Venhorst – Afferden (37 km)

Beginnt der Tag beim Frühstück noch sonnig, geht er danach in Regen über, und so bleibt es auch fast während unserer ganzen Fahrt nach Afferden. Vor Abfahrt noch ein Drama: Lisa hat gestern ihren Poncho auf der Wiese liegenlassen, und da andere Kinder den gleichen haben, hat ihn wohl eine ahnungslose Mutter zweimal eingesammelt. Lisa ist untröstlich, der ganze Campingplatz wird in eine Suche involviert, in der Minute des Aufbruchs kommt ein Vater angelaufen und liefert Lisa ihren neuen Schatz aus.

Die Überfahrt mit der Fähre, es ist unsere zweite, ist hübsch, doch Afferden ein blasses Dorf im Grenzgebiet, und unser angepeiltes Mini-Camping, „The Turnery“, ist geschlossen. Das zweite Mal im Urlaub rütteln wir vergebens an einer Pforte. Doch es ist noch früh, und Afferden voll von Campings, aber eben großen, die wir bisher gemieden haben.

Hilft nix, jetzt beziehen wir Quartier im Camping Roland. Es ist, um das klar zu sagen, sicher nicht schlecht, und das Wetter bessert sich am Abend auch merklich. Aber es ist das teuerste Camping unseres ganzen Urlaubs, und für das Geld wurden wir auf das „Shelterveld“, eine Miniwiese im Eck, verbannt, die wir zudem noch mit einem gestrandeten Wohnwagenbesitzer teilen mußten.

Da es der letzte Abend des Urlaubs ist, und zudem Barbaras und mein spezieller Tag, gehen wir noch in einem angrenzenden Restaurant essen. Das ist sehr nett, aber mit den Kindern bleibt es leider ein Streß.

Zurückgelegte Entfernung: 37 km
Zielort: Afferden (Website, Google Maps)
Campingplatz: The Turnery (Website, Google Maps), Camping Roland (Website, Google Maps)

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