Un-Krauter

Der Garten erstrahlt. Nonna und Nonno haben gefuhrwerkt, obwohl sie die Verdauungstrakte verrenkt hatten. Aber sie fanden, etwas draußen zu tun sei besser, als herumzusitzen. Und ich habe viel gelernt – z. B. die Rosen so zurückzuschneiden hätte ich mich nicht getraut, aber ich bin sofort überzeugt, daß es der einzig richtige Weg ist.

Ich habe derweil der Vorgartenhecke die Zähne gezogen, das „darf“ man offensichtlich mehrmals im Jahr machen.

Unsere selbst gesetzten Johannisbeeren und Erdbeeren zeigen schon Früchte, und die Schnecken mögen die Letzteren gern. Schneckenkorn in seiner ganzen Gnadenlosigkeit muß her. Unklar ist mir noch die Frage des Fingerhuts, er ist wunderschön anzusehen, und eigentlich essen unsere Kinder so Zeug im Garten nicht. Eigentlich… Ich zögere, und frage mich, ob nicht auch das Zögern schon gefährlich ist.

Tja, inzwischen ist ja das Wetter „umgekippt“, und es ist 10-15° kühler draußen und regnet. Da mag man sich an das oben Berichtete kaum erinnern, obwohl es erst wenige Tage her ist…

Ein Gedanke zu „Un-Krauter“

  1. Ach, wir hatten auch immer Fingerhut im Garten, als ich Kind war.
    Das essen Kinder nicht. Besonder nicht, wenn man ihnen sagt, daß das giftig ist. (Weiß gerade nicht, wie klein deine noch sind).
    Aber ich halte das für unbedenklich.

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