Schweizreise: Bern – Thun (35,9 km)

so gefällt's

Sonnig, aber nicht zu heiß, geht das Radfahren längs der Aare und in der Ebene hinter Bern gut von der Hand. Den Kindern gefällt’s, und noch müssen wir nicht zu sehr schwitzen.

Zwischen Kiesen und Heimberg gibt es eine Gefahrstelle, neben Bahngleisen geht es plötzlich auf wenigen Metern auf Schotter steil auf die Aare zu, dann scharf um die Kurve. Barbara versucht abzusteigen, doch der Anhänger schiebt, und das Gespann stürzt. Es gibt nur ein paar Ratscher, aber Barbara sagt mir, sie hätte den Hänger schon in der Aare versinken sehen…

Insgesamt aber ist unsere erste Fahrt auf der Route 8 des Schweizer Radwegenetzes eine erfreuliche Erfahrung. Die Beschilderung ist sehr gut, die Karte (der Führer „Veloland Schweiz 8 Aare-Route„) trotzdem empfehlenswert, um den Überblick zu wahren. Die Wege verlaufen entweder auf kleinen, nicht immer asphaltierten Wegen, oder an wenig befahrenen Straßen entlang. Die Steigungen sind meist beherrschbar, und in der Karte klar zu erkennen.

Abendbrot am Brunnen

Bei Thun verlassen wir den Weg, weil wir dort zur Nacht campieren wollen, im Camping Gwatt. Das ist ein TCS-Camping, also überwiegend Wohnwagen und -mobile. Das Camping ist OK, kann sich aber mit dem letzten nicht messen. 26 CHF zahlen wir hier, um direkt am Thuner See zu zelten, Duschen diesmal inbegriffen. Der Aufenthaltsraum aber hat den Charme einer Garage.

Abends gehen wir noch über den See. Das kann nicht nur Jesus, hier kann es jeder, denn über viele hundert Meter ist das Wasser nur knietief. An einem schönen Brunnen essen wir zu Abend. Nachts wieder ein Gewitter, über dem See ein eindrücklicher Anblick.

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