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Herbstferien

Endlich keine Hausaufgaben mehr! Das sagen die zwei Kurzen, aber nicht nur sie. Dass man sich die Herbstferien verdient hat, wenn man nach dem Sommer endlich wieder in Schwung gekommen ist, wissen auch die Eltern.

Lisa ist gut wieder in die Schule reingekommen, sie merkt natürlich deutlich, dass 3. Klasse ein ganz anderes Kaliber ist als die ersten beiden. Sie hat viel mehr Hausaufgaben auf, und die Tests, von denen schon wieder zwei geschrieben wurden, sind nicht mehr nur Eiapopeia – wenn auch fast. Mit ihrer C-Flöte spielt sie jetzt im „Spatzenorchester“ mit, und auch da ist gleich viel mehr los: Schiarazula Marazula, ein Renaissance-Tanz von Mainerio, wird einstudiert. Bisher hatten wir gerade mal „Merrily we roll along“, jetzt gleich fröhliches Wechseln zwischen hohem E und D, das fördert und fordert die Motorik ihrer kleinen Finger.

Christian hat einen guten Start hingelegt. Sein Problem ist, dass er schon komplett lesen kann, da also völlig unterfordert ist, aber noch fast gar nicht schreiben, da braucht er schon den Zugang eines Erstklässlers. So kann er sich manchmal recht langweilen, aber der Gedanke, er könne vielleicht eine Klasse überspringen, liegt auch fern. Freunde hat er auch schon gefunden, leider hat er keine in Laufentfernung wie Lisa.

Jetzt aber Ferien. Eine Woche lassen wir uns treiben, und dann geht es für 5 Tage nach Paris. Wir haben eine Ferienwohnung ganz in der Innenstadt, nahe der Île de France. Disney wird wohl auch dazu gehören…

Stabilo forscht

So muss man es machen: Mit einem Stabilo Easy ergo hat Lisa schreiben gelernt. Wenn es einen Haken an diesem ergonomischen Druckbleistift gab, dann den, dass er so toll war, dass in der Schule, ja sorry, schlichtweg geklaut wurde („Verwechslung“ halte ich für apologetisch). Das ist ärgerlich für Achtfünfundneunzig.

Ein Jahr später schreibt Lisa mit dem dünneren Easy ergo 1.4, schon fast ein normaler Druckbleistift. Aus oben genannten Gründen bleibt er an ihrem Schreibtisch. Da sollte er ja auch nicht so viel aushalten. Denkste: Der erste Minenwechsel machte dem Gerät schon ein Ende. Das ist etwas heftig für Achtfünfundneunzig. Also musste sich Stabilo mit einem Anschreiben auseinandersetzen. Was sie taten: Sie sandten Ersatz, zum Versöhnen angereichert mit einer Packung Buntstifte und einem Spitzer. So klappt Unternehmenskommunikation.

Und sie nehmen ihren Job ernst: den zurückgesandten kaputten Stift versprechen sie an die „Forschungs- und Entwicklungsabteilung“ weiterzuleiten. Yay! Man stellt sich richtig vor, wie der verrückte Professor aus dem Stabilo-Spot die filigrane Mechanik unter dem Mikroskop seziert, damit folgenden Schülergenerationen (also Christian) dasselbe Schicksal erspart bleibe…