Edler vom Mornag – DHL adelt

Ein Bekannter aus dem grenznahen Gebiet der Schweiz nimmt schon mal Produkte und Dienste Deutschlands in Anspruch. Auch Bestellungen in Onlineshops sind manchmal günstiger für ihn, wenn er sie an eine deutsche Adresse liefern läßt (und das trotz der um rd. 10% niedrigeren Schweizer USt). Da bietet sich die Packstation gleich hinter der Grenze an, um solche Bestellungen zu empfangen. Allein, die DHL bietet diesen Dienst eigentlich nur Deutschen an.

Der Bekannte, jetzt wird klar, warum er anonym bleiben soll, sollte also die DHL-Packstation-Kundenkarte über uns bestellen. Das schien zu gehen, die Zeile „Adreßzusatz“ wurde mit „c/o Arbs“ ausgefüllt. So wäre das System zu überlisten.

Allein, ein Adreßzusatz ist ja kein Namenszusatz. Das war bei DHL den Operatoren wohl nicht so ganz klar, anders ist nicht zu erklären, was in einem Paket kam:

Genau, c/o kann ja nicht sein, das muß der Operator doch eindeutschen, „Michael B. bei Arbs“ steht jetzt in geprägten Lettern auf der Kundenkarte. Klar, daß er sie trotzdem benutzen kann, relevant ist ja nur die Postnummer. Aber beachtlich, daß dieser klangvolle adelsähnliche Titel ab jetzt eine geprüfte Identität ist – denn die Holde mußte dem Zusteller ihren Ausweis vorlegen. Daß da nicht einmal annähernd „B. bei Arbs“ draufstand, machte dann aber nix…

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