Fliegen, Melcherson, Kino

Von den inzwischen hinter uns liegenden zwei Wochen war relativ wenig vom Ferien-Unglücksraben Melcherson zu berichten. Vielmehr haben wir es rundherum genossen.

Melcherson hatte dann seinen Auftritt vorgestern abend, als wir während des Heimradelns pitschnaß geregnet wurden. Um uns wäre das immer noch nicht schlimm gewesen, aber zu Hause hingen zwei Schlafsäcke zum Auslüften über dem Baum… Der Wäschetrockner des Bauern rettete uns.

Fliegen sind einer separaten Erwähnung wert. Nicht nur einfach weil sie da sind, das ist auf einem Bauernhof mit angeblich bis zu 9.000 Schweinen nicht ungewöhnlich. Auch nicht unbedingt weil es viele sind. Sondern weil es Augenblicke gibt, wo sie einem doch etwas die Ruhe rauben. Die Holde entwickelt regelrechte Mordlust und schlägt mit alten Zeitungen um sich: „Und dann im Abendrot // hau ich die Fliegen tot // auf unserm Segelboot…“

Heute nun waren wir im Kino, in einem kindgerechten Nachmittagsfilm. Das Bemerkenswerte war, daß wir uns hinterher klarmachten, daß wir und die Kinder damit ungefähr gleich oft im Kino waren in den letzten sechs Jahren…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.