Eismachmaschine

Der Tempel hatte eine Eismaschine, und die Liebste rief: sie wolle selbst Eis machen. Wie sie so rief, stellten wir erstaunt fest, daß auch die Nachbarinnen der Dreimädchenclique sich alle die gleiche Maschine gekauft hatten. Beim Eiscafé sollten wir nun die ersten Ausprobierer sein.

Himbeersorbet, Nutella und Joghurt waren unsere ersten Testgeschmacksrichtungen. Eine Maschine für nicht einmal zwanzig Münzen hat ihre Eigenarten, das lernten wir schnell: Einmal braucht es viel Kälte, der vorgekühlte Behälter schafft nur knapp zwei Sorten Eis. Zweitens sollte er nicht unbeaufsichtigt sein, denn der Motor mit dem rotierenden „Paddel“ kann sich lösen, dreht dann die ganze Maschine um die Achse und spult das Kabel auf. Die Eismacherin war rechtzeitig zur Stelle, deshalb kann ich nicht berichten, ob der Motor die ganze Apparatur vom Tisch gezogen hätte – das hätte dann natürlich verheerende Auswirkungen auf den Boden gehabt.

Es schmeckt, das kann man berichten, lecker.

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