Neulich im Coffeeshop

Kennen Sie den? Tritt ein Mann vor den Laden, fällt plötzlich ein Klavier vom Himmel… Kennen Sie? Nicht lustig? Ja, aber wenn das George Clooney wäre? Genau, genau so geht die aktuelle Nespresso-Werbung. Kennen Sie sicher auch.

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Auf die Gefahr hin, von einem Klavier erschlagen zu werden, aber vor allem weil der Fortissio Lungo schon wieder alle war, ging ich also mal wieder zum Medienhafen. Da haben sie natürlich die drei Weihnachtsspezialitäten zum Verkosten, Lebkuchen, Vermicelles und Aprikose, eine Idee unerfreulicher als die andere, aber das sind die Weihnachtsspezialitäten leider immer. Kaffee hat alles, was Kaffee braucht, schon drin!

Tass' Kaff'Da haben sie aber noch etwas anderes: eine neue Tasse. Passend zum Citiz Design. Ein Glas, eher. Erinnert auf den ersten Blick an ältere Bodum-Gläser, nur sind die massiv und schwer. Diese Tasse ist ganz leicht, denn sie ist in Wirklichkeit hohl, enthält ein Vakuum, und ist damit eine kleine Thermos (das Vakuum in einer Thermosflasche ist ja der Grund, warum die ganze Kanne kaputtgeht, wenn man den kleinen Nippel am Boden abbricht). Nespressos Idee, daß man seinem Kaffee von außen zugucken kann, gab es bei Glastassen ja schon früher, ist auch hier wieder etwas gewöhnungsbedürftig (ich finde, es ist ein bißchen, als säße man einem Nackten gegenüber). Aber das Gefühl ist herrlich: Man hält die Tasse ohne Henkel in der Hand, sie bleibt lauwarm, und der Kaffee bleibt phantastisch heiß.

Es gibt nur einen Haken: Dafür braucht man keine Tassenwarmhalteplatte mehr, und ich habe mir doch gerade erst eine LeCube gekauft. Deren Warmhalteplatte ist nicht abschaltbar, und würde also vergeblich Strom verbrauchen. Ärgerlich.

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