Duesseldorf – Dalheim – Roermond (34 km)

Aufzüge sollen unser Trauma sein… Am Düsseldorfer Hauptbahnhof ist der Aufzug zum Gleis seit Wochen aus, aber das Team der Bahnhofsmission erreicht, dass unsere S-Bahn einfach auf das nächste Gleis umgeleitet wird (!)

Nummer 2 in Mönchengladbach streikt, als Papi drinsteckt, so dass er sein Rad erstmals mit Gepäck die Treppe runterschieben darf. Nummer 3 zum Nachbargleis ist auch aus, diesmal hievt ein wohl oder übel freundlicher „Mr. Service“ mit mir alles rauf, Räder und Hänger.

Die RB39 „Schwalm-Nette-Bahn“ ist ein Regiosprinter, ein Schienenbus, doch unsere Räder passen rein (es sind Aufhängungen für 14 Stück drin, mehr als in jedem großen Zug…). Dalheim liegt im Naturpark kurz vor der Grenze, sofort darauf sind wir in den Niederlanden.

Die Radwege sind wunderbar, die angeschriebenen Routen verschroben – sie sind oft doppelt so lang wie nötig, um nur ja jede Abgeschiedenheit auszunutzen.

Roermonds (was für eine hübsche Stadt! Und wir gehen immer nur ins Designer-Outlet…) Camping Niessen ist äußerst schlicht und fest in deutscher Hand. Das Wetter war den ganzen Tag manierlich, teils bedeckt, aber warm.

Fußnote zum Bahnfahren: Die Seiten der Bahn selbst, einschließlich der Radfahrerseite und der Radfahrerhotline (01805) 151415, helfen herzlich wenig bei der Ermittlung für den überbreiten Fahrradanhänger geeigneter Züge. Nach nächtelangem Googeln kam ich langsam dahinter, daß es ausgerechnet in der Wikipedia anscheinend ausreichend Bahnbegeisterte gibt, die dokumentieren, welche Wagentypen auf welchen Strecken eingesetzt werden

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