Kampf der Giganten: Google Übersetzer gegen Windows Live Translator

Microsoft hat seinen Webdienst Windows Live Translator fertiggestellt. Das animiert dazu, diesen Dienst gegen den Google Übersetzer, und natürlich gegen den guten alten Altavista Babelfish antreten zu lassen.

Als deutschen Quelltext nehmen wir einen meiner letzten Blogtexte, „zum Tode von OB Erwin„. Den jage ich jetzt durch die beiden Maschinen ins Englische. Am Schluß biete ich noch meine eigene, handgefertigte Übersetzung an.

Google sagt:

While we sat peacefully in Sierksdorf and all media were closed, died in Dusseldorf surprisingly our Lord Mayor Joachim Erwin. Only after our return we learned from it. The fact that he death was not a surprise to me as much as that in the end it went so suddenly. He had certainly known that his days in the literal sense were counted – some would perhaps for a farewell in the family circle decided, Erwin opted as a Prussian officer to work-to-rule until the last second. He wanted to leave his house ordered, and it seems he is also a success. Only one thing has he, the person may not just in the background has neglected: a successor. This is the struggle for the post difficult, because Erwin has focused on his political path truly not only friends. Many may now say, „that it went well Dusseldorf, it was only his personal merit, not the CDU,“ said that the succession question everything seems open. I was surprised that the funeral service at the request of the family in the Catholic Lambertuskirche of Stadtdechant stone houses will be held – Erwin himself was a member of our evangelical community Rath, the photo shows him 2003 for the 100-year celebration in the Trinitatiskirche. My personal opinion was admittedly ecumenical always been: „We all come anyway in the same sky“.

Microsoft sagt:

While we sat peacefully in Sierksdorf and were bulkheaded of all media, surprisingly our mayor Joachim Erwin died in Duesseldorf. Only after our return we experienced of it. The fact that it was die ill, surprised me not as much as those that it so suddenly went at the end. It had surely known that its days were counted in – perhaps some would have decided for a parting in the circle of the family, Erwin opted like a Prussian officer for service according to regulation up to the last second. It wanted to be house ordered leave, and apparent is also successful it. Only it, that did not place its person also evenly into the background, neglected one: to construct a successor. That will make the struggle difficult around the post, because did not indeed only make itself on its political way friends for Erwin. Many may now say “that it Duesseldorf well went, were only its personal merit/service, not the CDU”, so that with the follow-up question everything seems open. It surprised me that the funeral service is held when desired the family into the catholic Lambertuskirche of Stadtdechant stone houses – Erwin was a member of our protestant municipality Rath, the photo shows it 2003 with the 100-Jahr-Feier in the Trinitatiskirche. My personal ecumenical opinion certainly always already was: “we come anyway all into the same sky”.

Altavista sagt wörtlich dasselbe, denn Microsoft verwendet den gleichen Algorithmus, Systran.

Ich selbst biete an:

While we sat peacefully in Sierksdorf and were closed from all media, our Lord Mayor Joachim Erwin died surprisingly in Düsseldorf. Only after our return did we learn of the fact. The fact that he was mortally ill was less of a surprise to me as that in the end it went so suddenly. He had certainly known that his days were numbered in the literal sense – some would perhaps have opted for a farewell in the family circle, Erwin opted like a Prussian officer to work-to-rule until the last second. He wanted to leave his house ordered, and it seems he also succeeded. He, who not exactly put himself in the background, has neglected only one thing: to build up a successor. This will make the struggle for the post difficult, because Erwin has truly not only made friends on his political path. Many may now say, „that things went well for Dusseldorf, was only his personal merit, not that of the CDU,“ so that the in succession question everything seems open. I was surprised that the funeral service will be held, at the request of the family, in the Catholic Lambertus Church by the city’s dean Steinhäuser – Erwin himself was a member of our evangelical community Rath, the photo shows him 2003 at the 100-year celebration in the Trinitatis church. My personal ecumenical opinion has, however, always been: „We will all come to the same heaven anyway“.

Microsoft stellt seinem Dienst einen einschränkenden Satz voraus, den viele gern vergessen: „Bitte beachten Sie, dass Sie durch die automatische Übersetzung das Wesentliche des fremdsprachlichen Texts verstehen werden, diese jedoch keinen Ersatz für einen professionellen menschlichen Übersetzer darstellt, wenn eine flüssige Sprache erforderlich ist.“ Das ist der Stand der Technik. Wer z. B. glaubt, er könne maschinell übersetzte Texte für professionelle Websites verwenden, der irrt fatal.

Tatsächlich ist es interessant, daß beide Dienste den Fluß einzelner Sätze mal besser, mal schlechter treffen. Als Mensch hätte ich mich mal stärker an den einen, mal stärker an den anderen angelehnt. Beide Maschinen haben Schwierigkeiten mit Sprachfloskeln, „his days are numbered“, seine Tage sind gezählt, kennen beide ebenso wenig wie sterbenskrank, „mortally ill“, Google erkennt immerhin „Dienst nach Vorschrift“, work-to-rule. Auch bei kontextabhängigen Worten versagen beide kläglich, daß man in den Himmel kommt, wenn zuvor von Kirche die Rede war, muß natürlich auf heaven, das Himmelreich zielen, nicht auf sky, das Blaue da oben. Und daß Stadtdechant Monsignore Steinhäuser vorn ein Titel und hinten ein Name ist, haben auch beide nicht begriffen und stone houses für den Namen ausgeworfen und „Stadtdechant“ als unverstanden unübersetzt gelassen.

Um einmal die Gegenrichtung zu testen, wollte ich mich lieber nicht auf einen englischen Text von mir verlassen, sondern überließ es der BBC, einen zu liefern: Stabbed girl ‚had been harrassed‘.

Heise sagt, daß in dieser Richtung der Dienst von Microsoft besser werden müsse, weil er jetzt nicht mehr Systran verwendet, sondern eine selbstentwickelte Software. Anscheinend stimmt das so nicht: Systran steht immer noch drunter, und Babelfish meldet immer noch wörtlich dasselbe. Und besser, naja…

Microsoft sagt:

Die Familie eines Schulmädchens, das zum Tod in Südlondon erstochen wurde, hatte sich von ihrem angreifend vor beschwert, sagte Polizei. Arsema Dawits Körper wurde in einem Aufzug an Matheson Lang Haus, Baylis Straße, Waterloo, an Montag-Nachmittag gefunden. Nachbarn und Freunde sagten, dass Arsema von einem Mann „bedrängt“ wurde und ihre Familie mit Polizei über es in Verbindung getreten hatte. Polizei sagte, dass eine Behauptung des Angriffs und Drohungen zur Tötung gegen Arsema im April berichtet wurden. Sie addierten, dass sie den Mann gekannt hatte, der für ihre Tötung gehalten wurde. Der Jugendliche, der 15 am Freitag drehte, wird geglaubt, zum Wohnblock nach Hause zurückgekommen zu sein, in denen sie lebte, als sie angegriffen wurde. Sanitäter kamen, zu der Szene innerhalb vier Minuten aber waren nicht imstande, den Jugendlichen, den wieder zu beleben mehrfache Wunden erlitt, ein Sprecher des London-Krankenwagen-Services sagten. Ein 21 Einjahresmann wurde in der Nähe am Montag festgehalten und wird von den Detektiven über der Tötung gefragt.

Google sagt:

Die Familie der eine Schülerin Einstich-zu Tode in Süd-London hatte sich von ihr angegriffen wird vor, die Polizei sagte. Arsema Dawit der Körper wurde in einen Aufzug im Haus Matheson Lang, Baylis Road, Waterloo, am Montag Nachmittag. Nachbarn und Freunden gesagt Arsema wurde als „belästigt“ von einem Mann und ihrer Familie hatte kontaktierte Polizei darüber. Polizei sagte, ein Vorwurf der Körperverletzung und Bedrohungen zu töten gegen Arsema wurden im April. Sie fügte hinzu, dass sie gewusst hatte, hielt der Mann für ihre Tötung. Der Teenager, 15, drehte am Freitag, geht davon aus, dass nach Hause zurückgekehrt, um den Wohnblock, wo sie lebten, als sie angegriffen wurde. Paramedics kam in der Szene innerhalb von vier Minuten, aber nicht in der Lage waren zur Wiederbelebung der Teenager, erlitt mehrere Wunden, ein Londoner Ambulance Service-Sprecher sagte. Ein 21-jähriger Mann verhaftet wurde am Montag in der Nähe und ist in Frage gestellt wird durch die Detektive über das Töten.

Ehrlich, hätten Sie aus einem der beiden Texte „das Wesentliche des fremdsprachlichen Textes“ entnommen, nämlich daß der Mörder das Mädchen nach Meinung der Angehörigen schon vor dem eigentlichen Mord bedroht hatte? Und, hätten Sie, ohne den englischen Text zu Rate zu ziehen, speziell aus Googles Text überhaupt etwas verstanden? „Einstich-zu-Tode“? „Der Körper wurde in einen Aufzug“? Wo blieb das Verb des Satzes? Es ist einfach weg. Und auch hier sind es die Kontextworte, die nicht klappen, „to know“ für Kennen statt für Wissen, „to question“ wird von Google recht abwegig mit „in Frage stellen“ statt mit dem viel häufigeren (und hier richtigen) „befragen“ übersetzt. Google ist hier klar der Verlierer, zuvor in umgekehrter Richtung hätte ich es andersherum bewertet.

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