Umziehen mit DSL? Keine gute Idee

Als ich – seit vielen Jahren treuer T-Com-Kunde (also „Bundespost“, „Bundespost Telekom“, „Telekom“, „T-Com“ usw.) – kürzlich mit meinem ISDN- und DSL-Anschluß in eine neue Wohnung zog, zwei Straßen von der alten entfernt, da war ich schon etwas vergrätzt, als man mir für beide Dienste zusammen stolze 160 € Bereitstellungsgebühr berechnete, ohne daß ein Mitarbeiter von T-Com physikalisch einen Handschlag tun mußte. Dennoch hatte ich nicht länger als eine Sekunde vor meinem geistigen Auge geprüft, zu einem der diversen Mitbewerber (Isis, Arcor usw.) zu wechseln.

Als ich unmittelbar danach in der Werbung sah, daß ein Neukunde bei T-Com keine Bereitstellungsgebühr und keinen Modempreis (brauche ich nicht, habe schon eins) und einen Monat keine Grundgebühr zahlt, war ich nicht länger nur vergrätzt. Ich ärgerte mich vielmehr über mich selbst, daß ich nicht gekündigt und neu beantragt hatte, statt umzuziehen.

In meinem Studium habe ich gelernt, wieviel wichtiger es ist, einen Kunden zu erhalten als einen neuen zu gewinnen – ca. um den Faktor 8. T-Com scheint diese Grundweisheit wieder vergessen zu haben, sonst würde man einen Bestandskunden nicht derart gegenüber einem Neukunden benachteiligen.

Ich werde, nach gemachter Erfahrung, das nächste Mal einen Anbieterwechsel sorgfältiger prüfen. T-Com rate ich, solche Werbeaktionen geschickter anzupacken.

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