Saltkrokan-Ferien: Letzte Bilder meiner Kamera?

Wer Astrid Lindgrens „Ferien auf Saltkrokan“ kennt, denkt sofort an Melcherson, den Schriftsteller, dem so allerlei mißlingt bei seinem Ferienhausurlaub. Und das als Überschrift zu wählen, ist denn auch sicherlich übertrieben.

Wir haben es hier nämlich eigentlich sehr schön getroffen auf dem Kolauerhof in Grömitz-Cismar gleich an der Ostsee. Als wir keins der wunderschönen kleinen Ferienhäuschen mehr abbekamen und entschieden, dann statt dessen auf demselben Hof Camping zu machen, hatten wir wohl ein gutes Händchen. Denn nicht nur der Hof ist schön und sehr kindgerecht ausgerüstet (z. B. mit Riesentrampolin, Klettergerüst, Swimmingpool, Tieren und vielen anderen Kindern), auch unser „Camping“ bietet Standards wie persönliche Küche, Bad, Terrasse und kleinen Aufenthaltsraum, die man nicht unbedingt beim Campen antrifft.

Wir haben bestes Wetter, ein Schaf, das zum Frühstück zum Streicheln an den Tisch kommt, überall Kaninchen und sind heute auch mit dem Fahrrad an den Strand gefahren.

Daß ich kurz vor dem Losfahren einen Platten am Rad hatte, war eins der Mißgeschicke, die zu einem Herrn Melcherson gepaßt hätten, freilich nur ein kleines, Flickzeug und Pumpe immer dabei, kostet es kaum 10 Minuten, aber immerhin hatte ich keinen Platten seit wohl ca. 4.000 km mehr. Was mich in dieser Sekunde aber mehr ärgert, ist der Ausstieg meiner Kamera. Die machte heute morgen plötzlich nicht mehr auf, Ärger mit der Objektivmechanik. Die Bilder, die ich zum Frühstück schoß, könnten leicht die letzten gewesen sein, denn wer repariert heute Knipsen von 200-300 € Wert?

Aber das allein verhagelt uns noch keinen Urlaub. Wir genießen es!

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