Testflug mit Google Chrome

Dieses Posting hat heute wohl jeder Technikinteressierte auf seinem Blog. Denn gestern abend ist hoplahopp aus dem Nichts Google Chrome erschienen, der Browser zur Suchmaschine von den Machern derselben. Beta natürlich – alles bei Google ist Beta. 

Dieses Posting wird denn auch schon brav im neuen Browser geschrieben. Mal sehen, ob er sich signifikant besser anstellt als andere.

Schlecht kommt er jedenfalls nicht daher. Im „Chrome“ (damit meint der Entwickler wörtlich die äußere Hülle, „das, was man anfassen kann“) steckt das Beste aller Welten, und damit eher nichts, was Nutzer von Firefox oder Opera nicht schon einmal gesehen hätten. Daß die Tabs oben an der Kante kleben, ist keine Revolution. (Und: warum muß das Chrome wie Windows Vista aussehen, obwohl ich doch ein oller XP-Nutzer bin?)

Die Revolution soll unter der Haube stecken. Webkit, Gears, eine neue Javascriptmaschine, besseres Speicher- und Crashmanagement sind die Schlagworte, die einen aufhorchen lassen. Das aber sieht man nicht auf einen Blick, dafür muß man ihn etwas länger testen. Wir sind gespannt.

Wer Lust auf technische Erläuterungen hat und des Englischen mächtig ist, sollte sich den Comic ansehen. Die Idee, eine hochkomplexe, hochtechnische und richtig lange Präsentation als Comic zu verpacken, ist originell und führte zum gewünschten Ergebnis: ich habe sie bis zum Ende durchgehalten, ca. 40-50 Seiten und teilweise recht starker Tobak von Entwicklern aus dem Bauch der Maschine, langweilig und schwer verständlich also normalerweise.

Und ein Plugin zum Blockieren von GoogleAds wird es wohl so schnell nicht geben 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.