Muttertag: Konfirmation, 5 Jahre Libelle und 20 Jahre BuGa Südpark

Für Papa fing der Tag schon mit „Arbeit“ an: Konfirmationsgottesdienst in der Trinitatiskirche stand auf dem Programm, Anwesenheitspflicht. Der Pfarrer, der auf den glorreichen Plan kam, daß man die Mutter am Morgen des Muttertags mit zwei herumtobenden Kindern zurücklassen solle, wurde von mir im Geiste mit unchristlichen Wünschen bedacht.

Die ging derweil zum ersten Fest: „Fümpf Jahre“ wurde das Familien- und Stadtmagazin Libelle alt. Und da das Fest zufällig bei uns im Stadtteil begangen wurde, war es nur ein kurzer und logischer Weg dahin. Das Fest stellte sich aber als gut gemeint heraus, bekanntlich das Gegenteil von gut – ausgerichtet von jemand, der anscheinend seine Erfahrung im Ausrichten von Kindergeburtstagen hochskaliert hatte, ohne jemals ein Fest für eine erwartete Teilnehmerzahl von hunderten bis tausenden (die Auflage der Libelle ist immerhin 22.000) organisiert zu haben. Diesen mit vier (in Worten 4) Waffeleisen und zwei Mann an der Getränkebar entgegenzutreten, erforderte schon ein gerüttelt Maß Blauäugigkeit. Außerdem begann es zu regnen, wofür die Veranstalter nicht direkt verantwortlich gemacht werden können – sie hatten aber auch keinen Plan B dagegen in petto.

Nachmittags entschieden wir uns für einen weiteren Ausflug, diesmal in den Südpark. Der feierte ebenfalls ein Familienfest, 20 Jahre BuGa-Gelände wurden begangen. Natürlich muß man sehen, daß mit dem Ausrichter Stadt im Rücken mehr bewegt werden kann, aber es war einfach wirklich schön. Es wurde wieder sonnig, im Park waren überall Menschen, Musik, Walking Artists, Informatives oder einfach nur Picknickende. Die ABBA Revival Band sorgte für Stimmung.

Bilder. Guckst du hier.

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