1. Tag: Hamburg – Rostock – Trelleborg (15 km)

Am Sonntagmittag geht es in Hamburg los. Unser Mietwagen, ein Passat Kombi, nimmt unsere Ausrüstung, unsere beiden Räder, vier Packtaschen, Lenkertasche, zwei Iso-Matten und das Zelt, problemlos auf. Die Umgehungsstraße um Lübeck ist immer noch ein elendslangsamer Graus, dahinter fliegt man auf der neuen A 20 bis Rostock nur so dahin.Von der Autovermietung zur Fähre raus sind es noch ca. 15 km, sie sind recht gut ausgeschildert, nur im Hafen selbst wird ein neuer Anschluß gebaut (Warnowtunnel), so daß man als Radfahrer etwas zum Ratfahrer wird.

Am Fährterminal kaufen wir unsere Tickets; wir haben uns darauf verlassen, daß zwei Räder auch ohne Reservierung schon irgendwie reinpassen werden, haben damit auch auf Hin- und Rückfahrt Glück. Daß es aber nicht immer so ist, erfuhren wir von unterwegs getroffenen Mitradlern. Am Check-in muß man eine Stunde vor Abfahrt sein, damit hatten wir nicht mehr viel Zeit übrig. Die Schnellfähre TT Delphin fliegt in etwa drei Stunden geradezu über das Wasser, Cafeteria und Duty-Free an Bord sind aber miserabel, Selbstversorgung ist gefordert. Schweizer Käse und Salami machen diese zum Genuß, die Idee, im Duty-Free eine Schachtel Bier zu kaufen (Einzeldosen gibt es nicht, und wir müssen doch unsere um eine Woche versäumte Bierhochzeit nachfeiern), wird an den folgenden Tagen zum Fluch, denn diese nimmt und nimmt kein Ende, in allen Packtaschen Bierdosen…

Ankunft in Trelleborg, es ist schon dunkel, wir brauchen lange, um zum Camping (M11) zu kommen, denn obwohl wir seine Schilder schon sehen können, dürfen wir die Kraftfahrtstraße nicht benutzen und müssen uns einen Radweg durch ein Wohngebiet suchen. Wir checken uns selbst ein und zahlen am nächsten Morgen, das ist an den meisten Orten kein Problem.

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