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Vodafone DSL Troubles oder Als die Telekom mal wirklich nichts dafür konnte

Ich hatte mich ja zuletzt ziemlich darüber erregt, wie man als Vodafone-Kunde von der Telekom behandelt wird. Und ich halte meine Verärgerung auch aufrecht. Obwohl sich inzwischen gezeigt hat, dass die Telekom nichts dafür konnte. Es war nämlich anscheinend, wie der Telefonsupporter von Vodafone als nächstes und zu Recht mutmaßte, mein ziemlich betagtes (es steht noch Arcor drauf…) DSL-Modem schuld. Dummerweise sind diese Endgeräte heute nicht mehr Sache des Providers. Man war aber so gnädig, mir eine neue Easybox zu überlassen, die gleich drei Endgeräte ersetzt, gegen eine Weiterverpflichtung um weitere 2 Jahre. Nun, ich hatte sowieso keine Wechselabsichten. Seither schnurrt es wieder.

Der Telekomiker ist damit aber nicht aus dem Schneider, denn er konnte ja nicht vorher wissen, dass er nicht schuld sein würde. Gar nicht erst zu kommen war damit also trotzdem ebenso unerfreulich wie herumzutönen, dass immer der andere schuld sei, selbst noch wenn es im konkreten Einzelfall stimmte. Und seine Aussage, Vodafone würde mir sicher nicht die zugesicherte 6.000er Bandbreite liefern, sondern allenfalls 2-3.000, wird von Samknows nicht bestätigt, die ziemlich regelmäßige 5,51 MBit messen. Das passt.

Vodafone DSL Troubles oder Telekom, selbst ohne Kunde zu sein

Seit vielen Jahren tickert das Arcor DSL mit ISDN hier sanft und ohne besondere Ereignisse. Dass es wohl nicht wirklich die versprochenen 6000 sind, ertragen wir mit Fassung, die Auslandsflatrate macht das Telefonieren mit der Familie für uns attraktiv. Irgendwann wurde das Ganze in Vodafone umbenannt, ob wir es mögen oder nicht. Vor ca. vier Jahren sind wir das letzte Mal umgezogen, auch das klappt meist ohne allzu große Probleme.

Bis jetzt. Seit dem 7. Februar humpelt das DSL gar fürchterlich, Verbindungsabbrüche manchmal im Minutentakt, manchmal dann während Stunden oder gar Tagen keine. Dass es keine Einbildung ist, bestätigt „Sam Knows„, eine Breitbandmesstechnik, an der wir zufällig beteiligt sind. Seit elf Tagen ist die Störung gemeldet. Seitdem sind zwei Telekom-Techniker-Termine als no-shows verstrichen, heute nun kam der – für Mittwoch angesagte – Dritte.

Und was tat er? Er tauschte die Dose. Meine Reden, dass da seit obigen vier Jahren keiner angepackt hatte, beeindruckten ihn nicht. Das sei die häufigste Ursache, das war sein Auftrag. Nach zehn Minuten war er wieder weg, nach weiteren fünf brach die Verbindung das nächste Mal ab.

Die Vodafone-Mitarbeiter, die ich nachher wieder anrufen werde, tun mir ein wenig leid. Schließlich sind sie der Telekom als Besitzerin der letzten Meile auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. „Kommen Sie doch zu uns, dann kriegen Sie funktionierende Technik“ hatte der Techniker die Dreistigkeit zu sagen. Heißt das, dass er Vodafone mit Absicht nicht funktionierende Technik verschafft?