Claudia, nachts im Grafenberger Wald.

Die ehemalige Polizistin und heutige Lehrerin ist mir beim Joggen freilich haushoch überlegen, und an den Hängen hing vor allem einer – ich. Verlieren konnten wir uns dank unserer beiden Outdoor-Stirnlampen nicht, doch als ich sie einmal wieder eingeholt hatte und etwas darüber erzählen sollte, musste ich erst einmal wieder zu Atem kommen. Dabei hatte ich einiges zu erzählen, denn nicht nur hatten wir hier eine weitere High-End Taschenlampe mit dem bewährten weltbesten Fokussiersystem und Mikroprozessor, sondern eine wirklich leichte (105 g), die einen am Kopf überhaupt nicht stört, die dennoch hell (220 lm) und weit (130 m) strahlt, und dabei in leuchtenden Mac-Farben und mit elegantem Stirnband, wäre es nicht dunkel, auch noch ausgesprochen cool aussehen würde.

Vor allem aber haben es mir drei Eigenschaften angetan: Es ist eine Akku-Taschenlampe, die schätze ich, sie hat alternativ auch eine Rotlicht-LED, was nützlich ist, wenn sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben und man z. B. nur ein Instrument ablesen will, und schließlich das Spannendste, eine ganz neuartige Abblendautomatik, die das Licht dimmt, wenn es auf einen nahen Gegenstand fällt, so dass man sich nicht selbst blendet.

Da leuchteten Claudias Augen auf, denn ihr war sofort ein weiterer Nutzen der Lampe eingefallen: Sie spielt nämlich auch Trompete, und wenn sie in einer Kapelle an nächtlichen Umzügen teilnimmt, wünscht sie sich eine geeignete Stirnlampe, um ihre Noten zu beleuchten – und eine Hand hat man beim Spiel ja nicht mehr frei. Und so kam es auch noch zu einer nächtlichen Musikdarbietung, für die ich nach diesem Waldlauf gewiss keinen Atem mehr übrig gehabt hätte. Ich hing derweil an der Wasserflasche…

LED-Lenser hat auch ein Forum, eine Fotogalerie, und eine Facebook-Seite.

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Neue Kaffeekapseln aus Bremen: Zuiano

Manchmal wird man als Blogger ja mehr oder weniger subtil aufgefordert, ein neues Produkt vorzustellen. Das kann nervig sein oder spannend, und es schmeichelt auch ein wenig der Eitelkeit: Da hat jemand meine Reviews gelesen und findet sie zumindest gut genug, oder meine Blogreichweite hoch genug, um sein Produkt gern auf meiner Seite zu sehen.

Diesmal war es eher subtiler: Kaffeekapseln von einer mir bis dahin unbekannten Marke kamen im Paket mit einem handgeschriebenen Brief vom Firmeneigentümer. Das kommt schon mal anders daher als irgendein Seriendruck.

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Dazu erzählt die Firma eine interessante Geschichte. Aus Bremen kommt dieser Kaffee, wo ja immer noch der meiste Kaffee für Deutschland angelandet wird, und allerlei Großröstereien sitzen. Er wird von drei Freunden, sie nennen sich etwas pompös “Kaffeesommeliers”, hergestellt. Sie haben sich des Themas “Sustainability” auf eine besondere Art angenommen: Statt fair gehandelten Kaffee zu verwenden, wobei ein höherer Kaffeepreis direkt den herstellenden Kaffeebauern zugute kommt, lassen sie einen Prozentsatz ihrer Einnahmen einem brasilianischen Sozialprojekt zukommen, mit dem sie direkt (über die brasilianische Ehefrau des Inhabers) verbunden sind. Das ist natürlich grundsätzlich löblich, wenn aber die Kaffeebauern weiterhin ausgebeutet werden, wird die Wohlfahrt, hier ein Waisenheim, auf deren Rücken ausgetragen. Grundsätzlich ist es effizienter, das Gute so direkt wie möglich zu tun, CO2 zu vermeiden statt Zertifikate zu kaufen, Langzeitarbeitslose einzustellen statt Steuereinnahmen in das Sozialsystem zu stecken, oder eben Armut im Herkunftsland des Kaffees entgegenzuwirken, statt sie anschließend zu bekämpfen. Organisationen wie Fairtrade oder Max Havelaar tun das, und sie genießen einen besseren Ruf als proprietäre Parallelorganisationen wie Nespressos “Ecolaboration”.

Zuiano Einzelverpackung

Aber reden wir über Kaffee. Zehn Kapseln waren in der Probierpackung, von sechs Sorten. Drei Espressos, zwei Lungos und ein Decaf, mit so dramatischen Namen wie Flash, Emperor, Happiness oder Peace. Sie sind einzeln verpackt – und übrigens ungefähr 12% billiger als Nespresso-Kapseln. Darunter sind ein paar wirklich gute Stöffchen, der Kaiser hat definitiv Kleider an, und mit dem Lungo Adventure erlebt man geschmacklich angenehme Abenteuer. Der PS-stärkste Ristretto, Flash, ist aber gar nicht mein Ding, er schmeckt eben irgendwie wie pures Koffein, unangenehm. Ich werde wohl mal eine weitere Bestellung starten, um die Schwiegereltern auch noch kosten zu lassen.

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Schreibtisch ohne Fliesen, Programme statt Apps: Windows 8 auf dem Desktop

Kürzlich machte heise darauf aufmerksam, dass die Zeit von Windows XP abläuft. Klang zwar etwas nach Panikmache, denn der Support läuft noch bis ins Frühjahr 2014, stimmt aber grundsätzlich schon: Schon jetzt wird es mit dem eigentlich rundum ausgereiften Betriebssystem immer schwieriger, der Verzicht auf den aktuellen Internet Explorer wirkt harmlos, nutzt man doch ohnehin z. B. Chrome, aber auch Skydrive und das jetzt neue Office 2013 sind nicht mehr abwärtskompatibel zum Betriebssystemboliden. Und Bedrohungsstudien zeigen XP regelmäßig ganz vorn – am bösen Ende der Tabelle.

Da war es eine Überlegung wert, noch im Januar auf das unschlagbar günstige Upgradepaket aufzuspringen: für nur 30 EUR konnte man einen älteren Rechner mit dem neuen Glanz von Windows 8 Pro bestücken. Die Performance versprach, wurden Mindeststandards eingehalten, gar nicht schlecht auszusehen. Der fragliche Kandidat war ein nicht ganz neues Netbook, wie sie aber eigentlich heute immer noch angeboten werden, immerhin bis 2GB Arbeitsspeicher aufgebohrt.

Der “Upgrade Assistant” hatte kaum Bedenken. Nur die Bildschirmauflösung, die beim Netbook mit 1024×600 unten abgeschnitten ist, monierte er. “Einige Apps” würden damit nicht erwartungsgemäß funktionieren. Das wollte ich in Kauf nehmen, hatte mir doch mein Test im Herbst schon gezeigt, dass der Kachelmann mein Ding sowieso nicht war (und nicht nur meins, diese Meinung findet man in der Presse in epischer Breite bestätigt) und ich mich eher auf dem konventionellen Desktop heimisch fühlen würde. Also, frisch Gesellen seid zur Hand. Datensicherung und los. Aus dem Assistenten heraus direkt zum Kauf geschritten und heruntergeladen – und das erste Mal gestutzt: Man solle wirklich kein Installationsmedium fertigen können, sondern direkt installieren? Inzwischen weiß ich, dass ich an dieser Stelle per Workaround eins hätte machen können, das ist jetzt leider zu spät. Was geschieht, wenn man doch einmal neu installieren muss, weiß ich heute noch nicht, ich hoffe, es wird sich ein Image herunterladen lassen, einen Schlüssel zumindest habe ich ja.

Windows 8 installierte sich ohne größere Überraschungen, es war auch sofort beim ersten Start fast alles an Bord, nur einen aktualisierten Videotreiber musste ich bei Intel separat herunterladen. Beim ersten Herumklicken sah alles hübsch aufgeräumt aus, bis ich das zweite Mal stutzte: Nicht einige Apps ließen sich nicht öffnen auf dem zu kleinen Schirm, sondern alle. Also nicht. Öffnen. Zwar wurde mir immer brav das geflieste Bad angezeigt, aber der Klick auf jede einzelne Kachel produzierte die Fehlermeldung, ohne einen mindestgroßen Schirm ginge das jetzt aber gar nicht. Es musste also als erstes ein externer Monitor angeschlossen werden – der Sinn eines Netbooks ist aber ja gerade seine Mobilität! Zumal sich so sinnige Programme wie Skype nur als App installieren lassen wollen. Es gibt – man ahnt es - einen Workaround, er ist aber eine etwas schwierige Geburt. Ein Eingriff in die Registrierung skaliert die Bildschirmauflösung auf einen höheren Wert. Sie entspricht dann aber nicht mehr der “nativen”, also der Zahl der physikalischen Pixel, und kann entsprechend gestaucht aussehen. Ich weiß jetzt, dass ich das zur Not unterwegs machen kann, aber ich stelle ansonsten immer hübsch auf die native Auflösung zurück.

Fliesenfachgeschäft

Fliesenfachgeschäft

Zuhause benutze ich das System jetzt also mit externem Monitor, und staunte: Der kleine eingebaute Grafikchip kommt ganz ordentlich mit zwei Monitoren klar! Nur Logikprobleme gibt es dabei reihenweise, die User Experience ist ganz klar broken by design. Beispiele: Mausgesten gegen den Rand zum erweiterten Bildschirm hin konkurrieren mit Wischgesten – statt von rechts das Menü hereinzuziehen, läuft der Mauszeiger weiter auf den anderen Bildschirm. Oder ein Schirm zeigt den Desktop, der andere die Kacheln, man starte ein adminpflichtiges Programm, dann sollte der Desktop ausgegraut werden. Die Kacheln lassen sich nicht ausgrauen, also wechselt Windows auf dem gar nicht betroffenen Zweitmonitor vom Duschbad zum Desktop.

Weil der Arbeitgeber der Holden großzügig ist, hatten wir außerdem neu Microsoft Office 2013. Und stutzten zum dritten Mal: Es ist eine sog. Click-to-Run-Version. Die bedeutet, dass man keine Chance hat, einzelne Programme nicht mit zu installieren (Publisher? PowerPoint?? Outlook???), das ganze Programmpaket liegt in einem versteckten virtuellen Laufwerk, das die recht beschränkte Netbookfestplatte gewaltig anknabbert, ich schätze um knappe 10GB.

Schließlich stutzte ich persönlich zum vierten Mal, und zwar über die Update-Policy: Bei Ubuntu habe ich schätzen gelernt, dass alle Updates an einer Stelle ausgeführt werden, egal ob sie Betriebssystem oder Anwendungen betreffen – und egal von welchem Hersteller die Anwendungen kommen. Updaten, das wissen wir alle, ist ja inzwischen ein rechter Nebenjob, ständig jagt man einer Sicherheitslücke im Betriebssystem, im Java, im Flash, im PDF-Reader hinterher. Microsoft geht da, juhuuu, den gegenteiligen Weg, Updates werden wieder diversifizierter: Windows-Update, Office-Update und die Updates für die Apps werden jeweils an verschiedenen Stellen aufgerufen; die Updates der Apps muss man sogar pro Benutzer machen, also auch für die mitgelieferten Standardapps wie Mail und News heißt es fortan immer, die Benutzerprofile von Frau und Kindern auch noch aufzurufen und jeweils mit zu aktualisieren.

Es ist also in vielen Details ein durchwachsenes Fazit zu ziehen, und damit meine ich noch gar nicht die User Experience von Windows 8 an sich, über die ich sowieso meine eigene Meinung habe. Angenehm überrascht bin ich dagegen vom Lauf dieser alten Maschine an sich, die sich recht tapfer macht.

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