Wortfriedhof

Manchmal fällt einem solcher Verbalabfall raus, daß man sich fast wie ein Werbetexter fühlt. Und manche Phrasen, die wie Automatismen auf ein Schlüsselwort folgen, müßten einfach aussterben. Ich sammle mal (auf die Gefahr hin, sie genau damit vor dem Aussterben zu bewahren):

  • wir haben es uns zur Aufgabe gemacht (ironischerweise hörte ich das letztens tatsächlich aus dem Munde von Lisa: „Christian, wir machen es uns zur Aufgabe…“ – wäre beinahe schreiend dazwischen gesprungen)
  • Sie haben die Möglichkeit
  • am Start (i. S. von „die Meyer KG hat eintollesneuesProdukt am Start“)
  • die Hoffnung stirbt zuletzt (mein Vater bringt den leider manchmal, und kürzlich fiel es ihm selbst auf, ohne daß ich ihn drauf stoßen mußte, wie abgenutzt es ist)
  • Aktuell: Der Winter hat Deutschland fest im Griff (von Mario Sixtus)

Das sind nur die paar, die mir seit ein paar Tagen bewußt im Kopf herumkullern. Wer hat mehr? Die Kommentare sind offen…

2 Gedanken zu „Wortfriedhof“

  1. Ich hasse es, wenn der Liebste am Telefon die Bürofloskel benutzt: „Ich komme dann gleich nochmal durch!“ Waaaaah.

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