SPIEGEL-Bestsellerlisten ruhen

Der SPIEGEL hat das Seitenkonzept der Bestsellerliste wieder einmal komplett umgestellt. Die erforderliche Anpassung bedeutet, daß die SPIEGEL-Bestsellerlisten zunächst ruhen.

Ich bin aber auch unentschlossen, ob ich die Listen überhaupt fortführen werde:

Die SPIEGEL-Bestsellerliste auf arbs.de begann als ein Archivdienst, der die Absicht hatte, „besser als das Original“ zu sein – und das war anfangs auch nicht besonders schwierig. Der SPIEGEL selbst übernahm die Listen aus dem gedruckten Magazin relativ lieblos in seine Website, es hagelte Druckfehler. Meine Seiten korrigierten diese Fehler, sie zeigten außerdem neben der aktuellen auch die vergangenen Listen. Zusätzlich konnte man von den einzelnen Titeln direkt zu Amazon.de springen, um das Buch ggf. zu kaufen.

Das ist viele Jahre her, und seitdem hat sich auf der Seite des SPIEGEL einiges getan. Neben den letzten Formatänderungen (jetzt sind es die 25 besten Titel, bisher waren es die 20 besten…) hat der SPIEGEL jetzt auch einen eigenen Onlineshop für Bücher. Wir machen uns damit direkte Konkurrenz, der große SPIEGEL und der kleine Thomas Arbs (respektive Amazon.de), und da könnte es dem großen SPIEGEL gefallen, sich am kleinen Thomas Arbs zu stören, der dann unweigerlich den Kürzeren zöge. Genau deshalb möchte ich einen solchen „Wettkampf“ gar nicht erst.

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