Girokonto-Erfahrungsberichte per Topkonto an DKB

[Trigami-Review]

„Per Koks an Kasse“, so haben wir in der kaufmännischen Ausbildung noch eifrig gebucht. Auf T-Kontenbögen. Heute macht man statt dessen Onlinebanking. Und das sieht bei mir so aus:

Wie lange bist du bei deiner Hausbank? Ich bin schon seit vielen Jahren, seit Ende meines Studiums bei der DKB, der Deutschen Kreditbank. Ich bin nämlich nicht wechselwütig, sondern bleibe gern bei einem Unternehmen, bei dem die Parameter stimmen.

Warum hast du dich für diese Bank entschieden? Während ich studierte, kam das Internet breit in Mode. Onlinebanking war vorher eine Rarität (ich sage nur BTX…) und wurde plötzlich eine Selbstverständlichkeit. Die klassischen Filialbanken waren dabei nicht vorn dabei sondern hinten dran. Reine Onlinebanken kamen auf – und ein paar schafften den Spagat und wurden von der Filialbank (in Potsdam, wo ich noch nie war) zur Onlinebank. Viele weitere Parameter haben mit Kontoführungskosten zu tun (es gibt keine).

War ein kostenloses Girokonto für dich Voraussetzung? Klare Sache: Ja. Als Student war ich es gewohnt, auch bei den Großbanken keine Kontoführungsgebühren zu zahlen. Trotzdem ist ein Girokonto oft mit Kosten verbunden: Auszüge wurden ungefragt per Post geschickt (gegen Portobelastung), eine Kreditkarte kostete extra, Abhebungen am fremden Automaten kosteten Gebühren (und die eigenen waren nirgendwo vertreten). Guthabenzinsen gab es meist keine, Dispozinsen dagegen reichlich. Bei der DKB gibt es keine solchen Kosten: Onlinebanking hat das alte Papierzeugs völlig ersetzt. Die VISA-Karte gehört kostenlos dazu. Abhebungen vom Geldautomaten mit der VISA sind kostenlos – weltweit, ich muß gar nicht nach dem Namen der Bank schauen, und ob sie vielleicht irgendwie mit meiner verbandelt ist. Das VISA-Konto fungiert als Tagesgeldkonto mit akzeptablem Zinssatz (der war mal besser, aber das war er überall). Huch, einige zahlen sogar für die einzelne Buchung! Hehe. Dispozinsen haben wir natürlich auch, aber auch die sind „sehr gut“.

Ist eine Filialbank wichtig für dich? Nein, kaum. Das Tagesgeschäft braucht keine Filialen, es läuft online. Über Anlagen informiere ich mich selbst. Eine Großangelegenheit wie der Kauf einer Immobilie ist ein anderes Ding, aber das macht man eher 1× im Leben. Außerdem bin ich heute hier und morgen da und habe erlebt, wie Großbank XY in der Nachbarstadt Z auch immer nur achselzuckte „Ihr Konto ist nicht bei uns, dies und das können wir nicht machen.“

Ist das Onlinebanking wichtig für dich? Ja, das ist das A und O. Das ist das Tagesgeschäft zwischen mir und der Bank. Das Onlinebanking der DKB ist gut, es könnte besser sein, aber es tut was es muß. Es genügt den grundlegenden Sicherheitsanforderungen, obwohl andere Banken auf dem Gebiet mehr tun.

Ist die Zahl der Geldautomaten wichtig für dich? Ich bin überhaupt kein Bargeldmensch, ich habe ungern mehr als 100 Euro in der Tasche. Hinter jeder Ecke steht ein Geldautomat, aber es ist immer nur irgendeiner. Mehr muß ich nicht wissen, keine Gebühren kommen auf mich zu!

So beschreibe ich mein Konto bei meiner Bank. Wer sich selbst ein Bild machen will, braucht Beschreibungen vieler Konten bei vielen Banken. Und solche Girokonto-Erfahrungsberichte gibt es bei Topkonto. Einmal reinzuschauen lohnt sich. (Die eigene Bank zu beschreiben lohnt sich auch: 10 Euro bei Amazon für eine Beschreibung wie diese!)

Ein Gedanke zu „Girokonto-Erfahrungsberichte per Topkonto an DKB“

  1. Puoh, 15% in der Spitze, 11% im Mittel ist der Durchschnitts-Dispozins!? Bei der DKB sind es 7,9%, mit anderen Worten: die Zinsdifferenz zwischen dem Mittel und meiner Bank ist schon höher als die Guthabenzinsen fast aller Banken! Das wußte ich noch nicht mal (bin eher nicht im Minus), es macht diese Bank noch besser.

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