Ins Internet mit dem niederländischen KPN-Hotspot

Unser Ferienpark verfügt über WLAN-Zugang über Hotspots der niederländischen KPN. An der Rezeption kann man eine „Kraskard“, eine Rubbelkarte kaufen und dann loslegen.

Was in der Theorie wie eine komfortable Lösung klingt, ist eine abscheuliche Krücke: Ruft man eine beliebige Seite auf, erscheint zunächst der Proxy mit der Seite „bitte werfen Sie eine Münze ein“. Man loggt sich ein und kann dann surfen. Ist man fertig, loggt man sich aus – zumindest in der Theorie. Manchmal mißlingt jedoch der Logout, und die bezahlte Verbindung bleibt offen. Dann kann man die Logout-Seite, die ja dynamisch erzeugt wurde und deshalb keine Adresse hat, die man bookmarken kann, nicht reproduzieren, und die Eieruhr bleibt für 15 Minuten an. Und es sind teure Minuten: mindestens 10 ct werden für jede davon fällig.

Außerdem war noch jedesmal, wenn ich Last auf das System legte, also z. B. für einen FTP-Upload, die Verbindungsgüte auf miserablen 11 MBit/s, obwohl die Antenne direkt am Dach des Nachbarhauses hängt.

Kein Vergnügen. Muß mir wohl doch UMTS holen.

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