Plattdütsch… dat ik dat noch beleven schall

Da schreibt doch die Allegra („von der Nordsee nach Italien und ein Stück zurück“ – das könnte ich hier in Düsseldorf auch unterschreiben) ein wunderschönes plattdeutsches Weihnachtsgedicht. Und läßt mich mit meinen verkümmerten Plattdeutsch-Restkenntnissen, die ich immer gern pflegen würde, aber nie dazu komme, rätseln, woher genau denn dieses Platt kommt. Bei Weihnachten und Platt muß ich immer an Rudolf Kinau denken, weil wir so eine schöne Weihnachtsplatte hatten, auf der er aus seiner Kindheit erzählt (heißt heute Hörbuch, sowas). Das war ja Finkenwerder Platt, und das war schon wieder ganz schön anders als das Platt, das bei uns gesprochen wurde, das Rendsburgerisch gefärbt blieb, obwohl mein Opa schon seit dem 1. Weltkrieg in Hamburg lebte und mein Vater schon dort geboren ist.

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