Sonne und zehntausend ehrliche Irre

Den sonnigen Feiertag nutzten wir für einen Ausflug zusammen mit den Lieblingsnachbarn ins Bauernfreizeitparadies Irrland. Dort bei Kevelaer hat eine findige Person – ich stelle mir so etwas wie eine Mischung aus Landwirt, Daniel Düsentrieb und Jo Ackermann vor – seine Felder aufgegeben zugunsten eines Parks, in dem man mit Kindern einen herrlichen Tag für kleines Geld verbringen kann, wenn man einmal bereit ist, sein eigenes Zeug ganz bis hinaus an den Niederrhein zu karren.

Auf dem Gelände findet man Sandstrand, knietiefe Planschbecken, gigantische Hüpfburgen, Rutschen, frei zu nutzende Grillplätze usw., man kann all sein Picknick mitbringen – und obwohl wir ausgewürfelt haben, daß 5-10.000 Leute auf den Campus passen, ist es fast nirgendwo drängelig.

Es ist natürlich am schönsten, wenn es so supersonnig ist, aber in den großen Spielscheunen und Treibhaus-Sandstränden könnte man auch einen regnerischen Tag gut abspulen, wenn man denn dafür den Weg in Kauf nimmt.

Die vier Kinder hatten riesigen Spaß, tobten sich richtig aus. Wir grillten und chillten. Daß dort einfach alles klappt, liegt auch an so glücklichen Fügungen wie der, daß Lisas Sandalen, brandneue Bamas, am Morgen auf der Spielplatzwiese liegenblieben – und acht Stunden später brav noch an derselben Stelle lagen. Manchmal einfach nur mal nach oben gucken und „danke“ sagen, wie der Nachbar ganz richtig meinte…

Ein Gedanke zu „Sonne und zehntausend ehrliche Irre“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.