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Cascading Style Sheets

Hamburger lernfähig – Chrome gehört dazu

Als ich vor ein paar Tagen den neuen Google Chrome testete, stolperte ich auch amüsiert über die Website der Freien und Hansestadt Hamburg, welche sich dem Browser völlig nackt präsentierte:

Eine klassische Browserweiche ohne Fallback, eine Falle, in die ein Webdesigner nicht tappen sollte, zeigte den Seiteninhalt (links im Chrome, rechts im Firefox) ohne jedes Layout.

Nun ist Google Chrome sicher noch kein Browser mit Marktanteil, erst recht nicht, seit das BSI von seiner Verwendung abrät, aber doch ein Browser, über den man spricht, und auf den man reagiert. Ein paar Tage später ist das Leck gestopft und das Schiff wieder schwimmfähig.

Internet Explorer 7 – das Ende des Quirks Mode

Mit dem Erscheinen der ersten Vorabversion des langangekündigten Internet Explorer 7 räumt Microsoft ein paar Leichen aus dem Keller. So endet das langjährige Debakel des „Quirks Mode“, des Modus, in dem CSS-Elementabstände nicht standardkonform dargestellt werden. Damit rückt der Internet Explorer zu Firefox und Opera in die Liga der relativ standardkonformen Browser auf – perfekt ist ja keiner. Die mühsame Aufgabe des „Optimierens für Internet Explorer“, die ja schon immer nur ein Kampf gegen Windmühlenflügel war, wird einen großen Schritt leichter werden.

Auch mit „tabbed browsing“, also mehreren Seiten auf Registerkarten, dem anständigen Lesen von RSS-Feeds (wie sie z. B. Weblogs wie dieses verwenden) und dem Aufsuchen von IDNs (Umlautdomänen wie möbel-für-senioren.de) führt er das Feld nicht an, sondern rollt es nur von hinten auf.

Seine schon bis jetzt weite Verbreitung durch die Integration in Windows wird ihm wohl trotzdem helfen, bald wieder Marktanteile aufzuholen. Das Erscheinen der offiziellen Version ist für die zweite Jahreshälfte 2006 angekündigt. Von der Verwendung der Beta auf Produktivsystemen wird abgeraten.