Schlagwort-Archive: Erfahrungsberichte

Weder DooYoo noch die Stiftung Warentest, aber eine kleine Ecke, die das gleiche meint. Hier berichten wir über Dinge, die wir auf die einzig sinnvolle Weise getestet haben: Durch täglichen Gebrauch.

Neue Kaffeekapseln aus Bremen: Zuiano

Manchmal wird man als Blogger ja mehr oder weniger subtil aufgefordert, ein neues Produkt vorzustellen. Das kann nervig sein oder spannend, und es schmeichelt auch ein wenig der Eitelkeit: Da hat jemand meine Reviews gelesen und findet sie zumindest gut genug, oder meine Blogreichweite hoch genug, um sein Produkt gern auf meiner Seite zu sehen.

Diesmal war es eher subtiler: Kaffeekapseln von einer mir bis dahin unbekannten Marke kamen im Paket mit einem handgeschriebenen Brief vom Firmeneigentümer. Das kommt schon mal anders daher als irgendein Seriendruck.

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Dazu erzählt die Firma eine interessante Geschichte. Aus Bremen kommt dieser Kaffee, wo ja immer noch der meiste Kaffee für Deutschland angelandet wird, und allerlei Großröstereien sitzen. Er wird von drei Freunden, sie nennen sich etwas pompös „Kaffeesommeliers“, hergestellt. Sie haben sich des Themas „Sustainability“ auf eine besondere Art angenommen: Statt fair gehandelten Kaffee zu verwenden, wobei ein höherer Kaffeepreis direkt den herstellenden Kaffeebauern zugute kommt, lassen sie einen Prozentsatz ihrer Einnahmen einem brasilianischen Sozialprojekt zukommen, mit dem sie direkt (über die brasilianische Ehefrau des Inhabers) verbunden sind. Das ist natürlich grundsätzlich löblich, wenn aber die Kaffeebauern weiterhin ausgebeutet werden, wird die Wohlfahrt, hier ein Waisenheim, auf deren Rücken ausgetragen. Grundsätzlich ist es effizienter, das Gute so direkt wie möglich zu tun, CO2 zu vermeiden statt Zertifikate zu kaufen, Langzeitarbeitslose einzustellen statt Steuereinnahmen in das Sozialsystem zu stecken, oder eben Armut im Herkunftsland des Kaffees entgegenzuwirken, statt sie anschließend zu bekämpfen. Organisationen wie Fairtrade oder Max Havelaar tun das, und sie genießen einen besseren Ruf als proprietäre Parallelorganisationen wie Nespressos „Ecolaboration“.

Zuiano Einzelverpackung

Aber reden wir über Kaffee. Zehn Kapseln waren in der Probierpackung, von sechs Sorten. Drei Espressos, zwei Lungos und ein Decaf, mit so dramatischen Namen wie Flash, Emperor, Happiness oder Peace. Sie sind einzeln verpackt – und übrigens ungefähr 12% billiger als Nespresso-Kapseln. Darunter sind ein paar wirklich gute Stöffchen, der Kaiser hat definitiv Kleider an, und mit dem Lungo Adventure erlebt man geschmacklich angenehme Abenteuer. Der PS-stärkste Ristretto, Flash, ist aber gar nicht mein Ding, er schmeckt eben irgendwie wie pures Koffein, unangenehm. Ich werde wohl mal eine weitere Bestellung starten, um die Schwiegereltern auch noch kosten zu lassen.

Schreibtisch ohne Fliesen, Programme statt Apps: Windows 8 auf dem Desktop

Kürzlich machte heise darauf aufmerksam, dass die Zeit von Windows XP abläuft. Klang zwar etwas nach Panikmache, denn der Support läuft noch bis ins Frühjahr 2014, stimmt aber grundsätzlich schon: Schon jetzt wird es mit dem eigentlich rundum ausgereiften Betriebssystem immer schwieriger, der Verzicht auf den aktuellen Internet Explorer wirkt harmlos, nutzt man doch ohnehin z. B. Chrome, aber auch Skydrive und das jetzt neue Office 2013 sind nicht mehr abwärtskompatibel zum Betriebssystemboliden. Und Bedrohungsstudien zeigen XP regelmäßig ganz vorn – am bösen Ende der Tabelle.

Da war es eine Überlegung wert, noch im Januar auf das unschlagbar günstige Upgradepaket aufzuspringen: für nur 30 EUR konnte man einen älteren Rechner mit dem neuen Glanz von Windows 8 Pro bestücken. Die Performance versprach, wurden Mindeststandards eingehalten, gar nicht schlecht auszusehen. Der fragliche Kandidat war ein nicht ganz neues Netbook, wie sie aber eigentlich heute immer noch angeboten werden, immerhin bis 2GB Arbeitsspeicher aufgebohrt.

Der „Upgrade Assistant“ hatte kaum Bedenken. Nur die Bildschirmauflösung, die beim Netbook mit 1024×600 unten abgeschnitten ist, monierte er. „Einige Apps“ würden damit nicht erwartungsgemäß funktionieren. Das wollte ich in Kauf nehmen, hatte mir doch mein Test im Herbst schon gezeigt, dass der Kachelmann mein Ding sowieso nicht war (und nicht nur meins, diese Meinung findet man in der Presse in epischer Breite bestätigt) und ich mich eher auf dem konventionellen Desktop heimisch fühlen würde. Also, frisch Gesellen seid zur Hand. Datensicherung und los. Aus dem Assistenten heraus direkt zum Kauf geschritten und heruntergeladen – und das erste Mal gestutzt: Man solle wirklich kein Installationsmedium fertigen können, sondern direkt installieren? Inzwischen weiß ich, dass ich an dieser Stelle per Workaround eins hätte machen können, das ist jetzt leider zu spät. Was geschieht, wenn man doch einmal neu installieren muss, weiß ich heute noch nicht, ich hoffe, es wird sich ein Image herunterladen lassen, einen Schlüssel zumindest habe ich ja.

Windows 8 installierte sich ohne größere Überraschungen, es war auch sofort beim ersten Start fast alles an Bord, nur einen aktualisierten Videotreiber musste ich bei Intel separat herunterladen. Beim ersten Herumklicken sah alles hübsch aufgeräumt aus, bis ich das zweite Mal stutzte: Nicht einige Apps ließen sich nicht öffnen auf dem zu kleinen Schirm, sondern alle. Also nicht. Öffnen. Zwar wurde mir immer brav das geflieste Bad angezeigt, aber der Klick auf jede einzelne Kachel produzierte die Fehlermeldung, ohne einen mindestgroßen Schirm ginge das jetzt aber gar nicht. Es musste also als erstes ein externer Monitor angeschlossen werden – der Sinn eines Netbooks ist aber ja gerade seine Mobilität! Zumal sich so sinnige Programme wie Skype nur als App installieren lassen wollen. Es gibt – man ahnt es – einen Workaround, er ist aber eine etwas schwierige Geburt. Ein Eingriff in die Registrierung skaliert die Bildschirmauflösung auf einen höheren Wert. Sie entspricht dann aber nicht mehr der „nativen“, also der Zahl der physikalischen Pixel, und kann entsprechend gestaucht aussehen. Ich weiß jetzt, dass ich das zur Not unterwegs machen kann, aber ich stelle ansonsten immer hübsch auf die native Auflösung zurück.

Fliesenfachgeschäft
Fliesenfachgeschäft

Zuhause benutze ich das System jetzt also mit externem Monitor, und staunte: Der kleine eingebaute Grafikchip kommt ganz ordentlich mit zwei Monitoren klar! Nur Logikprobleme gibt es dabei reihenweise, die User Experience ist ganz klar broken by design. Beispiele: Mausgesten gegen den Rand zum erweiterten Bildschirm hin konkurrieren mit Wischgesten – statt von rechts das Menü hereinzuziehen, läuft der Mauszeiger weiter auf den anderen Bildschirm. Oder ein Schirm zeigt den Desktop, der andere die Kacheln, man starte ein adminpflichtiges Programm, dann sollte der Desktop ausgegraut werden. Die Kacheln lassen sich nicht ausgrauen, also wechselt Windows auf dem gar nicht betroffenen Zweitmonitor vom Duschbad zum Desktop.

Weil der Arbeitgeber der Holden großzügig ist, hatten wir außerdem neu Microsoft Office 2013. Und stutzten zum dritten Mal: Es ist eine sog. Click-to-Run-Version. Die bedeutet, dass man keine Chance hat, einzelne Programme nicht mit zu installieren (Publisher? PowerPoint?? Outlook???), das ganze Programmpaket liegt in einem versteckten virtuellen Laufwerk, das die recht beschränkte Netbookfestplatte gewaltig anknabbert, ich schätze um knappe 10GB.

Schließlich stutzte ich persönlich zum vierten Mal, und zwar über die Update-Policy: Bei Ubuntu habe ich schätzen gelernt, dass alle Updates an einer Stelle ausgeführt werden, egal ob sie Betriebssystem oder Anwendungen betreffen – und egal von welchem Hersteller die Anwendungen kommen. Updaten, das wissen wir alle, ist ja inzwischen ein rechter Nebenjob, ständig jagt man einer Sicherheitslücke im Betriebssystem, im Java, im Flash, im PDF-Reader hinterher. Microsoft geht da, juhuuu, den gegenteiligen Weg, Updates werden wieder diversifizierter: Windows-Update, Office-Update und die Updates für die Apps werden jeweils an verschiedenen Stellen aufgerufen; die Updates der Apps muss man sogar pro Benutzer machen, also auch für die mitgelieferten Standardapps wie Mail und News heißt es fortan immer, die Benutzerprofile von Frau und Kindern auch noch aufzurufen und jeweils mit zu aktualisieren.

Es ist also in vielen Details ein durchwachsenes Fazit zu ziehen, und damit meine ich noch gar nicht die User Experience von Windows 8 an sich, über die ich sowieso meine eigene Meinung habe. Angenehm überrascht bin ich dagegen vom Lauf dieser alten Maschine an sich, die sich recht tapfer macht.

Stabilo forscht

So muss man es machen: Mit einem Stabilo Easy ergo hat Lisa schreiben gelernt. Wenn es einen Haken an diesem ergonomischen Druckbleistift gab, dann den, dass er so toll war, dass in der Schule, ja sorry, schlichtweg geklaut wurde („Verwechslung“ halte ich für apologetisch). Das ist ärgerlich für Achtfünfundneunzig.

Ein Jahr später schreibt Lisa mit dem dünneren Easy ergo 1.4, schon fast ein normaler Druckbleistift. Aus oben genannten Gründen bleibt er an ihrem Schreibtisch. Da sollte er ja auch nicht so viel aushalten. Denkste: Der erste Minenwechsel machte dem Gerät schon ein Ende. Das ist etwas heftig für Achtfünfundneunzig. Also musste sich Stabilo mit einem Anschreiben auseinandersetzen. Was sie taten: Sie sandten Ersatz, zum Versöhnen angereichert mit einer Packung Buntstifte und einem Spitzer. So klappt Unternehmenskommunikation.

Und sie nehmen ihren Job ernst: den zurückgesandten kaputten Stift versprechen sie an die „Forschungs- und Entwicklungsabteilung“ weiterzuleiten. Yay! Man stellt sich richtig vor, wie der verrückte Professor aus dem Stabilo-Spot die filigrane Mechanik unter dem Mikroskop seziert, damit folgenden Schülergenerationen (also Christian) dasselbe Schicksal erspart bleibe…

Frust am Samstagabend mit Microsoft Produktaktivierung

Ich hatte der Gruppe 2 des Kindergartens einen gebrauchten PC spendiert, damit die Schulanfänger da auch mal Spiele machen können. Also zu Hause Rechner aufgesetzt, XP-Lizenzaufkleber bei eBay beschafft, alles klar gemacht, hingefahren und aufgestellt.

Einen Tag später, gestern, sagt der Rechenknecht, ich hätte ja allerlei Hardware verändert (nö), und ich müßte Windows noch mal neu aktivieren, drei Tage hätte ich dafür.

Ich radle also heute abend in die Kita, setze mich an die neue Box. Leider reicht das WLAN vom Mitarbeiterraum nicht bis zur Gruppe 2, und schnurlose Telefone haben sie da auch nicht, also ist telefonische Aktivierung vom Handy angesagt. Die kostenlose 0800er Nummer kann man vom Handy nicht benutzen, kriegt stattdessen eine Nummer in Frankfurt – immerhin keine „Mehrwertdienste“-Nummer, das ist wohl noch als gnädig zu verstehen.

Der Prozeß ist bekannt, er dauert ca. 5 Minuten, also 75 Cent, das ist eigentlich keinen Aufreger wert. Man darf über die Frickeltastatur einen Code aus ca. 9 sechsstelligen Gruppen eingeben. Am Ende sagt der Automat, sorry, es hat nicht geklappt, er müsse mich jetzt noch mal mit einem Menschen verbinden. Der Akku piepst bereits bedrohlich. Es wird weiter gewartet, dann kommt sie, es scheint, als habe sie extra in Rumänien (wo sie, laut Jürgen Rüttgers, ja bekanntlich nicht wissen, was sie tun) für den Job in einem outgesourcten Callcenter deutsch gelernt, um ihren Auftritt zu absolvieren: „WillkommenbeiMicrosoft-meinNameist[Schluck, würg, es klingt wie Natalia Dagestanova, Callcentermitarbeiterinnen sind ja darin trainiert, ihren Namen unaussprechlich auszusprechen]-estutmirleiddaßSiewartenmußten-wirbedauerndieUnannehmlichkeit-aberwegeneinesSoftwarefehlerskönnenwirheutekeineAktivierungendurchführen-bitterufenSiemorgennocheinmalan-vielenDank-aufWiederhören“ Klick, tüttüttüt. Und ich schwöre, es war kein Band, die arme Frau hat das wirklich live gesagt. Wahrscheinlich hatten sie wirklich keine Funktion, eine Ansage für einen solchen Pannenfall zu automatisieren – es hätte ja auch jeder vernünftige Mensch eine solche automatische Ansage an den Anfang des Aktivierungsprozesses gelegt, nicht ans Ende…

Morgen ist der letzte Tag des Aktivierungszeitfensters, aber ob ich wirklich Lust habe, mein Ehrenamt zweimal an einem Wochenende auszuüben, weiß ich noch nicht sicher. Um nicht ganz vergebens aufgelaufen zu sein, habe ich dann noch die 2 Vista-PCs der Kita auf den aktuellen Stand (IE8 und SP2) gebracht, dauerte nur ca. anderthalb Stunden.

Ich hätte ja Ubuntu genommen… aber die wollen ja nur so Kinderspiel-CDs laufen lassen, die gehen natürlich alle nur unter Windows.

unfreiwilliger Review: Landal Parks vs. Sunparks

Ich schreibe gern Erfahrungsberichte, das führt manchmal dazu, daß sich dies Blog zu einem reinen Review-Portal mausert… seit neuem gibt es hier sogar Reviews, die bezahlt sind (das sind die, die mit „Trigami“ klar gekennzeichnet sind) – wobei ich aber nur solche annehme, die ich unabhängig gestalten darf.

Heute nun ein Erfahrungsbericht, den ich nicht von Anfang an als Vergleichstest geplant hatte, der sich aber zu einem mauserte: der von unserem Urlaub an der Nordsee letzte Woche.

Seit einigen Jahren machen wir so im November einen einwöchigen Nachsaison-Urlaub in einem Ferienpark in den Niederlanden. Die sind allgemein kindgerecht, in der Nachsaison sehr bezahlbar, und mit Spaßbädern usw. auch ein bißchen wetterunabhängig. Dabei waren wir jetzt 2x im „Landal Het Vennenbos“, dieses Jahr nun im „Sunpark Zandvoort aan Zee“. Beide sind ehemalige Center Parcs, in Stil und Qualität also vergleichbar. Vergleichbar heißt aber nicht unbedingt gleich. Zwei Sichtweisen: unfreiwilliger Review: Landal Parks vs. Sunparks weiterlesen

Leidiges Lieblingsthema Energiesparleuchten

Wir benutzen Energiesparleuchten mittlerweile fast überall im Haushalt und können uns einen reinen Glühbirnen- oder Halogenhaushalt gar nicht mehr vorstellen, verstehen deswegen auch die nicht, die der Glühbirne nachweinen und sie jetzt, da sie verboten werden sollen, hamstern. 300W braucht ein einzelner Halogen-Deckenfluter. 300 Watt! Das ziehen 20 Energiesparleuchten aus dem Stromnetz, genug also, um die ganze Wohnung zu beleuchten.

Doch es ist nicht alles Sonnenschein um die Sparleuchten. Persönliches Hauptmanko für mich ist die „Edison-Gedenkminute“, die Zeit nach dem Einschalten, die in kuscheliger Dämmerung vergeht und einen schon mal zum zweiten Mal zum Lichtschalter greifen läßt – „habe ich jetzt überhaupt eingeschaltet?“ Ist das Licht einmal an, ist für mich meist alles in Butter, Probleme mit kalter Lichtfarbe und schnell kaputtgehenden Leuchtmitteln lassen sich eigentlich ausschließen, wenn man nicht eben die allerbilligsten Dinger kauft.

Gerade die ökologisch Veranlagten von Ökotest haben jetzt noch weitere Argumente gefunden, um die Leuchtmittelwahl zu erschweren. In ihrem Test geht es auch um die Edison-Gedenkminute, auch um das Kaputtgehen billiger Leuchtmittel, aber auch um die Entsorgung quecksilberhaltigen Sondermülls.

Ins Internet mit dem niederländischen KPN-Hotspot

Unser Ferienpark verfügt über WLAN-Zugang über Hotspots der niederländischen KPN. An der Rezeption kann man eine „Kraskard“, eine Rubbelkarte kaufen und dann loslegen.

Was in der Theorie wie eine komfortable Lösung klingt, ist eine abscheuliche Krücke: Ruft man eine beliebige Seite auf, erscheint zunächst der Proxy mit der Seite „bitte werfen Sie eine Münze ein“. Man loggt sich ein und kann dann surfen. Ist man fertig, loggt man sich aus – zumindest in der Theorie. Manchmal mißlingt jedoch der Logout, und die bezahlte Verbindung bleibt offen. Dann kann man die Logout-Seite, die ja dynamisch erzeugt wurde und deshalb keine Adresse hat, die man bookmarken kann, nicht reproduzieren, und die Eieruhr bleibt für 15 Minuten an. Und es sind teure Minuten: mindestens 10 ct werden für jede davon fällig.

Außerdem war noch jedesmal, wenn ich Last auf das System legte, also z. B. für einen FTP-Upload, die Verbindungsgüte auf miserablen 11 MBit/s, obwohl die Antenne direkt am Dach des Nachbarhauses hängt.

Kein Vergnügen. Muß mir wohl doch UMTS holen.

Burley Cub

Dieser amerikanische Kinderfahrradanhänger bietet viele interessante Eigenschaften, so eine feste Bodenwanne, regendichte Plane, Radfederung und die Möglichkeit, ihn in einen Zwillingskinderwagen umzubauen. Er wurde vom ADAC als „sehr empfehlenswert“ eingestuft. Unser erster Eindruck ist gut bis sehr gut, doch störten uns auch ein paar Details: Die Batterieleuchten sind nicht senkrecht sondern schief montiert, und die Universalkupplung paßt nicht auf die gar nicht so seltenen Räder mit Hinterradständer (hämisch „bikes with nontraditional frames“ genannt). Mehr Testberichte werden folgen.

Bugaboo Frog

Er ist ein Kinderwagen der Oberklasse, ein Kombiwagen, der komplett mit Babyschale und Kindersitz geliefert wird, er hat lenkende Vorderräder, mit denen er durch die menschenvolle Innenstadt gleitet und auch eine Vorrichtung fürs Gelände, ist schön klein zerlegbar und wiegt damenhafte 8 kg leer: der Bugaboo Frog ist jeden der zugegeben schmerzenden 649 € wert.

Wir haben ein ganzes Forum zu diesem Kinderwagen: FrogFriends.