Bloggertreffen mit der Chikatze im Beethoven

Einmal im Jahr trommelt die Frau Chikatze zum Bloggertreffen. Das verspricht Arbeitsbeschaffung für mein chronisch unterfordertes Poken, sowie generell die Möglichkeit, virtuell nette Menschen Im Richtigen Leben zu treffen.

Als der Abend im Flingeraner Beethoven näherrückte, zeichnete sich eine Terminkollision ab: Die Schwiegereltern waren zu Besuch, und die Holde wollte gern einmal wieder unter Babysitterbedeckung ausgehen. Der Verlauf des Abends sah etwas anderes vor: Ein Unwetter, es wurde immer später, der Ausgang vertagt. Als die Holde auch noch einschlief, entschied ich mich, doch noch loszuziehen.

Das lohnte. Ich traf nette Menschen, entdeckte eine gemeinsame Vergangenheit mit @rajue, die bis ins Usenet (oder noch davor, wie er sagt) zurückreicht: Douglas-Adams-Fandom. (Meins geht zurück bis auf eine Kurzgeschichte im Englischunterricht von Dr. Dr. Christian Th., ich fand heraus, daß die Cookie-Story schon 1976 passierte und DNA seitdem mehrmals darüber berichtet hatte! Seins: „Hör mal, ich war Jahre lang der local group organizer for Germany des britischen Douglas Adams’ Fanclub ZZ9 Plural Z Alpha. Ich kann den vierten Teil der fünfbändigen Trilogie rückwärts beten!“)

Für mich löste sich die Heimeligkeit etwas auf, als wir zur Nachtruhe in die Innenräume getrieben wurden, obwohl man mir danach immerhin noch einen schönen Vorspeisenteller servierte. Ich nahm meinen Abschied, andere, so hörte ich seitdem, harrten bis zur Morgenröte aus…

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