Warum Jobs aus mir so keinen Apple-Freund machen wird

Es war mal wieder so weit, daß eine Website mir einen Film nur als Quicktime-Video präsentieren wollte. QuickTime aber, lange ungeliebt in einer Ecke der Festplatte gelegen, verlangte nach einem Online-Update.

Das tut ja heutzutage jedes Programm, und so gewährte ich ihm den Wunsch. Bei der Installation sagte es mir, daß es gern Safari installieren würde, ich sagte nein. Mehr Vorschläge hatte es nicht zu machen. Bei meinem nächsten Besuch in der Systemsteuerung fand ich neu MobileMe, Bonjour und iTunes vor. Keines dieser Tools hatte ich eingeladen, keins hatte mich gefragt. Bonjour ist dabei harmlos, MobileMe richtig schlecht und iTunes bekanntlich aus Gründen digitalen Rechteentzugs verachtenswert. Die Deinstallation – Komponente für Komponente – verlangt zudem einen Neustart.

Mit solcher Politik wird es Apple nicht gelingen, mich zum Freund zu gewinnen.

2 Gedanken zu „Warum Jobs aus mir so keinen Apple-Freund machen wird“

  1. Nimm einfach nen Mac, da ist das schon alles drauf und brauchst nicht erst installiern.
    Hab hier auf meinem PC aber auch Safari und iTunes laufen – warum auch nicht?

  2. Mhm, nachdem ich jetzt gesagt habe, daß ich keine hohe Meinung von dieser Software habe, wieso ist es dann ein Vorteil, wenn sie auf dem Mac schon drauf ist?

    Noch mal, ich habe nichts gegen Safari, ich habe ihn nur nicht getestet, weil ich nach Firefox nicht fand, daß ich Yet Another Browser bräuchte. Aber ich habe etwas gegen die DRM-Rechtepolitik, wie sie von Produkten wie iTunes gegen meinen Willen auf meinem PC vebreitet wird.

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