Stieg Larsson: Verblendung, Verdammnis, Vergebung

Es ist eine lange Trilogie, nach der die einen „mehr davon!“ schreien, die anderen auch schon mal „das ist jetzt genug davon“. Doch das Geschrei ist müßig: Stieg Larsson wird nicht nachliefern, er starb, bevor er den Höhepunkt seines internationalen Ruhms erlangte. Seine Schwedenkrimis um das ungleiche und unfreiwillige Paar aus dem Enthüllungsjournalisten Mikael „Kalle“ Blomkvist und der Hackerin mit dunkler Vergangenheit Lisbeth Salander aus Stockholm sind lesenswert, bemerkenswert detailliert, aber auch erschreckend brutal. Wer nach dem ersten Band meint, das sei genug, der hat die letzte Chance, auszusteigen, denn die Bände 2 und 3 sind eine zusammenhängende Geschichte – eigentlich, wie man am Ende sieht, alle drei, aber Band 1 hat wenigstens noch einen eigenen Schluß.

Für uns war es die rechte Ferienlektüre, in Stockholm hätten wir sogar Stieg-Larsson-Touren machen können, aber auch so: Ach, das ist Söder, da lebt also Lisbeth, hier am T-Centralen soll es also einen sehr guten Börek geben…

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2 Gedanken zu „Stieg Larsson: Verblendung, Verdammnis, Vergebung“

  1. Sollen ja echt gut sein. Von gehört habe ich erst, als da zum ersten Teil jetzt Kinowerbung lief – muss irgendwie an mir vorbei gegangen sein.

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