Heute stelle ich Extrafilm vor, einen Online-Fotoservice, bei dem man ebenso Fotos online bestellen kann wie Fotokalender, Fototassen, und alle anderen besonderen Geschenkideen, die man aus eigenen Fotos so realisieren kann. Wir wurden eingeladen, deren Produkte zu testen. Nun: Zunächst bestellte ich einen Kalender im Onlineshop. Das geht gewohnt bequem, wer das schon mal bei irgendeinem Anbieter gemacht hat, erkennt den Weg wieder: Produkte / Kalender, dann ein Design auswählen, dann mit einem Java-basierten Werkzeug bequem Fotos von der eigenen Festplatte hochladen (etwas geguckt habe ich als Sicherheitsfanatiker, daß das Java-Zertifikat seit dem 4. Juni 2009 abgelaufen war, das liegt schon eine Weile zurück, ist aber nur eine kleinere Lücke). Die Fotos wurden dann den Monaten schon zugewiesen, aber wenn man nicht so klug war, sie 01, 02…, 12 zu nennen, möchte man sie jetzt vielleicht noch umordnen, das geht aber auch problemlos. Dann Login oder bei Ersttätern Registrierung, Zahlung, los. Die zur Auswahl stehenden Designs sind überwiegend hübsch, man kann den Startmonat selbst wählen, nur das “Extrafilm”-Logo auf dem Kalendertitelblatt muß eigentlich nicht sein. Übrigens, wer seine Arbeit lieber in Ruhe offline vorbereiten will, findet im kostenlos verfügbaren Extrafilm-Designer das Werkzeug der Wahl.
Inzwischen ist der bestellte Kalender auch eingetroffen. Die Qualität ist erwartungsgemäß gut, das Premium-Papier ist angenehm und der Druck schön scharf und farbtreu. Nur mit der Lieferzeit mag ich mich nicht anfreunden: Die Website erklärt, daß Kalender 3-4 Arbeitstage für die Fertigung und 2-3 Arbeitstage für den Versand benötigten. De facto wurde mein am 30. November bestellter Kalender brav am 4. Dezember versandt, kam dann aber erst nach dem 11. Dezember an. Die “Swiss Post Belgium” (ährlich!) hätte diesen Wert auch mit CO2-freundlicher Fahrradauslieferung erreichen können. Schenkende müssen also im eigenen Interesse ein ausreichendes Zeitpolster einplanen, wollen sie nicht nervöses Nägelkauen riskieren. Auch das Weihnachtsgeschäft ist damit natürlich eh’ vorbei.
Aaaber: Extrafilm hat für uns ja eine tolle Aktion vorbereitet, und die läuft selbstverständlich noch bis Ende Februar! Und da man Kalender mit jedem beliebigen Startmonat wählen kann (Kalenderdienste sind ja nicht blöd und verkaufen nur einmal im Jahr…), kann man jetzt genauso gut wie irgendwann bestellen. Also: mit dem Aktionscode-Link zu Extrafilm gehen, irgend zwei gleiche Artikel bestellen, und 20% Rabatt kassieren. Das können zwei Tassen sein oder zwei Kalender, sie können auch verschiedene Motive haben (Frühstückstasse für dich und dein Liebstes, Kalender für Schwiegermutter und Erbtante), ganz egal.

Da haben sie aber noch etwas anderes: eine neue Tasse. Passend zum Citiz Design. Ein Glas, eher. Erinnert auf den ersten Blick an ältere Bodum-Gläser, nur sind die massiv und schwer. Diese Tasse ist ganz leicht, denn sie ist in Wirklichkeit hohl, enthält ein Vakuum, und ist damit eine kleine Thermos (das Vakuum in einer Thermosflasche ist ja der Grund, warum die ganze Kanne kaputtgeht, wenn man den kleinen Nippel am Boden abbricht). Nespressos Idee, daß man seinem Kaffee von außen zugucken kann, gab es bei Glastassen ja schon früher, ist auch hier wieder etwas gewöhnungsbedürftig (ich finde, es ist ein bißchen, als säße man einem Nackten gegenüber). Aber das Gefühl ist herrlich: Man hält die Tasse ohne Henkel in der Hand, sie bleibt lauwarm, und der Kaffee bleibt phantastisch heiß.
Ah. Der Schuh gehört zweifellos zu “akribische Vorbereitung”, der Nike-Schuhmacher als eine Art Waffenmeister “Q” für den Fußballer James Bond. Dann noch “Talent allein genügt nicht”, woraus ein Mutiger den Umkehrschluß ziehen könnte, “es geht auch ohne Talent”, dann bleibt nur noch Training, harte Arbeit und ähnliche Unwörter.

Ithaka, Heimat des Odysseus – Wer wie ich seinen Homer mit dreizehn verschlungen hat, kann sich noch an die Spannung erinnern, die in jeder Zeile der Odyssee steckte. Für den (übrigens nichtgriechischen) Autobauer SEAT ist die mißlungene Heimreise des südeuropäischen Äquivalents zum Nordmann-Schlaufuchs Wickie nach getaner Arbeit in Troja das Synonym dafür, daß Reisen zählt, nicht Ankommen. Ein schöner und origineller Ansatz für ein Auto, das den Spagat vom Sportwagen zur Familienkutsche schaffen will.
Die Schulterbreite der Rückbank dürfte den Schwiegermutter-Härtetest (eine fünfte Person zwischen zwei Kindersitzen) nicht bestehen, komfortabel schaffen den aber wohl auch nur Kastenwagen wie der Renault Kangoo. Mit dem wollen wir hier nun wirklich nicht vergleichen, dennoch: der Kofferraum ist mit 442 Litern, nun ja, vorhanden; ein Golf Variant – und manche Limousine – hat mehr.




