neulich bei der Lufthansa-Hotline

So, mit Telefonaten bei den qualifizierten Hotlines der großen Konzerne, fangen ja immer die lustigsten Geschichten an. So auch diese: Für unseren bevorstehenden Schweiz-Flug wollte ich klarstellen, ob das Mitnehmen eines Römer-King-Autositzes (für den Mietwagen) im Freigepäck enthalten sei.

Die Dame mit einem unaussprechlichen Namen (legen sich Call-Center-Agents absichtlich einen schwierigen Künstlernamen zu, damit sich später niemand über sie beschweren kann?) aber muttersprachlichen Deutsch notierte sich brav Maße und Gewichte, war also offensichtlich ahnungslos, wollte dann Rücksprache halten und legte mich in die Warteschleife. [viel Musik für 0,14 €/min] Dann erklärte sie mir fröhlich, ich könne es einchecken und für 10 €/kg befördern. Ich fragte, ob es einen Grund gebe, warum ich das nicht im Freigepäck befördern könne. Ich will ja nichts unterstellen, aber sie klang ein kleines bißchen so, als wäre sie auf diese Idee nie von allein gekommen, und ging noch einmal rückfragen. [diesmal nicht so viel Musik für 0,14 €/min] Ja, selbstverständlich könne ich den Autositz im Freigepäck befördern – und dann kam sie mit der Erklärung heraus: Sie hatte verstanden, ich wolle ein Sitzauto mitnehmen, sich also wohl so etwas wie ein Bobbycar vorgestellt…

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