Apple Madness

Der Titel „Apfelwahnsinn“ lockt bestimmt alle möglichen Leser an, die glauben, ich werde jetzt über die neuesten Verirrungen von Steve Jobs und seinem iPhone, iPad und iEieiei berichten, bezieht sich aber eigentlich auf die runden, rot-grünen Dinger vom Baum, von denen schon seit 1866 bekannt ist, daß sie der Gesundheit förderlich seien, eben „an apple a day keeps the doctor away“.

Der Wahnsinn im Titel bezieht sich auf eine Veröffentlichung der EU-Forschungskommissarin. Maire Geoghegan-Quinn hat seit 2006 ein Forschungsprojekt laufen, Isafruit, Etat 13,8 Millionen Euro. Das banale Ergebnis des Investments: Der 150 Jahre alte Satz hat seine Berechtigung – sicherheitshalber fand er die Ergänzung, man solle besser 2 Äpfel essen, und den haftungsausschließenden Passus des 21. Jahrhunderts, man möge sie aber bitte vorher waschen, 40 Sekunden bei 50-52°. Oh Mann. Ich sehe schon die neue Geschäftsidee: Küchenspülenthermometer mit einer Markierung bei 51°, oder gleich ein kleiner Apfel-Dampfsterilisator.

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