Vodafone – es bleibt unklar

Mein Vodafone-Artikel hat anscheinend ein paar Wellen geschlagen. Über Twitter-Kanäle (per @pottblog an @vodafone_de) wurde sogar der Telefonkonzern selbst aufmerksam. Nur deshalb habe ich die fotogene Gulli-Stiefel-Drohung nicht wörtlich wahrgemacht, und die SIM-Karte statt dessen in ein altes Nokia 7210 verbannt.

Aus früheren PR- und Social-Media-Debakeln ist man bei dem Konzern offensichtlich klug geworden. Unter dem Twitter-Account wird wirklich reagiert. So jedenfalls erkläre ich es mir, daß heute morgen um 10:30 Uhr dem Pottblog geantwortet wurde „ich kläre das gerade schon„. Und ahnt man es denn, kurz darauf um 13:57 Uhr schradderte das Handy und erhielt eine SMS:

Lieber CallYa-Kunde, Sie haben die Vodafone live! InternetFlat gebucht und können sie in 2 Stunden nutzen. Viel Spaß wünscht Ihnen Ihr CallYa-Team!

Aha, das ist ja interessant. Das ist ja scheinbar eine ganz andere, als die gestern beschriebene, oder? Leider kann ich partout überhaupt nichts über diesen Tarif herausfinden. Vodafone live!, so steht es überall auf der Seite, ist eigentlich ein Minutentarif. Und dann gibt es noch „SuperFlats“ (alle Groß- und Zusammenschreibungen immer sic), die sind aber nicht Prepaid. Und als ich testweise einmal das Handy zum Twittern schickte, waren so sicher wie das Amen in der Kirche wieder 99 ct weg, denn es ist ja ein neuer Tag. Flat, dabei bleibe ich, ist hier anscheinend gar nichts. Das halbe Startguthaben ist weg, nach 25 Stunden, für zweimaliges kurzes Testaufrufen einer Website.

Aber ich frage mich jetzt wirklich, hat der aktive Twitterer von Vodafone den Shop oder den Support angepingt, und die haben reagiert – womit auch immer -, oder ist dies eine ganz reguläre Freischaltung – von was auch immer -, die eben 24 Stunden dauert? Ich bin nach wie vor nicht begeistert, aber verfolge die Angelegenheit mit Interesse.

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