Archiv für die Kategorie „Allgemein“

13 Watt! Dreizehn Watt!!!

Dienstag, 9. März 2010

OK, der geneigte Leser ahnt es schon: der Verfasser hat mal wieder einen Standby-Sünder aufgetan.

Es handelt sich um den All-in-One mit Faxfunktion HP PSC 2210, zugegeben ein betagtes Gerätchen. Wir hatten ihn meiner Mutter zum letzten runden Geburtstag geschenkt, der liegt knapp sieben Jahre zurück. Für Computerhardware ein stolzes Alter. Trotzdem lief er immer brav, meine Mutter faxt vielleicht ein Dutzend Seiten im Jahr und erhält ähnlich viele, aber sie kennt Fax nun mal aus dem Büroalltag und möchte es nicht missen, mit E-Mail wird sie nicht recht warm. Jetzt lief er nicht mehr, das Netzteil ist wohl in die ewigen Jagdgründe abgewandert, und es ist ein fest eingebautes. HP selbst vertreibt keinen Ersatz, die einzige Firma, die mir eins für 5,90 $ verkaufen wollte, sitzt in, ja genau, Bulgarien. Dankeschön.

Meine Mutter kriegte also für 69,99 € ein neues, zeitgemäßes Gerät, den HP OfficeJet J4580, und ich erbte den alten Feilkloben. Dachte, vielleicht ein als defekt markiertes Gerät bei eBay zu ersteigern und aus-zwei-mach-eins zu betreiben. Es kam denn anders, für einen Euro ersteigerte ich ein als funktionierend markiertes Gerät und brauchte den Schraubendreher gar nicht zu schwingen. Wie es einem als Technikverliebtem manchmal geht: daß ich das Ding gar nicht haben wollte, hatte ich darüber ganz vergessen…

Der neue Alte kam per Hermes, funktionierte, und wurde testweise in Betrieb genommen. Wie gesagt, eigentlich will ich gar keinen All-in-One. Habe einen guten Drucker und einen feinen Scanner und brauche kein Fax. Aber testen will man ja schon. Und holt denn auch mal den Strommesser raus, weil sich auf den Webseiten zu dem alten Schätzchen keine Verbrauchswerte finden. Und was zieht er? Dreizehn Watt! Im sogenannten ausgeschalteten Zustand! Eingeschaltet 17 W, im Energiesparmodus, na, genau, dieselben 13 wie ausgeschaltet. Der neue J4580 hat Referenzen auf der Website: 2,8 W soll er im Energiesparbetrieb aus der Leitung nuckeln, glatte 10 W weniger.

Kopfrechner an: ca. 23 Jahres-Euro verbraucht der PSC 2210 allein, wenn er nur die Wand anschaut. 17,52 €/Jahr kann man sparen, wenn man ab heute statt seiner den J4580 einsetzt. In ziemlich genau vier Jahren ist der Neue amortisiert – nur über den Standbyverbrauch. Und der alte hatte, wie eingangs vorgeführt, 7 Jahre gehalten…

Fastenzeit

Donnerstag, 18. Februar 2010

Sieben Wochen auf etwas zu verzichten, das man schätzt, aber für entbehrlich hält, ist eine schöne Tradition. Vierzig Tage fastete Jesus in der Wüste, darauf geht es zurück. Für den “modernen Christen” geht es selten ums reine Fasten, gern werden statt dessen Alkohol, Zigaretten oder Schokolade auf die Verzichtsliste geschrieben. Lisa sagte, sie wolle einmal darauf verzichten, ihrem Bruder wehzutun, fügte aber vorsichtig hinzu, sie wolle erst einmal ausprobieren, ob sie das so lange durchhalten werde…

Für mich soll es diesmal neben Alkohol – das fällt gar nicht so schwer – Fleisch sein, das ich von der Speisekarte streichen will. Das klingt banaler als es ist – “Germany is definitely a meat-and-potato country” schrieb einmal ein Reiseführer, und für meine Mutter als Nachkriegskind war es der Gipfel des Etwas-erreicht-Habens, jeden Tag Fleisch auf den Tisch bringen zu können, was sie begeistert tat. Und das geht einem dann natürlich in Fleisch und Blut über: Wurst gehört für mich morgens und abends aufs Brot, und ein Fleischgericht auf den Mittagstisch, wenn es einmal ein Salat ist, dann frage ich schon “können wir nicht Speckstreifen drantun?” Na gut, etwas relativieren läßt sich das schon, so gibt es einmal die Woche Pasta oder Pfannkuchen, und wenn die Nonna Risotto macht, lasse ich auch einen Fleischkuchen dafür stehen.

Was ißt denn ein Vegetarier so? Das fragte ich mich denn prompt und fragte welche. Gemüseaufläufe kann ich mir vorstellen, Pastagerichte, Salate – aber was kommt denn abends aufs Brot? Käse, war die eher banale Antwort, aromatisierte Frischkäse (gibt’s in tausend Variationen), Bruschetta-Aufstrich. Hmm, irgendwie hatte ich mir mehr Variation erhofft, mal sehen, was ich selbst so herausfinde. Jetzt erst mal ein lecker Salätchen.

Und? Was sieht mein Kind denn so?

Donnerstag, 4. Februar 2010

Oft war Lisa noch nicht im Kino, Christian noch gar nicht. Auch im Puschenkino, vor dem Fernseher, sehen unsere Kinder kaum jemals einen ganzen Film an, meist nur 20minütige Episoden aus dem Kinderprogramm. Trotzdem fällt mir manchmal die Altersfreigabe der FSK, der Freiwilligen Selbstkontrolle, ins Auge, und da wundere ich mich denn schon mal. Ein paar Beispiele aus dem aktuellen Besuch eines Hauses, in dem ich eigentlich kein Foto mehr machen darf:

Na, schnackelt’s? Tschitti Tschitti Bäng Bäng, ein Film, den ich an Harmlosigkeit absolut neben Mary Poppins, oder eher knapp hinter die Tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten stellen würde (da finden immerhin fast schon Weltkriegs-Luftkämpfe statt), soll ich selbst meiner Großen noch nicht zeigen. Das Beste zum Schluß, eine Komödie, die das Sterben thematisiert, ist kindergeeigneter als Charles Dickens’ legendäre Weihnachtsgeschichte. Und wenn wir denn schon mit dem Vierjährigen in die Filmklassiker einsteigen, dann besser mit Murnau als mit Fritz Lang. Aha. (A propos, die rekonstruierte vollständige Fassung von Metropolis wird am 12.2. auf Arte gezeigt, Jack Nicholson und Morgan Freeman gibt es heute abend.)

Die Urteile wollen mir manchmal sehr subjektiv erscheinen. Ich habe auf der Website der FSK nachgelesen, wie sehr man mit der 6 oder der 12 für einzelne Harry-Potter-Filme gerungen habe, aber die alten Filme scheint man mir in Bausch und Bogen irgendwie mitkategorisiert zu haben. Und noch einen für den Weg: Das Boot, ein zweifellos brutaler Kriegsfilm, in dem ich – ohne allzuviel Erfahrung mit Horrofilmen – neben reichlich Psychoterror auch zum ersten Mal eine ungeschönte Darstellung einer pulsierend blutenden Schlagaderverletzung nach einem Fliegerangriff sah, hat eine Freigabe ab 12 Jahren abgekriegt.

War was? Weihnachten und so?

Freitag, 8. Januar 2010

Ups, irgendwie habe ich hier länger nichts mehr geschrieben. Waren geschäftige Zeiten. Da muß ich doch mal die Kurzfassung nachliefern:

Also, wie in vielen Familien, haben wir Weihnachten gefeiert. Dieses Jahr bei uns zu Hause, und zwar so richtig “in Familie”, also mit allem, was krauchen kann. An Heiligabend und dem 1. Weihnachtstag saßen hier 9 Personen am Tisch, 7 davon schliefen auch im Haus. Das hat riesigen Spaß gemacht, es war wirklich schön, mal wieder Eltern und Schwiegereltern gleichzeitig hier zu haben. Und ja, es gab viele Geschenke, und unsäglich viele Süßigkeiten. Und ein Krippenspiel.

Weihnachtsbaum

Weihnachtsfamilie

Dann kam Silvester. Da waren die Leut’ aber alle wieder weg. Also gab es ein Fondue chinoise mit den geschätzten Nachbarn. Es wurde viel Uno gespielt. Das war auch sehr lustig.

Dazwischen hat es viel geschneit, das dürften auch die meisten mitbekommen haben. Es gab viel Schnee zu schippen, das Radfahren machte nicht so viel Spaß. Dafür kann man im eigenen Garten super rodeln. Und davon soll es am Wochenende noch herzlich mehr geben.

veritabler Schneesturm am 20. Dezember

Rodeln am 3. Januar

Und Christian hatte seinen 4. Geburtstag, aber darüber steht was in seinem eigenen Blog, z. B. hier und hier.

Die Rechnung

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Hier wird uns die Rechnung für unser Leben präsentiert. Sehr schön gemacht, irgendwo dürften sich die meisten wiedererkennen.

Extrafilm Fotokalender – die besondere Geschenkidee

Montag, 21. Dezember 2009

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Heute stelle ich Extrafilm vor, einen Online-Fotoservice, bei dem man ebenso Fotos online bestellen kann wie Fotokalender, Fototassen, und alle anderen besonderen Geschenkideen, die man aus eigenen Fotos so realisieren kann. Wir wurden eingeladen, deren Produkte zu testen. Nun: Zunächst bestellte ich einen Kalender im Onlineshop. Das geht gewohnt bequem, wer das schon mal bei irgendeinem Anbieter gemacht hat, erkennt den Weg wieder: Produkte / Kalender, dann ein Design auswählen, dann mit einem Java-basierten Werkzeug bequem Fotos von der eigenen Festplatte hochladen (etwas geguckt habe ich als Sicherheitsfanatiker, daß das Java-Zertifikat seit dem 4. Juni 2009 abgelaufen war, das liegt schon eine Weile zurück, ist aber nur eine kleinere Lücke). Die Fotos wurden dann den Monaten schon zugewiesen, aber wenn man nicht so klug war, sie 01, 02…, 12 zu nennen, möchte man sie jetzt vielleicht noch umordnen, das geht aber auch problemlos. Dann Login oder bei Ersttätern Registrierung, Zahlung, los. Die zur Auswahl stehenden Designs sind überwiegend hübsch, man kann den Startmonat selbst wählen, nur das “Extrafilm”-Logo auf dem Kalendertitelblatt muß eigentlich nicht sein. Übrigens, wer seine Arbeit lieber in Ruhe offline vorbereiten will, findet im kostenlos verfügbaren Extrafilm-Designer das Werkzeug der Wahl.

Inzwischen ist der bestellte Kalender auch eingetroffen. Die Qualität ist erwartungsgemäß gut, das Premium-Papier ist angenehm und der Druck schön scharf und farbtreu. Nur mit der Lieferzeit mag ich mich nicht anfreunden: Die Website erklärt, daß Kalender 3-4 Arbeitstage für die Fertigung und 2-3 Arbeitstage für den Versand benötigten. De facto wurde mein am 30. November bestellter Kalender brav am 4. Dezember versandt, kam dann aber erst nach dem 11. Dezember an. Die “Swiss Post Belgium” (ährlich!) hätte diesen Wert auch mit CO2-freundlicher Fahrradauslieferung erreichen können. Schenkende müssen also im eigenen Interesse ein ausreichendes Zeitpolster einplanen, wollen sie nicht nervöses Nägelkauen riskieren. Auch das Weihnachtsgeschäft ist damit natürlich eh’ vorbei.

Aaaber: Extrafilm hat für uns ja eine tolle Aktion vorbereitet, und die läuft selbstverständlich noch bis Ende Februar! Und da man Kalender mit jedem beliebigen Startmonat wählen kann (Kalenderdienste sind ja nicht blöd und verkaufen nur einmal im Jahr…), kann man jetzt genauso gut wie irgendwann bestellen. Also: mit dem Aktionscode-Link zu Extrafilm gehen, irgend zwei gleiche Artikel bestellen, und 20% Rabatt kassieren. Das können zwei Tassen sein oder zwei Kalender, sie können auch verschiedene Motive haben (Frühstückstasse für dich und dein Liebstes, Kalender für Schwiegermutter und Erbtante), ganz egal.

Die Käsebombe und andere Fliegerstories

Dienstag, 15. Dezember 2009

Als wir vor einer Woche mit Easyjet in die Schweiz flogen (also, korrekt gesprochen geht man zu Fuß in die Schweiz, wenn man in Basel-Mulhouse in Frankreich landet und direkt nach dem Check-In in der Halle nach rechts aus dem Gebäude geht), hatten wir nur Handgepäck mit, weil alles andere extra kostet, und es ja nur ein Wochenende war. BombenkäseAuf dem Rückflug war unser Handgepäck deutlich voller, so ist das eigentlich immer, wenn man aus der Schweiz kommt… und was erregte die Aufmerksamkeit des Sicherheitsmanns in Basel? Nicht der vorschriftsgerechte Beutel mit den Flüssigkeiten, nicht die runde Blechdose mit “Wilde-Kerle”-Drops aus Christians Adventskalender, sondern – zwei Stücke Appenzeller, “Extra” und “Surchoix” (“Classic” kann man auch in Deutschland kaufen). Als er den Käse auf dem Schirm sah, mußten wir öffnen, als er ihn “live” sah, war sofort alles gut.

Was lernt uns das? Hat geröntgter Käse die Konsistenz von Plastiksprengstoff? Aber wenn ja, sollte er dann nicht auch noch die Käsepackung näher inspizieren? Es wäre dann ja nichts leichter für mich, als echten Plastiksprengstoff als Käse zu verpacken. Oder ist das Security-Insiderwissen, das Terroristen nicht haben? Und das ich jetzt arglos öffentlich mache?

Geschichten, die mir dabei in den Sinn kommen: wie der israelische Geheimdienst auf ein Macbook schoß (auf englisch) (und ja, das passiert öfter) (inzwischen habe ich noch einen – auch auf englisch) und noch eine selbsterlebte Nummer, von einer Rumänienreise 1996: Auf die Frage, ob ich irgendwelche elektronischen Geräte mit mir führte, antwortete ich damals in Timisoara wahrheitsgemäß “a camera” und konnte gar nicht fassen, daß das helle Aufregung hervorrief und man mich beinahe in die dunklen Keller der Securitate verbracht hätte. Es klärte sich dann auf, daß man fürchtete, ich hätte eine Videokamera, mit meinem nicht terrorverdächtigen Fotoapparat durfte ich einreisen. Was an einer Videokamera verdächtig sein solle, habe ich mir nie ausmalen können… Der einzige Gegenstand, der noch aufregender war, war ein elektronischer, singender Weihnachtsmann, den ich vor dem versammelten Zoll des Flughafens vorführen mußte.

Neulich im Coffeeshop

Samstag, 12. Dezember 2009

Kennen Sie den? Tritt ein Mann vor den Laden, fällt plötzlich ein Klavier vom Himmel… Kennen Sie? Nicht lustig? Ja, aber wenn das George Clooney wäre? Genau, genau so geht die aktuelle Nespresso-Werbung. Kennen Sie sicher auch.

Das Video bei Nespresso ansehen

Auf die Gefahr hin, von einem Klavier erschlagen zu werden, aber vor allem weil der Fortissio Lungo schon wieder alle war, ging ich also mal wieder zum Medienhafen. Da haben sie natürlich die drei Weihnachtsspezialitäten zum Verkosten, Lebkuchen, Vermicelles und Aprikose, eine Idee unerfreulicher als die andere, aber das sind die Weihnachtsspezialitäten leider immer. Kaffee hat alles, was Kaffee braucht, schon drin!

Tass' Kaff'Da haben sie aber noch etwas anderes: eine neue Tasse. Passend zum Citiz Design. Ein Glas, eher. Erinnert auf den ersten Blick an ältere Bodum-Gläser, nur sind die massiv und schwer. Diese Tasse ist ganz leicht, denn sie ist in Wirklichkeit hohl, enthält ein Vakuum, und ist damit eine kleine Thermos (das Vakuum in einer Thermosflasche ist ja der Grund, warum die ganze Kanne kaputtgeht, wenn man den kleinen Nippel am Boden abbricht). Nespressos Idee, daß man seinem Kaffee von außen zugucken kann, gab es bei Glastassen ja schon früher, ist auch hier wieder etwas gewöhnungsbedürftig (ich finde, es ist ein bißchen, als säße man einem Nackten gegenüber). Aber das Gefühl ist herrlich: Man hält die Tasse ohne Henkel in der Hand, sie bleibt lauwarm, und der Kaffee bleibt phantastisch heiß.

Es gibt nur einen Haken: Dafür braucht man keine Tassenwarmhalteplatte mehr, und ich habe mir doch gerade erst eine LeCube gekauft. Deren Warmhalteplatte ist nicht abschaltbar, und würde also vergeblich Strom verbrauchen. Ärgerlich.

Nike Tiempo 94, der Schuh von Paolo Maldini

Montag, 7. Dezember 2009

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Paolo Maldini vom Serie-A Verein AC Mailand ist bis auf ein paar Wochen genau so alt wie ich. Er ist ca. 1cm größer als ich. Je eins unserer zwei Kinder heißt Christian. Unsere Wege haben sich nie gekreuzt, und sind recht verschieden. Denn Paolo Maldini ist Fußballprofi im Ruhestand. Und ich, nun ja, lebe in einer Stadt, in der man derzeit Fußball in Bundesligaqualität zum Zweitligapreis sehen kann (Karlsruhe-Cottbus-Bielefeld ist die Reihe der Erstliga-Absteiger, die vom Drittliga-Aufsteiger Fortuna schon geschlagen wurden), und habe einen Dreijährigen in der G-Jugend (“Pampers-Liga”) des DJK Agon.

Schon jetzt dribbelt der Kleine besser als ich, und schon bald wird er mir Fragen stellen, die ich mir kaum ausdenken, geschweige denn beantworten kann. Es wird also Zeit, daß ich aufhole. Da kommt mir die Hilfe von Nike gerade recht. Nike ist überzeugt, daß es der Schuh war, der Maldinis Karriere machte. Der Nike Tiempo 94. Hier im Video:

Dieser Schuh, der an den Schuh erinnern soll, den Maldini bei der WM 1994 trug (wo es für den Vizeweltmeister reichte), ist ein technisches Meisterwerk. Känguruh-Leder, nicht eben das, was mir als erstes Hightech-Material in den Sinn kommen würde, Flywire-Technologie für ein dünneres Obermaterial, eine geteilte Außensohle und ein nochmals reduziertes Gewicht sind nur einige der schlagenden tretenden Argumente für diesen Schuh.

Wir, die wir an Paolo herankommen, oder auch nur ein bißchen besseren Fußball spielen wollen, können den Schuh jetzt bekommen – in einer auf 2.500 limitierten Auflage. Im NikeStore mit einem Gutschein für versandkostenfreie Bestellung (einfach “versandkostenfrei” als Gutscheincode eingeben, gilt auch für alle anderen Produkte).

Der NikeStore mit dem Nike Tiempo 94

Der NikeStore mit dem Nike Tiempo 94

Macht der Schuh uns wirklich magisch zu Fußballprofis? Hören wir uns Maldini selbst an:

“Training ist der Schlüssel des modernen Fussballs. Talent alleine genügt nicht. Es braucht vor allem  harte Arbeit, Ausdauer und Stärke. Ich bin ein Beispiel dafür, dass ich dank akribischer Vorbereitung über Jahre hinweg auf einem sehr hohen Niveau Fussball spielen konnte.”

Nike-LogoAh. Der Schuh gehört zweifellos zu “akribische Vorbereitung”, der Nike-Schuhmacher als eine Art Waffenmeister “Q” für den Fußballer James Bond. Dann noch “Talent allein genügt nicht”, woraus ein Mutiger den Umkehrschluß ziehen könnte, “es geht auch ohne Talent”, dann bleibt nur noch Training, harte Arbeit und ähnliche Unwörter.

Es stünde mir also noch alles offen. Aber Maldini holte seine ersten Titel, ehe ich mir das Abi an die Wand nageln konnte. Ob ich das aufhole? Naja. Vielleicht gebe ich die Chance doch eher an den Sohn weiter. Auch Maldini kam durch den Vater zum Fußball.

Marias 70. Geburtstag

Montag, 7. Dezember 2009

Barbaras Tante hat ihren 70. gefeiert, und auch wir waren eingeladen. Ein großes Ereignis – die pensionierte Lehrerin ist Weltreisende, Karateka und mit reicher Verwandtschaft gesegnet – 120 Leute kamen zusammen.

Maria mit Torte

Maria

Eine Gang von Schutzgelderpressern half, Marias Reisekasse aufzubessern

Eine Gang von Schutzgelderpressern half, Marias Reisekasse aufzubessern

unweigerliche Ansprache...

unweigerliche Ansprache...

beeindruckende Darbietung dreier Schwarzgurte

beeindruckende Darbietung dreier Schwarzgurte

es wurde dann auch noch ausgelassener getanzt

es wurde dann auch noch ausgelassener getanzt

Martin und Luisa servieren typisches Tessiner Risotto für 120 Personen

Martin und Luisa servieren typisches Tessiner Risotto für 120 Personen

der kleine Jann stützt schon den Balken

der kleine Jann stützt schon den Balken

Zum Abschluß fanden wir noch Gelegenheit, eine der verbleibenden Urgroßmütter zu besuchen.

Urgroßmutter, Enkelin und Urenkelin

Urgroßmutter, Enkelin und Urenkelin