Verwirrung auf dem Nachttisch

Auf meinem Nachttisch liegen ein paar Bücher, die nicht recht voran kommen wollen ( wäre das anders, schliefe ich ein, zwei Nächte nicht und sie lägen nicht mehr da). Heute bemerkte ich, daß sie sich zu einem verblüffenden Buchstabenspiel zusammengefunden haben:

Zuoberst lag heute morgen „Im Sommer sterben“ von Michael Theurillat. Das klingt zunächst harmlos, den in Zürich spielenden Krimi um einen Golfplatzmord habe ich auch gerade erst zu lesen angefangen. Trotzdem verwirrte es mich ziemlich, denn die letzten Tage hatte dort „So soll er sterben“ von Ian Rankin gelegen, und über dessen Titel hatte ich schon ordentlich gegrübelt – wie möchte er wohl betont sein? „So soll er sterben“? oder „So soll er sterben“? Jetzt fragte ich mich, ob es denn wirklich sein könne, daß ich den Titel gänzlich falsch gelesen hätte. Aber nein, das zweite Buch fand sich etwas weiter im Stapel, die Kinder hatten ihn wohl umsortiert. Jedenfalls, der Rankin liegt schon länger, es geht um einen Mord im schottischen Asylantenmilieu, schwer und träge fließen die Worte über das Papier, und ich frage mich wieder einmal, ob der Autor oder der Übersetzer die größere Schuld daran tragen.

Zum Zürichkrimi paßt übrigens abschließend noch der „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier, das ist zwar kein Krimi, aber er spielt in Bern. Mehr zu diesen, wenn sie durchgelesen sind.

Ian Rankin "So soll er sterben" Michael Theurillat "Im Sommer sterben" Pascal Mercier "Nachtzug nach Lissabon"

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