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LED Lenser H7.2, die ideale neue LED Stirnlampe

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Man hat mir mal wieder eine neue LED Lenser zum Testen anvertraut. Klar, dass ich dazu nicht „nein“ sagen kann, zumal hier für mich zwei der drei besten aller Welten vereint sind: Eine LED Stirnlampe, die ich am liebsten trage, und ein Modell der 7er Reihe, die ich für die ideale Größe halte. (Die dritte wäre ein R-Modell, also eines mit wiederaufladbaren Akkus. Man kann nicht alles haben…)

Die neu gemachte LED Lenser H7.2 ersetzt die „alte“ H7, und die musste sich auch schon nicht verstecken. Aber auch ein gutes Produkt lässt sich immer verbessern, und was man mit der M7RX gemacht hat, das kann man auch bei der passenden Kopfleuchte tun. beide StirnlampenDie Lichtleistung wurde verbessert (der Lichtstrom erheblich, die Leuchtweite ein bisschen), der zu zahlende Preis ist ein etwas größeres Gewicht, da jetzt eine Batterie mehr drin ist. Dabei reden wir aber immer noch von einer schön leichten Lampe, die deutlich weniger wiegt als ein Fahrradhelm und damit am Kopf kaum auffällt. Am deutlichsten fällt aber die Verbesserung des Leuchtbildes auf, ein schönes, klar umrissenes kreisförmiges Feld, das gleichmäßig ausgeleuchtet ist, ist eine deutliche Verbesserung gegenüber einem ausgefransten und gerade am Rande helleren, das die alte Leuchte bot; man kann das im Video sehr deutlich sehen. Beim Fahrradfahren auf dem unbeleuchteten Waldweg oder beim Joggen fällt dieser Unterschied wirklich ins Gewicht.

neue H7.2Weitere Veränderungen betreffen den verbesserten Tragekomfort, die veränderte Bedienung (Drehrad statt Hebel vorn wie hinten), die Kabelführung, die Smart Light Technology SLT2.

Der Wegfall des Blendenhebels hat mich zunächst erstaunt, ich reime mir zusammen, dass man mit Gurtzeug daran hängenbleiben konnte, aber die Rädchen sind leichtgängig und angenehm zu bedienen. Das Batteriefach wurde verbessert und mit einer neuen Gummilippe abgedichtet. Es schließt jetzt etwas stramm, aber das ist gewollt. (Ist euch schon mal im Wald eine billige Stirnlampe runtergefallen, und ihr durftet im Dunkeln die Batterien zusammensuchen und wieder einsetzen? Mir schon.) Wichtig ist, dass die obere Lasche zuerst einrastet, dann folgt die untere fast von selbst.

Ich habe die Lampe beim Geocaching genutzt, und zwar konkret in der Osternacht, mein persönlicher Cache im nahen Wald aus Eiern und Hasen war nie öffentlich und nur am nächsten Morgen zu loggen, dafür lohnte sich der Trade… Aber natürlich kommt sie diesen Sommer mit zum Camping, voraussichtlich nach Schweden, wo das Allemansrätten es erlaubt, auch ohne Campingplatz in freier Natur sein Zelt aufzuschlagen. Das mögen wir als Familie am liebsten.

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Fasten, Vegetarisches, Methan und das Apfelbäumchen

Mein jährliches Fastenversprechen, in diesem Jahr bezogen auf Fleisch und Schokolade, bringt mir ein paar für mich, den „Fleisch-und-Kartoffeln“-Deutschen, erstaunliche Erkenntnisse.

Da wäre zunächst die schiere Tatsache, dass gemüsebasierte Gerichte tadellos lecker sind, ein bisschen in der Pfanne Zusammengeschnippeltes richtig Spaß macht und ich unter der Woche nicht das Gefühl habe, etwas zu entbehren – während ich mich zugleich am Tag des Herrn auf ein schönes Stück Fleisch auf dem Grill weiter freue. Ein Vegetarier wird also darüber nicht aus mir.

Und sicher erst recht kein Veganer. Milch und Käse, aber auch Eier sind mir dazu viel zu lecker. Womit natürlich jeder Versuch scheitert, mit dieser Ernährungsumstellung die Welt zu retten, denn eine Studie hat gerade erst endgültig bestätigt, dass Kühe mit ihrem Methanausstoß mit 9% zur globalen Erwärmung beitragen, ironischerweise umso mehr, wenn es grasernährte Biorinder sind. Schweinen bleibt von meiner Seite im Moment einiges erspart, die Kühe müssen weiter Milch geben, und den Hühnern geht es bekanntlich meist dreckig. Gerade erst wurden wieder falsch deklarierte Bio-Eier entdeckt, es scheint die alte Weisheit zu stimmen, dass man den Hühnerbauern schon persönlich kennen muss, soll es bei den Eiern mit rechten Dingen zugehen, und welcher Stadtmensch kann das schon?

Glaubt man der NASA, ist es aber ohnehin zu spät, die Welt noch zu retten. Die redlichen Bemühungen Einzelner, mit Radfahren, Naturstrom und Mülltrennung den unvermeidlichen Untergang aufzuhalten, sind wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein, und der ist schon ziemlich heiß. Ressourcen-Überverbrauch und die weiter aufklaffende Schere zwischen Arm und Reich, und das alles weltweit, machten das Schicksal des Homo sapiens unabwendbar.

Es fehlt der Studie gottseidank an einer konkreten Zeitangabe. Da halten wir es also am besten mit Luther. „Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ – stammt übrigens gar nicht von ihm, macht es nicht weniger treffend.

Frohe Ostern

Das war ein Osterwochenende! Dicht gepackt mit unglaublich viel Sonnenschein, sozusagen viel mehr als ein April erlaubt, mit Grillen mit Freunden, mit einem 3D-Kinobesuch („Rio“ wg. der Kinder, gefällt aber auch Eltern), mit Eierverstecken (um 6:45 Uhr, als Lisa fertig angezogen an der Bettkante stand und sagte „der Garten sieht eigentlich ganz wie immer aus“ – das war er zu dem Zeitpunkt auch noch…), mit Osterfrühstück in der Kirche, mit Radfahren (das beide jetzt sehr viel besser können, was mich über die nächste Radgröße zum Sommer nachdenken läßt) und Schwimmen im Düsselstrand.

Trübe Sonntage toll machen

Ein trüber Sonntag, an dem man sich doch noch überwindet, raus zu gehen, kann viel Schönes enthalten: Lisa und Christian fahren mit dem Fahrrad bis zum Waldspielplatz. Auch wenn es noch ab und zu rummst, wichtig ist, wieder aufzusteigen.

Am Waldspielplatz heben wir zwei Geocaches. Auch das macht den Kindern Spaß, sie suchen eifrig mit.

Der fast menschenleere Weg, und auch am Waldspielplatz kaum Menschen, die beim Geocachen ja eher ungeliebt „Geomuggles“ heißen, weil sie ankommen und „was machst du denn da?“ fragen, machen das eigentlich schlechte Wetter zum besten, das man sich hierfür aussuchen könnte. Und zu Hause gab es Pfannkuchen, und allen geht es gut.

Radfahren macht Spaß! Jawoll!

Autosuggestion ist eine Kunst, in der ich im Augenblick meiner kleinen Tochter Unterricht gebe. Ich hoffe, daß es ihr so gelingt, ihr Selbstbewußtsein zu stärken.

An einem Tag wie diesem braucht es aber auch Autosuggestion, auf das Fahrrad zu steigen und dem Regen entgegenzulachen. Ha, Regen! Du machst mir nichts aus! Du nimmst mir nicht die Freude am Radeln! Und die Dosenfahrer, an denen ich vorbeiradele, sehen hinter dem Lenkrad weiterhin mindestens so verbissen aus wie ich.

Ich bleibe bei meiner Überzeugung, daß Radfahren vielleicht nicht an 100% der Tage Spaß macht, aber daß dasselbe vom Autofahren sicher auch wahr ist.

Gibt’s schon?

Da gab es doch mal diesen Werbespot, in dem ein Erfinder die abgehobensten Dinge zum Patentamt trug, und der Beamte antwortete immer genervt „gibt’s schon… von Bosch.“

Wenn ich mal etwas erfinde, gibt es das leider auch oft schon, wenn auch nicht immer von Bosch. Dieses Stück Information suche ich aber bisher vergebens, deshalb jetzt die Rundfrage, ob es denn das schon gibt:

Digitalfotos können Geoinformation im EXIF-Tag tragen, und Webinterfaces wie Flickr oder Picasa können diese Fotos dann auf Kartenansichten wie Google Maps verorten. Bildbearbeitungs-Tools können diese Information auch nachträglich zusammenfügen. – Ich habe mir eine Action-Cam beschafft und am Fahrrad montiert, an dem sich auch mein GPS befindet. Jetzt die Frage: Gibt es etwas Vergleichbares wie EXIF, das die Geoinformation hinter mein AVI-Video legt? (Und zwar nicht einen Punkt, sondern die sich ändernde Position während meiner Fahrt?) Und das dann visualisiert, indem man in einem Splitscreen das ablaufende Video sieht, und die Fahrt durch die Karte?

Ich habe mal einen Screenshot gefaked, wie das aussehen könnte
Ich habe mal einen Screenshot gefaked, wie das aussehen könnte

Ich habe dazu bisher nichts googlen können, außer der Information, daß AVI ein Containerformat ist, das mehrere Layer, z. B. Bild und Ton, zusammenfaßt, und daß man prinzipiell auch eigene Layer hinzufügen könnte, die ein spezifischer Player dann anzeigen könnte. Und zusammengefaßt müßte die Information ja sein, man kann zwar einfach einen Track in Google Maps und einen Film bei Youtube mit etwas Skript synchron starten lassen, aber wenn dann der Zuschauer am Film „Pause“ drückte, wäre es vorbei mit der Herrlichkeit.

Natürlich wäre es das Schönste, wenn es schon einen Webdienst oder ein Tool gäbe, das genau das mit meinen Film- und Geodaten macht. Wenn nicht, dann werde ich mich wohl ranmachen, und mir etwas bauen.

War was? Weihnachten und so?

Ups, irgendwie habe ich hier länger nichts mehr geschrieben. Waren geschäftige Zeiten. Da muß ich doch mal die Kurzfassung nachliefern:

Also, wie in vielen Familien, haben wir Weihnachten gefeiert. Dieses Jahr bei uns zu Hause, und zwar so richtig „in Familie“, also mit allem, was krauchen kann. An Heiligabend und dem 1. Weihnachtstag saßen hier 9 Personen am Tisch, 7 davon schliefen auch im Haus. Das hat riesigen Spaß gemacht, es war wirklich schön, mal wieder Eltern und Schwiegereltern gleichzeitig hier zu haben. Und ja, es gab viele Geschenke, und unsäglich viele Süßigkeiten. Und ein Krippenspiel.

Weihnachtsbaum
Weihnachtsfamilie

Dann kam Silvester. Da waren die Leut‘ aber alle wieder weg. Also gab es ein Fondue chinoise mit den geschätzten Nachbarn. Es wurde viel Uno gespielt. Das war auch sehr lustig.

Dazwischen hat es viel geschneit, das dürften auch die meisten mitbekommen haben. Es gab viel Schnee zu schippen, das Radfahren machte nicht so viel Spaß. Dafür kann man im eigenen Garten super rodeln. Und davon soll es am Wochenende noch herzlich mehr geben.

veritabler Schneesturm am 20. Dezember
Rodeln am 3. Januar

Und Christian hatte seinen 4. Geburtstag, aber darüber steht was in seinem eigenen Blog, z. B. hier und hier.