Gepäcksicherung mit dem Mobilen Alarmsystem „Kevin“

[Trigami-Review]

Wer hat’s erfunden? Mal wieder waren es die Schweizer, nämlich die Smart Protect AG, die mit einem mobilen Alarmsystem aufwarten, das mir sehr entgegenkommt: Denn ich bin oft im Zug auf Reisen, oder sitze mit dem Netbook im Café, und an diesen zwei Orten habe ich jetzt etwas mehr Sicherheit. „Kevin paßt auf“ ist der Tenor. Kevin, das sind zwei gadgetkleine Geräte, ein Handsender und ein Gepäckstückempfänger, die untereinander darauf achten, daß das angebundene Gut, sei es ein Koffer, ein Notebook oder auch etwas ganz anderes, meinen wohldefinierten Schutzradius (etwa 10m) nicht verläßt.

Mit seinen 3 Betriebsarten soll Kevin sowohl als Anti-Loss-Device als auch als Anti-Theft-Device funktionieren, also mit anderen Worten: mich vor meiner eigenen Schusseligkeit bewahren, die Tasche stehenzulassen, und das Böse dieser Welt daran hindern, mit meinem Netbook stiften zu gehen.

Mein Film auf Youtube (und hier noch deren Film auf Youtube):

Die drei Modi sind mit den drei Tasten des Handsenders kinderleicht einzustellen. Die Teile machen einen wertigen Eindruck, und die Sirene ist angemessen laut, um jeden Schläfer wachzurütteln. Dann aber muß man auch aufspringen und handeln: Denn der unbeeindruckte Dieb, dem es nichts ausmacht, mit einer trötenden Tasche durch eine menschengefüllte Bahnhofshalle zu fliehen, will trotzdem eingeholt werden. Selbstschüsse oder Stromschläge sind eben nicht erlaubt…

Das Set enthält allerlei Zubehör, um die beiden Geräte zu befestigen. Nur noch eines fehlt mir zu meinem Glück: ein kleiner Kensington-Adapter (Kensington-Schlösser kann man an Computern, auch  Notebooks und Netbooks, befestigen) für das unverpackte Gerät im Café.

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3 Gedanken zu „Gepäcksicherung mit dem Mobilen Alarmsystem „Kevin““

  1. Hallo Thomas,

    vielen Dank für das ausführliche und sehr informative Review zu Kevin! Hat Spaß gemacht, das anzuschauen. Bezüglich Deines Verbesserungsvorschlags: Die Idee, bei Notebooks und Netbooks den Kensington-Slot zu verwenden, sind Kevins Hersteller auch schon gekommen. Es ist nur noch nicht ganz sicher, ob direkt ein Schloss beigelegt werden soll, oder der von Dir genannte Adapter. Es ist aber durchaus vorstellbar, dass es eine „Notebook-Edition“ gibt, wo dieses System verwendet wird.
    Bis dahin müsste man sich halt mit den Klebepads behelfen, die gerade für Wertsachen mit glatten Flächen gedacht sind. Ein Pad auf Kevins Alarmgeber, ein Pad auf das Gadget – zusammenkletten, fertig.
    Aber Danke noch einmal für den Input!

    Viele Grüße und schöne Weihnachtstage,
    „Kevin“

  2. Hoi „Kevin“,

    vorsichtig, das motiviert mich, noch mal vor laufender Kamera zu versuchen, ob man Kevin mit gaaanz langsamen Bewegungen austricksen kann – denn eine Klettverbindung ist ja gerade nicht untrennbar… Ich würde ein Kensington-Dings bevorzugen. Ich mag’s solid.

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