Artikel-Schlagworte: „Ökologie“

Die Rechnung

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Hier wird uns die Rechnung für unser Leben präsentiert. Sehr schön gemacht, irgendwo dürften sich die meisten wiedererkennen.

Regen für die Tonne

Sonntag, 19. Juli 2009

Der Gärtner und der Im-Garten-Sitzer haben ja nicht immer dieselbe Meinung über Regen, und ich wünsche ihn mir eher selten, aber seit ein paar Wochen steht auf meiner Terrasse eine Regentonne, und seit vorgestern ist sie endlich auch angeschlossen – zuletzt fehlte nur noch ein winziges Stück 3/4″-Schlauch. Klar, daß der Regen heute morgen begrüßt wurde, weil er mit gurgelndem Geräusch die Tonne füllte.

Regentonne

Leidiges Lieblingsthema Energiesparleuchten

Donnerstag, 26. Februar 2009

Wir benutzen Energiesparleuchten mittlerweile fast überall im Haushalt und können uns einen reinen Glühbirnen- oder Halogenhaushalt gar nicht mehr vorstellen, verstehen deswegen auch die nicht, die der Glühbirne nachweinen und sie jetzt, da sie verboten werden sollen, hamstern. 300W braucht ein einzelner Halogen-Deckenfluter. 300 Watt! Das ziehen 20 Energiesparleuchten aus dem Stromnetz, genug also, um die ganze Wohnung zu beleuchten.

Doch es ist nicht alles Sonnenschein um die Sparleuchten. Persönliches Hauptmanko für mich ist die “Edison-Gedenkminute”, die Zeit nach dem Einschalten, die in kuscheliger Dämmerung vergeht und einen schon mal zum zweiten Mal zum Lichtschalter greifen läßt – “habe ich jetzt überhaupt eingeschaltet?” Ist das Licht einmal an, ist für mich meist alles in Butter, Probleme mit kalter Lichtfarbe und schnell kaputtgehenden Leuchtmitteln lassen sich eigentlich ausschließen, wenn man nicht eben die allerbilligsten Dinger kauft.

Gerade die ökologisch Veranlagten von Ökotest haben jetzt noch weitere Argumente gefunden, um die Leuchtmittelwahl zu erschweren. In ihrem Test geht es auch um die Edison-Gedenkminute, auch um das Kaputtgehen billiger Leuchtmittel, aber auch um die Entsorgung quecksilberhaltigen Sondermülls.

Der Strom ist schlau

Montag, 2. Februar 2009

GE Smart Grid

Das bin ich, ein Stück der Sierra Nevada balancierend, Sonne im Haar. Nein, das stimmt nicht ganz: das bin ich, ein bedrucktes Blatt Papier in meine Webcam haltend. GE, der Brötchengeber der Familie, zeigt uns hier, daß er “Holodeck kann”, und sorgt für die Wüste, die Sonne und die Vogelscheuche vorn rechts, es soll die Vogelscheuche aus dem Wizard of Oz sein. Das virtuelle Flash-Spielchen liegt unter plugintothesmartgrid.com, bewirbt, nun ja, eben ein schlaues Stromnetz (das die Amis ja gerade nötig haben) mit Stromzählern, die die Uhr kennen, Windturbinen (daß GE die macht, wußte ja wohl jeder schon) und solchem Zeug. Was die Vogelscheuche hier tut, haben wir noch nicht herausgefunden – es ist nicht immer leicht, die Botschaft hinter den Botschaften von GE zu erkennen, aber oftmals sind die Werbespots trotzdem sehr schön, man erinnere sich nur an den Jungen, der den Wind in einem Glas einfängt und zum Geburtstag seines Opas mitbringt.

Maßnahmen, erforderliche

Donnerstag, 8. Januar 2009

Büro für erforderliche Maßnahmen” ist ein herrlicher Titel, der hätte mir einfallen können. Erforderlich sind die Maßnahmen dieses Büros in der Tat, und zwar für unser Leben in unserer Umwelt in der nicht allzu fernen Zukunft. Mitgliedschaft im ADFC, der Umstieg auf atomfreien Strom (genau hingucken, ob wirklich umweltfreundlich Strom erzeugt, oder nur mit Zertifikatehandel ein Mäntelchen umgehängt wird), der Bau einer Bürgersolaranlage (das ist eine Anlage z. B. auf dem Dach einer Schule, die nicht vom Gebäudebesitzer, sondern von Anteilseigentümern getragen wird) oder die Ausgabe einer Umweltzonen-Plakette für Fahrräder, die einzigen wirklich CO2-neutralen Fahrzeuge (OK, das ist nur eine Spielerei, aber eine hübsche) – die großen und kleinen Veränderungsmöglichkeiten des Lebens werden uns aufgezeigt. Und das alles verdanken wir dem Engagement Weniger. Sollte man unterstützen.