Stabilo forscht

So muss man es machen: Mit einem Stabilo Easy ergo hat Lisa schreiben gelernt. Wenn es einen Haken an diesem ergonomischen Druckbleistift gab, dann den, dass er so toll war, dass in der Schule, ja sorry, schlichtweg geklaut wurde („Verwechslung“ halte ich für apologetisch). Das ist ärgerlich für Achtfünfundneunzig.

Ein Jahr später schreibt Lisa mit dem dünneren Easy ergo 1.4, schon fast ein normaler Druckbleistift. Aus oben genannten Gründen bleibt er an ihrem Schreibtisch. Da sollte er ja auch nicht so viel aushalten. Denkste: Der erste Minenwechsel machte dem Gerät schon ein Ende. Das ist etwas heftig für Achtfünfundneunzig. Also musste sich Stabilo mit einem Anschreiben auseinandersetzen. Was sie taten: Sie sandten Ersatz, zum Versöhnen angereichert mit einer Packung Buntstifte und einem Spitzer. So klappt Unternehmenskommunikation.

Und sie nehmen ihren Job ernst: den zurückgesandten kaputten Stift versprechen sie an die „Forschungs- und Entwicklungsabteilung“ weiterzuleiten. Yay! Man stellt sich richtig vor, wie der verrückte Professor aus dem Stabilo-Spot die filigrane Mechanik unter dem Mikroskop seziert, damit folgenden Schülergenerationen (also Christian) dasselbe Schicksal erspart bleibe…

Ein Gedanke zu „Stabilo forscht“

  1. Dass Stabilo es ernst meint, sahen wir, als wir tatsächlich eine Antwort aus der R&D erhielten: „Bei der Überprüfung des Stiftes wurde festgestellt, dass ein Stück der Mine zwischen den Zangen der Druckmechanik stecken geblieben ist. Deshalb hat der Stift nicht richtig funktioniert. Wir arbeiten aber daran, den STABILO EASYergo 1.4 weiter zu optimieren, um Sie als Kunden völlig zufrieden zu stellen.“ Beeindruckend zu sehen, dass man wirklich ernst genommen wird. Ebenfalls zu sehen ist aber, dass ein banaler Fehler den Stift komplett ausser Gefecht gesetzt hat – so gehen Kinder nun einmal damit um – Forschung ist also noch not.

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